Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen – der Podcast 113

Puh, da hat der Herr sandmann heute aber im Podcast ordentlich Erwartungsdruck aufgebaut. Er will ja nur nicht selber die Beiträge schreiben. Hätte er nämlich gemusst, wenn er genörgelt hätte. Der hats ja auch echt einfach: Speicherkarte in seinen Apfelrechner, ein paar Filter anklicken, zugucken, nebenbei surfen und twittern. Und so tun, als hätte er da richtig Arbeit mit.

cool

Und ich? Sitze hier in meinem grünen Ledersessel und muß mir erst einmal überlegen, wie ich denn diesmal den Beitrag zum Podcast schreibe. Letztens, die Sache mit dem Tagebuch – das wollte ich immer schonmal machen. Fiel mir gerade noch rechtzeitig ein. Aber heute? Heute habe ich mal wieder gar keinen Plan. Das ist fast wie kurz vor dem Podcast. Da steht immer das große “Was machen wir heute eigentlich?” ganz oben auf dem digitalen Notizzettelchen. Ist ja nicht so, dass wir einen Plan bräuchten. Im Endeffekt standen da heute auch nur bissgen mehr als eine Handvoll Stichpunkte. Der Rest ergibt sich beim Plaudern.

Aber das mit diesem Beitrag ist immer schwierig: Wie schreibt man’s jetzt, wie mag’s der Leser? Kurz in stichpunktartiger Liste nur die Themen runterrasseln und die Links servieren? Hm, geht mal. Aber auch nicht immer. Soll ja auch noch einen Mehrwert haben. Mehrwert – was ist denn an dem heutigen Beitrag zum Podcast der Mehrwert. Vielleicht ein kleiner Blick in die Vorbereitung? Lohnt nicht, denn die gibts ja fast gar nicht. Na gut, der sandmann hat diesmal (und auch beim letzten und dem Podcast davor) fleissig ein paar Themen aufbereitet. Da gehört ja auch dazu, dass man sich in Dinge einliest, Themen sondiert und natürlich auch schaut, was es an anderer Stelle schon gab. Soll ja kein zweiter Aufguß werden. Und ansonsten ist die Vorbereitung eigentlich das Einfinden im ZdK-Studio, das drapieren der Mikrofone, Laptops, Tee- und Kaffeetassen und natürlich Aschenbecher auf unserem Tischlein. Eigentlich sollten wir dann schonmal das Mikro laufen lassen – müsstet ihr echt mal mitbekommen.

Ich könnte natürlich auch mal einen Einblick in die sandmann’sche Wochenendgestaltung geben. Das wäre ein wirklicher Mehrwert. Ich sage nur: Lena Meyer-Landrut. Er hört sie rauf und runter, alle Songs. Ob “Satellite” oder “Bee” oder “Love Me” – das arme Radio hier im Studio wird echt nur noch mit diesen Titeln geknechtet. Kein Wunder, dass das Mädel in den Top-10 ist. Hat bestimmt der sandmann jedesmal, wenn er den Song hören wollte, wieder bei iTunes gekauft. Könnte ich alles erzählen. Einzig: Es wäre nicht wahr. Ich fürchte, er hat bis zum heutigen Tag noch nicht einmal die Titel gehört. Er ist tatsächlich nur über den Link vom Stefan Niggemeier darauf gekommen. Keine atemberaubende sandmann-Groupie-Story. Sondern nur ein Link. Wie öde.

Ich könnte natürlich auch erzählen, was für tolle Ideen wir für einen Kurzfilm haben. Ein echt dramatisches Storyboard, mit einer zweistufigen Handlung und echt abgefahrenen Personen. Und ich könnte auch sagen, dass wir so ein trashiges Stückchen daraus basteln wollen, dass wir schon jetzt mit Buh und Schmach rechnen. Zumal wir davon ausgehen, dass sich auch die Koniferen der Videocasterei beteiligen – und unsere Chancen demzufolge ohnehin als suboptimal zu bezeichnen wäre. Aber damit kann ich hier ohnehin niemanden langweilen.

Interessant hingegen wäre natürlich, wie uns die Themen manchmal ins Hause flattern: Es gibt da nämlich sowas, was rasend schnell ganz viele Informationen von einem zum anderen transportiert. Und zwar direkt von einem zu dem von ihm ausgewählten anderen. Nennt sich elektronische Post, total neu. Aber asynchron. Dennoch: Darüber kam zum Beispiel der Hinweis auf den Fotowettbewerb bei vonRichthofen oder auf Profi-Muggels bei Geocaching Paderborn.

Jetzt stehen hier schon echt viele Zeilen und ich fürchte, bis hierhin hat gar keiner gelesen. Ist auch nicht schlimm, ein Podcast ist ja zum Hören da. Dennoch sei an dieser Stelle nochmal erwähnt: Das ist alles fürchterlich unspannend, wie es bei uns hier so zugeht. Sage ich deshalb, weil wir noch ganz oft danach gefragt werden. Ist nix aufregendes oder so. Hinsetzen, erzählen, Mikro an, weiterplaudern. Irgendwann feststellen, dass wir schon wieder überzogen haben, Plaudern kurz einstellen, Beitrag schreiben und Audiofile erzeugen – weiter plaudern. So ist es, Mittwoch abend im Zwischen-den-Küchen-Studio.

Ich schreib nochmal kurz die weiteren Themen, nur damit klar ist, was hier noch so passiert:

Dosenfischen – der Podcast 113

14 Kommentare

  1. So … jetzt ist der Podcast auch endlich bei iTunes aufgetaucht und wird gerade noch auf mein EierFon kopiert. Hab schon den ganzen Abend gewartet … Bin in letzter Zeit ein wenig schreibfaul, weil ich mir vor gut 4 Wochen die RECHTE Hand gebrochen habe. Da fällt das Tippen doch links schwer. Aber so langsam ist die Spracherkennung tauglich … Nein, nicht beim Cachen gebrochen. Soviel wird verraten. Leider musste ich mein neues Jahresmotto “A cache a day keeps the doctor away” nach 60 Tagen erst einmal drangeben. Schade. Aber so langsam geht es schon wieder und die ein oder andere Dose kann sich vor der kaputten Hand auch nicht mehr verstecken. Nach Ostern kommt der Gips runter und dann geht es ab zur Kartenspiel-Serie Richtung Hamburg … Endlich mal wieder so richtig austoben bei einer PowerCacheTour … Sync ist durch. Jetzt bin ich gespannt wie ihr mir heute 1 Stunde, 17 Minuten und 53 Sekunden versüßt.
    Gruß Jochen von DieSterntaler

  2. Schöner Podcast, vielen Dank!
    Nur eines geht nun wirklich nicht. Caipirinha aus Pulver … bähhh.
    Danke für das Kompliment, dass es keine bessere Caipi gibt. Da kann man auch P!x3l fragen, der hat das ausgiebig getestet. Ach nee, der kann sich nicht mehr erinnern.
    Ach übrigens, tolles Foto! Weckt schöne Erinnerungen!

    Aeon

  3. Eben hab ich den Podcast mal wieder runtergeladen. Ich freu mich schon ihn heute Abend beim Abendspaziergang zu hören. Leider kann ich die LIVE Option nichtg nutzen, da ich als Wochenendpendler in meiner Bude hier im Rheinland keine gute Internetverbindung habe.

    Aber gedownloadet ist auch nicht schlecht, die Stimmung in Eurem Podcast ist immer sehr erfreulich und die Themen interesieren mich sehr. Ich melde mich nach dem hören wieder.

  4. Beim Schwerintouricachen war der Sandmann leider kaum zu verstehen. Wie kams? Vielen Dank auch zu dem interssanten Musikanalysevideo! :)

    Viele Grüße!
    Tim

  5. siehste tim, so geht mir das oefter. auch ich versteh den sandmann hin und wieder mal nicht. was will er mir sagen, was will er andeuten, wohin will er jetzt thematisch…

    oder meinst du: hoeren? ;)

  6. Wo wird eigentlich dieses Jahr in Schwerin der Dönerstag sein?????

  7. @aba: *schmunzel* Ich meinte schon hören. :)

  8. Ich hatte das Mikro ausschließlich der Gesprächspartnerin unter die Nase gehalten – ich wollte ja “O-Töne” und kein richtiges Interview. Die Zweitverwertung hier bei Dosenfischer war ursprünglich nicht geplant.

  9. Bevor hier jemand was Falsches denkt. Ich mache die Caipis natürlich nicht mit Pulver. Aber wie gesagt, das Pulver übertraf meine Erwartungen ;)

    Ich finde den Livepodcast übrigens ziemlich cool.

  10. Also ich habe keine MAC Version von SportTracks gefunden.
    Habt ihr ein Link dafür?

    Georg

  11. @georg
    ich glaube, “version” ist wohl aktuell noch uebertrieben. und die seite mit den infos ist in der tat nur ueber umwege zu finden. aber hier steht was: http://www.zonefivesoftware.com/SportTracks/Downloads/linux.php

  12. Nicht auf der Beatles-Ukulele Seite, aber definitiv beeindruckend: Jake Shimabukuro spielt “While my guitar gently weeps

  13. Ich bin heute bei Folge 114 angekommen und habe erst jetzt eure Plauderei über die Fahrradevents GC23787 und GC2546Y mitbekommen. Südlich von Berlin findet auch noch eins statt – jetzt schon zum vierten Mal: GC2456H.

  14. Noch nen kleinen Tip an den Sandmann:
    Schöne unauffällige Uhren macht Skagen, ne kleine dänische Firma aus dem gleichnamigen Ort. Das schreibt man zwar mit so nem lustigen Kringelchen, aber ich find die Taste grade nicht.

    Wollt ich nur mal loswerden, auch wenns schon länger her ist. Man sieht, ich hinke eurer Zeit hinterher.

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