Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen: Geocaching-Podcast 191

Kennt ihr noch Anna? Das Liedchen? Fand ich toll damals. “Du bist von hinten wie von vorne A.N.N.A.”. Superding. Wir sind heute von hinten wie von vorne 191. Auch toll. Und wir haben heute Besuch im Studio zwischen den Küchen. Ganz besonderen, weil in den letzten Jahren sich sehr rar gemachten Besuch. Arne von den ArDo’s sitzt bei uns am Tisch. Wir plaudern (der sandmann sagt am Ende was von depressiv und düster – fand ich gar nicht!) über Geocaching gestern, heute und ein bisschen morgen. Ich fands superspannend, weil man tatsächlich, wenn man sich ein wenig zurücklehnt und mal auf die Dinge, die da passiert sind, blickt, das absolut berechtigte Gefühl hat, dass da was nicht stimmt. Das da was kippt. Das das nicht lange gutgehen kann (gehts ja schon nicht mehr – aber noch “gemäßigt”).

Vorsatz 17: Vor dem Zelten aufwärmen.

 

Geht euch das auch so? Oder nehmt ihr die Situation einfach hin, wie sie ist? Und was glaubt ihr, wie lange “wir noch haben”? Oder ist das gar kein Thema für euch und ihr cacht einfach, solange ihr Spaß dran habt und es noch geht?

Wir haben eine ganze Reihe von Themen heute, die ich mal versuche hier in den Beitrag zu nehmen. Sollte ich wieder etwas vergessen, bitte gerne erinnern – dann trage ich das nach.

Ostoroschno – Die Legende schlechthin. Für einige von euch absolut bekannt (weil z.T. auch selbst gemacht) – für einige unserer Hörer aber mit Sicherheit ein neues Thema. Wir hangeln uns mit Arne nochmal durch seinen Cache und unsere Erlebnisse dort. Ostoroschno war bei uns schon mehrfach auch im Podcast Thema, unter anderem hier, hier und hier.

Rotten Places – Eine schicke Übersicht mit LostPlaces (hier dann aber Rotten Places) gibt es im Netz, hübsch aufbereitet und sortiert. Ein paar echte Schmuckstücke dabei, leider (für uns) wenige in MeckPomm.

Fundstücke – Da guckt man beim Geocaching in eine Felsspalte – und die Felsspalte guckt zurück. Naja so fast. Aber ganz ehrlich: Was bin ich froh, dass ich beim Cachen noch nie sowas gefunden oder gesehen habe und ich beneide keinen um seine hierzu passenden Erlebnisse.

Danke sagen – dürfen wir im Namen von Sandra und Andi. Die haben nämlich ein Cito auf die Beine gestellt. Motto: “Wir säubern unser Spielfeld”. Und Danke sagt die Familie Weiss allen Teilnehmern, Unterstützern und Spendern, die für ein rundum gelungenes Event gesorgt haben.

Titelschutz – Wir nehmen Titelschutz in Anspruch für “ActiveRouting zweipunktnull”, “ActiveRouting zweipunktnull Extended Version” sowie “WellnessCaching”, “Cache-Dich-Fit” und “Geocaching damals, gestern, heute”.

Stopp Geocaching – In Mainz will man Geocacher nicht mehr sehen. Die Stadt nicht, der Fachbeirat Naturschutz nicht und der Revierförster schon gar nicht. Lösung: Man deklariert den Budenheimer und Gonsenheimer Wald zur Nogo-Area für Geocacher.

Euch viel Spaß mit dem Podcast – wir plaudern jetzt noch mit Arne “off the air” weiter.

15 Kommentare

  1. Verbieten scheint ja gerade wieder in Mode zu sein. Ist schon Sommerloch bei vielen Stadtvertretern? http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.altensteig-wuertt-rat-verbannt-caches-aus-dem-stadtgebiet.8f721327-6680-4085-8124-7e6783e95310.html

  2. Ähhhhh…
    Wennn ich den Beitrag zu eurem Podcast lese, klingt er so sinister, da weiß ich gar nicht, ob ich ihn mir morgen auf der Fahrt in die Schule anhören soll.
    Muss ich vorher eine Handvoll Depressiva schlucken?

    Geht jetzt alles den Bach runter?

    Hey, in meiner Homzone gibts keine dämlichen neuen Powertrails.
    Und wir haben viele nette Cacher, die kreative Dosen legen.
    Es gibt keine übergeschnappten Gemeinderäte. (siehe carstens Kommentar)
    In meiner Gegend sind noch alle in der Spur!
    carpe diem
    carpe dosem

    danket dem Herrn, dass er uns allen eine nicht unerhebliche Menge funktionierender Gehirnmasse geschenkt hat – Halleleuja
    (zumindest in Westmittelfranken!)

    Ok, ich werde mir den Podcast morgen doch anhören …. und wie immer wird es sich lohnen!!!

    Danke euch beiden!

  3. um die 30ste Minute herum gingen mit Euch die Pferde durch… ;-)

  4. nun habe ich Euch zu Ende gehört: Was mir aufgefallen ist – ich drei habt nicht über Eure diesbezüglichen Zukunfstpläne gesprochen – schade eigentlich. Wir wundern uns über die “Verrohung” der Sitten aber wer kümmert sich denn um die neuen? Ich hatte einen vorzüglichen Mentor und auch wenn ich Ostorshno nie gemacht habe, brachte und bringt mir das Cachen viel Freude. Der Vorteil, den ich sehe ist, dass es immer geht, wenn ich Zeit und Lust habe. Ich bin auch nicht besonders begeistert, wenn es viele neue Dosen gibt, die selbst im Wald Mikros sind, natülich ohne Stift. Aber vielleicht wissen es dies Owner nicht besser.
    Sollte man nicht auch gelegentlch einen Workshop machen speziell für Anfänger?
    Anyway – ich wünsche allen alles Liebe…

    • Genau so. Die “Wahnsinnscaches” gibts ja immer noch. Aber für die braucht es Zeit und Muße, sowohl als Owner als auch als Suchender. Die Statistik-Sammelwut ist aber auch nicht jedem sein Ding, läßt sich als Owner aber viel einfacher Umsetzen. Daher ist es auch kein Wunder, dass solche Serien, die natürlich auch ihre Berechtigung haben, wie die Pilze spriesen. Was dabei auf der Strecke bleibt sind, ist die Ebene dazwischen. Die kleinen Highlights. Einfache Tradis und Kurzmultis, die schön und liebevoll gemacht eine echte Idee vermitteln, oder eine wirklich tolle Ecke zeigen, oder einen dazu bringen verrückte Sachen zu machen, ohne dabei gleich Stundenlange Einsätze zu verlangen. Alles was länger als 1/2 Stunde dauert ist für Durchreisende, zwischen zwei Terminen, nach Feierabend, aber auch Touris vor Ort nicht so toll, weil man sich damit einfach zu viel der kostbaren Zeit ans Bein bindet. Also wird die Petling-Kanone ausgepackt und wahllos “Plastikmüll” an Wirtschaftswegen und in Naturschutzgebieten abgeladen. Toll für den Statistikfreak, doof für Familien, (Rad-)Wanderer und Freunde schöner, aber kleiner, Abenteuer.

      Wird Zeit wieder für mehr Qualität zu sorgen!?

      • wo ist hier der +1-knopf?

        (und wie, lieber herr rehwald, darf ich den letzten satz deuten?)

        • Das muss jeder selbst für sich entscheiden :-) . Vorzugsweise mit Selbstbesinnung und Detailverliebtheit. So finde ich z.B. die Caches unseres ovnn wirklich toll gemacht. Kurz, knackig und immer wieder für eine Überraschung gut.

          Spezielle Aktionen sind für solche Vorhaben ja immer gut, nur funktioniert dies nur dann, wenn auch genügend Leute mitmachen (diverse Cache-des-Monats, -Jahres, Preisverleihungen, etc. beweisen dies ja in diversen Städten ja [meistens] schon für die Kategeorie “Hammercache”).

  5. Habe Euren Podcast noch nicht gehört, allerdings spricht mir schon der Blogpost aus dem Herzen….
    Aus meiner Sicht ist das Hobby von zunehmender Rücksichtslosigkeit geprägt, das gilt innerhalb der “Szene”, als auch gegenüber Dritten. Intern sind gegenseitiger Coinklau, Dosenklau oder die immer häufiger werdenden Fälle von “Fäkalien in den Dosen” drastische Zeichen der neuen Entwicklung. Extern wird das deutlich, weil keinerlei Rücksicht auf die Folgen genommen wird.

    Es ist Zeit, sich andere Frischluftbeschäftigungen zu suchen…

    Viele Grüße
    Christoph

    • innerhalb der “Szene” …
      Worüber gestern auch nicht philosophiert wurde, ist der Fakt, dass es früher ein “elitärer Club” war, der sich teure Navis leistete. Heute bekommt beinahe jeder Hanswurst sowas beim Handykauf praktisch dazu.
      Ich finde ja Premiummembercaches schon ein guter Anfang. Vielleicht brauchen wir bald eine Plattform, wo nur solche Leute Zugriff haben, die vor einer erlauchten Kommission von Cacher Reviewern und in Begleitung von Bürgen (= unbescholtene Cacher mit wenigsten 2000 Founds) ein Zertifikat erlangt haben.

  6. Ja die lieblosen Dosen und Powertrails werden mehr, und wenn man ab und an mal diskussionen zu Fragen von Neulingen liest die Caches verstecken wollen oder auch deren Resultate zu sehen bekommt wie z.B. komische Kaffeedosen die mit Panzertape umwickelt werden, damit das teil wenigstens irgendwie stabil und regenfest wird, mit lieblos zusammengetackerten Blockresten als Logbuch, dann würde man sich schon eine mindestfundzahl wünschen, bevor man selber verstecken darf.
    An Premiummembercaches dagegen glaube ich perönlich nicht, die schlimmsten Cacher die ich kenne haben alle einen PM-Account, daher gilt es für mich auch als ehrensache auch die liebevollsten Caches jedermann zugänglich zu machen.
    Aber worauf ich auch eigentlich hinauswollte, es gibt auch den gegenteiligen Trend, erst vor kurzem bekam ich folgenden Logeintrag zu GC3FPE1: “Jaja, der Cacher an sich wird ja so langsam verwöhnt
    Ich fang mal vorn an: Vor zwei Wochen waren wir unterwegs zum Nachtcache und ein anderes Team schrieb uns von unterwegs “sind noch beim zermürbenden Zylinder. Hat länger gedauert als gedacht, sind gleich am Treffpunkt”. Unterwegs wurde der Name noch ein, zwei Mal erwähnt.

    Schnitt, einige Zeit später, deive&freeq hatten soeben beschlossen, dass es doch nicht das Wetter war, einen Nachtcache zu suchen, denn es zog eine Gewitterwand auf. Aber für einen kleinen schnellen Tradi wär ja noch Zeit. “soll gut sein”.

    Wie schon alle andern sagen: Finden: Leicht. Öffnen: Nicht
    Die Idee, einen Outdoor-D4 (oder 5) zu machen, der noch dazu ein Tradi ist, finde ich total gut. Mit schweren Rätseln kann jeder eine Aufgabe stellen, die schwer zu lösen ist. So etwas hier, das gab es “damals” nicht, das gefällt aber!
    Dumm für mich persönlich, dass dieser Cache nun innerhalb kürzester Zeit der dritte dieser Machart ist den ich heben gehe. Macht ja Spaß, aber beim dritten Mal ist die Luft irgendwie raus.
    Womit sich der Logkreis schließt: Man wird ja so langsam verwöhnt, nicht wahr

    Dass ich mir blöderweise immer so gehäuft Caches aussuche, die ähnlich funktionieren (eine Woche lang hatte ich drei Caches nacheinander, die dieselbe Art Reflektorstrecke benutzten, die ich zuvor fünf Jahre lang nicht gesehen hatte…) das liegt an meinem persönlichen Pech

    Davon abgesehen: Tolle Idee! Top Umsetzung. Da wir Übung hatten ging es schnell, ich hab nicht genau auf die Uhr geguckt, aber als wir ausstiegen bekam ich eine SMS, die ich beim Weiterfahren erst beantwortet habe und zwischen den beiden SMS liegen 13 Minuten. Also Auto(aussteigen) bis Auto(einsteigen) etwa eine Viertelstunde”

    Und das kann ich nur Bestätigen, mir laufen auch immer mehr Caches über den Weg in denen Richtig viel Gehirnschmalz und Bastelarbeit stecken

  7. Die Problem sind nicht neu. Früher war der Erwerb eines GPSr eine Wissenschaft für sich und auch der Preis erzeugte eine Eingangskontrolle. Leider war dieser Deppendetektor schon damals nicht hinreichend. Doch jetzt bekommt jeder, der ein Handy erwirbt, alle Voraussetzungen für [i]Omme[/i] mit geliefert, den Satelliten hinterher zu laufen. Dabei denke ich nicht mal, dass das Verhältnis von Deppen und [i]bewussten[/i] Cachern sich weiter verschlechtert hat. Es sind nur einfach mehr unterwegs, eine Mehr was so manche Ecke in der Natur nicht verkraftet. Besonders dieser Statistikwahnsinn: FTF haben zu müssen, seine Homezone sauber zu halten und mehr Founds als andere zu haben fällte immer wieder Negativ auf, wie es Altensteig gerade zu lesen ist. Das moderate Wachstum, was schon vor Jahren gefordert wurde, wird nur noch schwer zu erreichen sein. Zu viele gewerbliche Interessen sind aktiv. Als die erste Bezugsquelle für einen besondere Cachedose im Web zu finden war, war es für mich geschehen. Von da an schossen die Nanos wie Pilze aus dem Boden. Früher musste man nach Pilzen Ausschau halten, das könnte ja ein Versteck sein. Die fantasievollen Verstecke mussten erst den Filmdose und dann dem Petling weichen. Masse statt Klasse. Da werden Schriftzüge von Mysteries in den Wald gelegt. Was ist daran besonders? Unnötige Überweidung!

    Werner Koch (FBV) betonte, dass man Prioritäten setzen müsse – “in diesem Fall für die Natur” –, und Irmgard Kaiser-Kielwein (CDU) erinnerte daran, dass man Verbote auch durchsetzen muss. Statt auf Marlene Kosts Vorschlag einzugehen, das könnten doch die Jäger übernehmen, ließ Bürgermeister Feeß abstimmen. Seinem Vorschlag, das Ausbringen von Caches auf Flächen der Stadt Altensteig zu verbieten, folgte das Gremium mit einer Gegenstimme.

    Dieser Absatz des Artikel in dem Schwarzwälder-Bote bringt doch alles zu Tage. Da stimmen Unwissende über eine Sache ab und der Bürgermeister zieht die Reißleine. Ich kann ihn verstehen. Es liegt an uns dies zu ändern. Nicht jeder Cache muss gemacht werden und nicht jeder muss einen Cache legen.

  8. Hallo zusammen,

    danke für einen neuen unterhaltsamen Podcast.

    Das meiste zum Thema der “Überdosung” wurde ja schon geschrieben. Ich gehöre zwar auch zu den neuen “Handycachern” aber maße mir an, einer von der guten Sorte zu sein. Ich habe meine erste Dose erst nach 300 Funden geplant. Ja geplant, denn es ist kein Astloch-PETling oder Straßenschildfilmdöschen. Ich habe mir die benötigten Erlaubnisse eingeholt und die Route sorgsam ausgewählt.

    Doch auch in meiner Homezone häufen sich die “Jungcacher” die nach 20 Funden bereits kleine Trails auslegen und dafür PETlinge in jegliche Ritze stecken die sie finden können. Das “geschulte” Auge entdeckt in einem Umkreis von 15m besimmt einen ganzen Schwung interessanter, kreativer Verstecke. Aber der PETling muss halt doch in eine Astgabel gelegt werden und mit Laub bedeckt werden.

    Was mich, mittlerweile, auch stört ist die Abkündigung von Caches. Bei Prora, Hartwich und jetzt der Stadt im Wald laufen Cachergruppen auf, die Reiseunternehmen in den Wohlstand heben können. Da werden alle Regeln des guten Benehmens ignoriert. Ganz nach dem Motto: Nach mir die Sintflut. Doch solche Aktionen hinterlassen bei Außenstehenden immer einen faden Beigeschmack.

    Es fehlt bei neuen Cachern die führende Hand. Jemand, der die benötigte Ausrüstung hat und bei dem man erst mal mit läuft. Jemand der einem während dieser Zeit auf die Finger guckt und in den Hintern tritt, wenn man etwas falsch macht. PMO und eine Mindestfundzahl für die Freigabe einen Cache zu legen sind IMHO ein gutes Mittel um die Qualität zu steigern und die PETling-Kanonen verstummen zu lassen. Bleiben noch die Idioten “unserer Zunft” die klauen, sabotieren oder einfach nur zerstören was ihnen vors GPS läuft.

    In diesem Sinne: Macht auf solche Missstände in den Logs entsprechender Dosen aufmerksam. Wenn es sich durchsetzt, nicht jede Filmdose “schön-zu-loggen” machen sich auch Anfänger nach den ersten Dosen ihre Gedanken ;) Ich werde versuchen es mir anzugewöhnen.

  9. Hallo zusammen,
    vielen Dank für den diesmal doch manchesmal kritischen Podcast.
    Bei aller Diskussion über Caches, Multies, Jäger, Gemeinden usw. gibt es ein ziemlich simples Problem was überhaubt noch nicht angesprochen wurde: Das Tauschen.
    Wir haben uns früher mit Absicht “große” Dosen gesucht, weil auch hier die Spannung darin lag, was ist drin. In meinem Rucksack befand sich ein halbes Kindezimmer mit Tauschgegenständen, damit immer schön was in die Tupperdose gelegt werden konnte. Sogar in den Logs wurde der Tauschgegenstand vermerkt. Leider läßt dies nach unserem Empfinden in der letzten Zeit nach, oder anders gesagt, ob Micro oder Regular, außer einem Logbuch nichts drin. Thema Logbuch: ein Regular mit einem Micrologbuch….. als Owner sollte man einwenig investieren.
    Ich glaube solange man eine so einfache Regel wie das tauchen nicht versteht, hat Mann/Frau mit den anderen “Spielregeln” noch mehr Probleme.
    Aber trotzdem werde ich weiterhin den Rucksack mit dem Kinderzimmer durch die Gegend schlüren und so manche leere Dose füllen, in der Hoffnung, dass die Nachkommenden sich über den Schatz freuen. Es steht ja auch überall geschrieben:” Geocaching ist eine moderne Schnitzel bzw. Schatzsuche mit GPS”

  10. Handys sind wahrscheinlich für die Beschleunigung der Verrohung der Sitten beim Geocaching verantwortlich, ich finde es aber schade, wenn gleichzeitig alle Handy Nutzer in einen Topf geworfen werden. Hand aufs Herz, wer gibt freiwillig 200-300 Euro für ein Garmin Touchscreen Gerät aus, wenn er für das gleiche Geld ein Multifunktionsgerät mit Telefon, Internet, GPS etc. bekommen kann. Wer eine Low-Cost Lösung mit einem Garmin Gerät versucht, der werkelt schnell mit OSM Karten herum, kann sich das Listing nicht auf dem Gerät angucken und muss mit einer unbefriedigenden Grafik leben. Dann kaufe ich doch lieber ein besseres Handy, habe bei Android eine Auswahl zwischen mehreren guten Programmen, sowohl für die Cache-Verwaltung als auch für alle Arten von freien Karten, kann zur Not das Listing auf der gc.com Webseite angucken oder mir noch kleine Tools herunterladen, die mir beim Lösen des Multis helfen.

    Ich hatte mir mal ein billiges Garmin gekauft, weil mein damaliges Handy die GPS Koordinaten nicht mitteln konnte. Ein Android Handy ersetzt meiner Meinung nach das Garmin vollständig und ich verstehe jeden, der zuerst zum Handy greift und nicht zu einem Garmin.

    Man kann trotzdem auch mit einem Handy verantwortungsvoll cachen und auch Dosen verstecken. Das hat eigentlich nichts mit der verwendeten Technik zu tun. Ich fänd es schade, wenn Handy-Cacher den Ruf bekommen würden automatisch unsensible Geocacher zu sein.

    Jungcacher haben es zudem auch relativ schwer sich durch die Sprachbarriere(FTF, TFTC, NA siehe oben) und die Richtlinien und ungeschriebenen Regeln durchzubeißen. Ich kann verstehen, wenn das zunächst vor lauter Übermut unter den Tisch fällt. Die Schwierigkeit ist die Erfahrung zu vermitteln.

    Am direktesten könnte sich doch der Unmut in den Logs äußern. Dann trifft man die Schuldigen auch direkt. Vielleicht geht auch die Entwicklung dahin, dass irgendwann jeder Cacher neben seinen Punkten für geloggte Caches auch Punkte (Minus-Punkte) für die Qualität der versteckten Caches ernten kann. Die Favoritenpunkte sind ja nur Cache und nicht Owner gebunden. Das würde die Sensibilität für Qualität vielleicht wieder steigern.

  11. Heute mal ganz kurz und kritisch trotz der gut gelungenen Folge: der “hörbare Verzehr” in den letzten Folgen geht überhaupt nicht (ich bin immer kurz davor auszuschalten) und ihr seid übrigens der einzige podcast-feed ohne automatisch angezeigtes cover/icon in meinem player (beyondpod).

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