Geh in den Wald und rede drüber…
dosenfischer.de ist ein Weblog mit wöchentlich erscheinendem Podcast. Es geht ums Geocaching, um Hard- und Software, um Koordinaten und Karten, um GPS-Empfänger, Ausstattung und Ausrüstung, um entsprechende Plattformen im Internet, um Menschen, Menschen und um Menschen, um Blogs, um Umgangsformen, Traditionen, Anekdoten und um die vielen Spielarten dieses wunderbaren Zeitvertreibs.
Ins Leben gerufen und mit diesem perfekten Namen versehen hat aba das Blog. Das war im Juli 2007. Gemeinsam mit dem sandmann folgten dann die ersten Gehversuche, die ersten Metatexte, die ersten Strategien um Spoiler zu vermeiden, die ersten zaghaften Tourberichte. Und als es eines Abends eine etwas längere, ganz außergewöhnlich schöne Tour auszuwerten galt, aber weder aba noch der sandmann Lust hatte, den entsprechenden Artikel zu schreiben, wurde “Dosenfischen – der Podcast” geboren. Mittlerweile erscheint dieser Podcast wöchentlich und ist zum eigentlichen Herzstück der Seite dosenfischer.de geworden. Erste Lieder übers Geocaching sind auch entstanden – und irgendwann sind es so viele, dass eine CD gemacht werden kann.
Drei Autoren sind mittlerweile zum Dosenfischer-Kollektiv gestoßen: ivalo, SöNeTjan und Fibimaja. Ivalo und SöNeTjAn sind wie aba und sandmann im Raum Schwerin aktiv und bringen seit 2008 ihre Geschichten vor allem ins Blog ein, Fibimaja kommt aus Wolfsburg und steuert dann und wann Aufnahmen zum Podcast bei.
Ihr erreicht uns per E-Mail: podcast [ät] dosenfischer [und der Punkt] de
Technik fasziniert mich, und so war es auch nur eine Frage der Zeit, bis ich durch Zufall auf die “Schatzsuche” aufmerksam wurde. Kurz vor einem Urlaub in der Toskana spielte ich mit T5, TomTom und GPS-Maus und entdeckte nebenbei Geocaching.com. Von diesem Zeitpunkt an war ich fasziniert.
Ich genieße, ja zelebriere das Cachen. Mit Familie, im Team oder alleine. Mich reizen besondere Dosen, besondere Plätze. Das bedeutet nicht, das ein 1er Mikro schlecht ist. Im Gegenteil: ist der Ort interessant, ist es die Dose auch. Egal ob Tradi, Multi oder Mystery. Ein besonderes Faible habe ich für LostPlaces und abgefahrene, schwierige Caches entwickelt. Hingegen kann ich mit KnobelKniffel-Caches nicht ganz so viel anfangen. Mein intellektueller Horizont ist auch bei komplexen Mathe oder Physik-Caches erreicht.
Mittlerweile gefällt mir sehr, was für Menschen ich durch das Geocaching kennengelernt habe. Deren Anzahl kann ich an zwei Händen nicht mehr zählen. Viele ganz nette Leute, echte Charaktere, Leuchttürme und Leitfiguren. Aber auch die “Kumpels”, mit denen man abends ein Bier zischen geht. Oder alles zusammen…
Am allermeisten freue ich mich natürlich, daß es thom und mir gelungen ist, unsere vorherigen Hobbies mit dem Geocaching zusammenzubringen (was überhaupt nicht geplant war, aber sich wirklich einfach so ergeben hat). Sprich: Das gemeinsame Bloggen und das “Faxen machen” nebenher. Daß dies in einem Podcast mündet, war so zwar nicht geplant, hat sich aber ergeben. Und darüber freue ich mich. (Und bei dem Thema werde ich auch schnell zum Statistiker und gucke nach den Terrabytes, die unseren Server verlassen….)
Stichwort Bloggen: Ursprünglich ist mir in einer ziemlich guten Sekunde Schwerin-Schwerin.de in den Sinn gekommen. Das war so die Geburtsstunde des regelmäßigen, richtigen Bloggens. Vorher gabs das auch schon. 2001 gab es mal etwas, das es heute nicht mehr gibt. Ach ja: Und von 1996 datiert mein allererstes Tagebuch, damals noch aus einer Zeit, in der ich die Ehre hatte, die erste deutsche Tageszeitung im Internet zu verantworten. Aber das ist lange her.
Man sagt mir nach, daß ich oftmals zu viele Ideen für neue Projekte habe. Projekte, die sich aufgrund von Zeitmangel nicht immer umsetzen lassen. Projekte rund um das Geocachen, aber auch drüber hinaus. Wenn also jemand mal eine Idee braucht…
e-Post: aba bei dosenfischer punkt de
sandmann / Thomas Naedler
aba ist schuld. aba hat mir den Floh ins Ohr und die GPS-Maus an den PDA gesetzt. aba hat mich mit dem nötigen Grundwissen versorgt, damit ich ganz in Familie am 17. Juni 2007 meinen ersten Cache heben konnte. Und da wars dann auch passiert – ich wurde Geocacher.
Ich bin ein bekennender Statistikliebhaber. Ich mag es, genau zu wissen, wieviele Funde ich auf der Uhr hab und ich mag es, die Zahl nach oben zu treiben – in Maßen natürlich, denn es gibt ein lustiges Leben neben dem Geocaching. Aber gegen eine kleine Statistiktour dann und wann habe ich ganz und gar nichts einzuwenden. (Was den Strich betrifft: Dinge ändern sich – ich logge mittlerweile nicht mehr, genieße nur noch.
Ich liebe es, im Team die besonderen Herausforderungen anzugehen, seien es Lost-Place-Serien, wanderintensive Nachtaches oder auch Caches, bei denen bereits der Name des Owners für ausgefallene, fantasievoll gemachte Dosen steht.
Und ich mag das ganze digitale Drumherum – das Leben im Netz, die Möglichkeiten der Technik und der Vernetzung, die multimedialen Faxen, die das Internet für uns bereit hält. Ich lese Blogs seit 2001, blogge im klassischen Sinne seit 2004, bereits 1999 aber gabs einen sechs Monate andauernden Versuch, täglich Texte im Internet zu veröffentlichen. Viele davon lese ich heute noch ganz gern vor…
Aprospos Vorlesen: Auf der Lesebühne Schmalz und Marmelade findet man mich einmal im Monat singender oder lesender Weise.
Kontakt: sandmann äät dosenfischer punkt deee eeee
SöNeTjAn / Sören Pekrul
SöNeTjAn das sind Sören, Neeltje, Tjark und Anja. Der Internet-Schreiberling, das bin ich, Sören. Anja zieht es vor, in den realen Logbüchern zu schreiben.
Als Kind war ich Orientierungsläufer, in meinem ersten Beruf Navigator auf Transportflugzeugen. In meinem zweiten Beruf bin ich Informatiker, also irgendwie auch ein bisschen Internet-Fuzzi. Meine Begeisterung für Geländespiel und Schnitzeljagd hat sich bis heute gehalten. Geocaching scheint für mich erfunden worden zu sein. Als ich vor ein paar Jahren einen Fernsehbeitrag darüber sah, war ich sofort Feuer und Flamme. Gleich nach der Sendung wollte ich losgoogeln. Dummer Weise hatte ich mir den Namen des Spiels nicht gemerkt. Im Sommer 2007 sprach Bernhard Hoëcker in einer Talk Show über sein Hobby. Dieses Mal merkte ich mir das Wort „Geocaching“ und las gleich bei Wikipedia nach. Auf opencaching.de fand ich am selben Abend einen Cache ganz in unserer Nähe, den wir dann am 24. Juni 2007 mit der ganzen Familie auch in der wirklichen Welt finden konnten. Beim Loggen entwarf Anja in Anlehnung an ArDo, den wir auf dem Logstreifen fanden, und EnJa, dem Owner dieses Caches, unser Cacher-Pseudonym. EnJa machte uns nach unserem Internet-Log auf geocaching.com aufmerksam. Dort tauchte eines Tages der Brückenwächter auf, wo wir das erste Mal von dosenfischer.de erfuhren, was dann zu unserer fast täglichen Lektüre wurde.
Nach zwei Gastbeiträgen und dem zweiten Dosenfischer Event bot uns sandmann eine dosenfischer-Autorenschaft und das dazugehörige Login an: „wenn Ihr mögt (und nur wenn Ihr mögt – ist ganz und gar fakultativ)…“ Na, nun müssen wir wohl
ivalo / Oliver Hübner
Am liebsten logge ich ivalo + Gazelle. Gazelle heißt mein Fahrrad, groß, schwarz, Hollandrad. Fahrradcacher. Schweriner Umland. Keine Sonntagspritztouren mit 55 Leitplankencaches. Leider. Aber Statistik zählt ja nicht. Ich habe ein Gecko. Minimaltechnik. Wenn’s funktioniert, dann reicht es. Ich gehe auch gern raus, und messe nur mal so, wo ich bin. Am liebsten, wenn ich weit weg bin. Aber Dosensuchen natürlich auch. Begeistert seit Weltmeer, ein altes NVA Gelände in der Uckermark, durch hüfthohes, nasses Gras gestiefelt, Hornissen erschreckt und kurz vorm Final der Dunkelheit ergeben. Und wiedergekommen. Das war mit dem sandmann, Juli 2007. Dann gleich Gecko gekauft, in Holland und mit Gazelle gecacht.
Beruflich bin ich in Computerdingen unterwegs, das ergibt manchmal nette Fundstücke. Eine Arbeit, die mir glücklicherweise auch Zeit lässt für dies und das. Schreiben und Lesen, da, wo auch der Herr sandmann schreibt und liest, Theaterspielen und bis 3 Uhr früh durch den Wald stiefeln.
Geboren wurde ich im Revolutionsjahr 1968 in Westfalen, im Revolutionsjahr 1989 bin ich nach Berlin gezogen. Physik studiert, ja, ja. 2004 nahm mich die Liebe mit nach Mecklenburg und da bin ich geblieben. Gut so.
Fibimaja/ Marcus Krause
“Ach, ich dachte das ist eine Frau!” höre ich oft, wenn ich meinen Cachernamen nenne.
Fibimaja ist abgeleitet von den Vornamen meiner Familie (Finn, Birgit, Janis und
Marcus), die mich dann und wann auf Caching Touren begleitet.
Begonnen hat das Geocaching für mich im März 2005. Als bekennender Fan von kleinformatigen, mit elektrischem Strom durchflossenen Spielzeugen war irgendwann dieser PDA da. Ein Kollege erzählte mir, dass man damit und mit einer GPS Maus navigieren könne. Wow, das musste sofort ausprobiert werden. Bei den Recherchen zu passender Software stieß ich folgerichtig irgendwann auf dieses Hobby. Nach den ersten selbst gefundenen Caches machte ich über den Braunschweiger GC-Stammtisch schnell Bekanntschaft mit anderen Sachensuchern. Mittlerweile sind daraus viele echte Freundschaften geworden. Weil solo cachen nicht so mein Ding ist, cache ich In der Regel im Team zu zweit oder mehreren.
Ich mag die Vielseitigkeit des Cachens. Angefangen über die unterschiedlichen Orte die man kennenlernt bis hin zu verschiedensten Cachetypen und Aufgabenstellungen, wie z.B. die Stadtmeisterschaften, bei denen ich mit unserem Welfen-Cache-Team Südostniedersachsen seit einigen Jahren regelmäßig teilnehme.
In meiner freien Zeit höre ich gerne Podcasts, bevorzugt übers Geochaching. So stieß ich im November 2007 auch auf die Dosenfischer. Ich war von Anfang an begeistert über die Lockerheit und Themenvielfalt der Protagonisten. Einen ersten Beitrag durfte ich mit dem Interview über das WWFM Germany im Mai in Kassel liefern. Nach der Berichterstattung über die Stadtmeisterschaft 2008 boten aba und sandmann mir die Möglichkeit einer Autorenschaft an. So kam ich ins Team.
Beruflich bin ich seit vielen Jahren bei einem großen norddeutschen Cachemobilhersteller in verschiedensten Positionen tätig. Bei meinen ausgedehnten Cachetouren bin ich stets mit Produkten unseres Hauses unterwegs.
Geboren 1965 in Bremen, aufgewachsen im östlichen Niedersachsen (direkt 300 m von der innerdeutschen Grenze entfernt) lebe ich seit vielen Jahren in Wolfsburg. Eine Stadt, die sich dynamisch entwickelt und in der meine Familie und ich uns sehr wohlfühlen.
Kontakt: geomarcster(ät)gmail(punkt)com

Ich wundere mich gerade mal wieder: Unten rechts bei ‘Statistikkram’ steht ‘Autoren: 8′, hier habe ich aber nur 5 gezählt. Habt ihr neuerdings Ghostwriter?
schizophrene Persönlichkeiten!
Da ist die Anzeige insofern nicht ganz korrekt, als dass sie auch Admin-Zugänge und registrierte Leser mitzählt.
@Schimmi: es soll ja Leute geben, die ständig irgendwo irgendwas verlinken. Ab vier Links geht es bei Wordpress/Akismet meist automatisch in den Spamfilter. Es sei denn, man ist registrierter Leser. Es muss hier im Blog also drei linke Leser geben
-Wie konnte denn der Herr Aba der Kamera entgehen?
[...] von Geocaching Torgau – Dosensuche in Nordsachsen sind! Neulich zum Beispiel, als ich mich mit dem Herrn Sandmann von Dosenfischer.de unterhielt, fragte er mich (auch) warum es kein Photo von Hans Fallada (und [...]
Moin Jungs, schade das ih bei lastfm quasi kein Profil habt, das sieht immer so doof aus in meinen Top-Künstlern (-,
http://www.lastfm.de/music/dosenfischer
aehm, gibts ja doch… wer auch immer das eingerichtet hat: klasse! danke!
@sandmann: “Mein Beruf ist die Öffentlichkeitsarbeit – ich bin als eierlegende Wollmilchsau bei einer für Schweriner Verhältnisse großen, gemeinnützigen GmbH, die zur Diakonie gehört, angestellt.”
Gab es da nicht was Neues? Oder ist mein angeblich neuer Stand schon wieder veraltet?
Sommerpause, Urlaubsloch, …? Nach den PC124abc (Ulm) und PC125 warte ich auf die Nummer 126. Damit das Warten nicht so anstrengend wird, bin ich mal über eure Seite gesurft – wie das so neudeutsch heißt. (Ich kann mich immer noch nicht mit der deutschen Partizipbildung englischer Verben anfreunden.) Obwohl ich den Podcast seit über einem Jahr regelmäßig konsumiere, bedarf es mal einer Pause, um zu wissen was einem so fehlt, wenn es mal keinen gibt.
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Wir nennen es Dosenfischen oder Geocaching
Dosensongs
Kommentare
derGunnar: Achsoo… Ich mache hauptsächlich alles mit...
derGunnar: Aber ich bin im Moment etwas frustiert. Ich mache...
sandmann: Danke fürs Lob! Ein paar Lieder übers Geocaching...
42Cacher: @sandmann Das hatte zwar nicht gemeint, aber...
sandmann: In Kürze: Uns ist da ein Logo, beziehungsweise ein...
42Cacher: um was geht’s?
Botscha: Ich hoffe, ich kann für mich und meine Freundin...
D-Buddi: @nocava: dann fehlen ja die Dosenfischer
nocava (Maik): Ich wäre ja dafür, dass auf dieses Schiff nur...
sandmann: Das freut mich. Das Ganze musste bei mir etwas...
waschbar: Schöne Grüße in den Norden! War ein toller Abend...
Markus: @bh Zum Thema Schwitzen/Rucks äcke – das ist...
kratsnetanarg: herrlich… vielsagend und vielzeigend&...
TravellingJack: Sehr sehr schön, das! Mehr muss man da nicht...
sandmann: So ein Video braucht keine Worte, haben wir...
Ralf_SG: Hehehe…. So ganze Familie glücklich,...
D-Buddi: hihi, irgendwie sind am Ende wohl wieder die...
neirolf: Super, bei mir hat es dank der lieben lillith1968...
aba: @isch. sehr gut aufgepasst: in dieser recht fruehen...
DieSterntaler: Das war ja mal ein ganz anderer Podcast...
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