Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen: Geocaching-Podcast 199i

Entzug äußert sich meist darin, dass vor dem erneuten Genuß Schweißperlen, nervöses Zittern und eine gewisse Blässe um die Nase auftreten können. Die Zunge wird schwer, die Gedanken kreisen und die Wortfindung ist gestört. Ein ausgesparter Mittwoch führt mittlerweile zu diesen Erscheinungen. Glaubt ihr jetzt aber nicht wirklich, oder?

Die Themenmatrix im getaggten Cluster auf dem Whiteboard ließ schon im vorbereitenden Redaktionsmeeting die Work-Life-Balance entgleisen. Das Business Proposal im Dynamic Range tat sein übriges. Die Speaker sind wellknown, deren Keynotes und Slots folgende:

* Legende abzugebenGC77, erster Cache Deutschlands, sucht einen neuen Owner.

* Copyright beachtenDöner klauen ist verboten.

* Holzklau verhindernGPS-Sender im Baum wider dem Diebstahl.

* Position ortenOpenPS mit seismischen Schwingungen.

* LostPlace findenMoving Cache auf hoher See.

* Notizen geo-dingenMit NotePlaces Evernote erweitern.

* Gutes tunCoinversteigerung für den guten Zweck.

* Besser gehenFußgänger sollen besser geführt werden.

* Orte suchenFotolocations auf Geocaching.com recherchieren.

* Was mitbringenCoole Idee aus unserem (sic!)  Bundesland.

Die Crew wünscht euch happy & easy listening. Over and out.

 

15 Kommentare

  1. Ihr seid die besten

    jetzt schön entspannt mit dem podcast auf den ohren den feierabend
    genießen :)

  2. Dem thematischen Breakdown entnehme ich, dass YTD-gesehen die Podcast-Dichte den Forecasts so einigermaßen entspricht. Das Controlling-Department wird aufatmen. Allerdings wird das Advisory Board not amused sein, dass der Milestone #200 noch immer nicht gefixt ist. Da muss noch mehr Management Attention investiert werden.

    So, und jetzt: Entspannt Podcast hören :)
    Danke und liebe Grüße in den Norden!

  3. Freut mich, dass ich auch mal zur Unterhaltung beitrage ;) NotePlaces muss ich mir wohl tatsächlich mal anschauen, auf den ersten Blick läuft das aber ja nur im Browser und nicht in der (iOS)App. Da erschließt sich mir noch nicht, wie das Offline funktionieren soll.

  4. Hallo ihr Beiden,

    bei uns in der Ecke (Sauerland) gibt es zwei ganz tolle und verrückte D5er-Mystery-Caches, die leider ein wenig abseits der “Zivilisation” liegen, und daher viel zu selten gefunden werden, wenn man sich die Fund-Quoten in Großstädten bei anderen Caches so anguckt. Es wäre toll wenn ihr darauf mal hinweisen würdet:

    Das Atomaffe-Paradoxon (Teil 1 (http://coord.info/GC420E2) und 2 (http://coord.info/GC45QH7))

    Ach so, und ihr seid großartig, weiter so! ;-)

  5. Die Bustour ging zum GC 40 nicht GC77 das wäre dann doch ganz schön weit, von Köln ;-)
    Danke für die schöne Unterhaltung ;-)

  6. Hallo ihr beiden,
    ich war schon ganz schön überrascht, plötzlich meinen Namen zu hören, huch.
    aber nun ratet mal, was ich dabei grade tat? den Leipziger Platz blau färben. ;-)
    Schönen Gruß nach Schwerin aus Berlin
    Andreas

    PS: Den Rund-um-den-Schweriner-See-Rad-Multi hab ich für dieses Jahr näher ins Auge gefasst. Das letzte Mal ist ja schon 4 Jahre her und da gabs den Multi noch nicht. ;)

  7. Hallo Sandmann,

    “Crowdfunding” als Begriff des Jahres?? Mein Wort des Jahres steht nach abhören dieser Ausgabe auf jeden Fall jetzt schon fest: es ist der “Zerknalltreibling”

    Grinsende Grüße aus Hannover
    Sascha(ColForbin)

  8. Hallo Dosenfischer,

    danke für den interessanten Podcast, den ich regelmäßigst genieße!
    Ein Kommentar zur letzten Folge:
    Zwar verfüge ich nur über ein selbst angelesenes Halbwissen :-) , aber die Rückrufaktion für Klettersteigsets sieht so aus, als ob das Konstruktionsprinzip dazu führt, dass Produkte verschiedener Hersteller zurückgerufen werden.
    Laut deutschem Alpenverein handelt es sich um Sets, die mit “Reibbremsen” ausgestattet sind. Diese können wohl bei gealterten Klettersteigsets abreißen.
    Bei http://de.wikipedia.org/wiki/Klettersteigset ist’s auch schon erklärt unter “Fangstoßdämpfer”.

    Gruß aus’m Pott
    Jens

  9. Hallo Sandmann,, dein fehlendes Wort der Sozialarbeitersprache könnte “Empathie” gewesen sein :-)

  10. Gerade gab es einen kurzen Bericht über Ingress beim ARD-Morgenmagazin “lässt stubenhocker Freunde finden„

    Aber mal was anderes:
    Macht ihr vor der 200 jetzt eigentlich das ganze Alphabet durch?

    LG
    Aus Mettingen

  11. Hallo,

    vielen Dank zur Aufklärung was es mit den Pfadfinder-Abzeichen bei Euch in der Kiste auf sich hat. Die Abzeichen werden in den verschiedenen Ländern unterschiedlich gehandhabt. Während es z.B. in den USA für viele kleine Prüfungen jeweils einzelne Abzeichen gibt, werden diese bei uns in Deutschland hauptsächlich zu mittelgroßen und großen Veranstaltungen produziert. Allerdings trägt man dann meist nur sehr wenige, aktuelle mit sich herum. Es gibt auch Sammler, die mit großen Koffern bestückt auf Lagern auftauchen und diese gerne eintauschen. Natürlich kann man kann sich durch alte Abzeichen von großen Lagern im fernen Ausland auch als “Silberrücken” outen. :-)

    Klar ist, dass die Geschichte der Pfadfinder bei Euch erst nach der Wende wieder langsam begonnen hat. Aber auch im Westen sind die Pfadfinder nicht allzu bekannt. Von daher gibt es ganz sicher Parallelen zum Geocaching.

    Beste Grüße aus Südhessen

    BestHafr

  12. Hm..irgendswie hatte ich bei mindestens zwei Themen ein DejaVu. Hattet Ihr GC77 und die geklauten Döner nicht schon im letzten Cast behandelt? Aber es kamen ja jeweils neue Aspekte hinzu.
    Achso, Herr Sandmann, warum hast Du im Cast eigentlich nichts von Deinem spektakulären Stunt im Spreewald erzählt ;) :
    http://www.lr-online.de/regionen/luebbenau-calau/Kahn-kentert-Geldbusse-nach-Sprung-in-die-Leiper-Spree;art13825,4152077

  13. Hallo!

    Als Geophysiker hat mich ja OpenPS interessiert, allerdings gebe ich dem System keine Chance. Die seismischen Quellen (also das Pendant zu den GPS-Satelliten) müssen schon echte Kawentsmänner sein, um im “seismischen Rauschen” großer Städte und Industrieanlagen nicht unterzugehen. Bestehende Quellen, wie die genannten Turbinen, fallen m.E. raus, da ihr seismisches Spektrum bestimmt tageszeit- und entfernungsabhängig ist und zudem zu wenig spezifische “Features” enthält, um sie im Grundrauschen zuverlässig zu erkennen. Außerdem ist bei GPS ein wichtiges Element die Bestimmung der Entfernung zu den Satelliten. Wie das bei seismischen Quellen mit kontinuierlicher Anregung gehen soll (wo man ja nicht wie bei Erdbeben die Zeitdifferenz zwischen P- und S-Wellen auswerten kann), weiß ich nicht. Zusammenfassend bleibt mir das Grundprinzip völlig unklar.

    Und bald gibt es ja auch Alternativen zu dem NAVSTAR-GPS. Das europäische Galileo, ein überwiegend ziviles System, befindet sich derzeit in Aufbau. Erst vorgestern erfolgte die erste echte Positionsbestimmung mit den aktuell 4 Galileo-Satelliten: http://www.insidegnss.com/node/3449. Daneben betreiben die Russen das GLONASS. Die neuen eTrexe von Garmin können ja diese Satelliten schon empfangen. Weitere Nationen, wie China (COMPASS) planen vergleichbare Systeme. Wir kommen also bei satellitengestützten Positionierungssystemen aus der “Single Source” Situation heraus.

    Einen Blumentopf könnte man aber noch im Bereich der Indoor-Navigation gewinnen, wenn man dort ein pfiffiges System entwickeln würde.

    Danke für diesen informativen Podcast!

    Gruß, rzbrk

    • Danke für die Einschätzung aus Sicht eines Fachmanns. Das sind so Kommentare, die bei mir immer ein Staunen darüber hinterlassen, wie das so funktioniert im Netz – wir werfen ein Thema auf und es gibt da draußen Leute, die sich auskennen und das ganze auf eine neue Ebene heben. Vielen Dank dafür!

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