Wir nennen es Dosenfischen

Dosenfischen – der Podcast 111c

joerg_bertram_dwj

Kurz und knapp: Hier das Interview, das der sandmann heute abend mit Jörg Bertram, Geschäftsführer der Deutschen Wanderjugend, am Telefon geführt hat.

Dosenfischen – der Podcast 111c

8 Kommentare

  1. Gute Idee mal mit einigen Mythen die im Netz kursieren aufzuräumen.
    Wäre eine gute Idee wenn ihr diesen Draht zu Jörg für regelmäßige Infos in eurem Podcast benutzt.

    Mike aus dem Süden

  2. Weil ich grad das Foto sehe: Könnte ich bitte mal eines vom Hanna-Montana-Look-Alike-Mikro sehen? Dankeschön! :)

  3. Ja, das war nötig. Ich hatte mit Jörg vor rund einem Jahr ein ähnliches Interview http://www.ksmichel.de/?p=765

    Ich denke, dass sicherlich viel Pfeffer aus der Diskussion entfernt werden könnte, wenn die DWJ sehr deutlich an verschiedenen Stellen auf der Homepage sagt, dass Geocacher grundsätzlich nicht vereinsmäßig organisiert sind und dass viele von ihnen genau darauf auch sehr viel Wert legen. Aber das ließe sich vereinsintern sicher kaum rechtfertigen, denn schließlich bedeutete das auch, dass der DWJ etwas sponsert, dass ihm nichts bringt.

  4. Hallo in die Runde.

    @ksmichel: Hm, ob es jemals gelingt, diesen Mythos aus der Welt zu schaffen, dass wir (DWJ) unsere Mitgliederzahlen per Geocaching in die Höhe treiben wollen? Durch hartnäckiges Wiederholen wird es auch nicht “wahrer”…

    ad 1) Fast jeden Journalist sage ich “Geocaching ist übrigens nicht vereinsmäßig organisiert, genaue Zahlen zu aktiven Geocachern in Deutschland kann ich Ihnen nicht geben.”

    ad 2) Bei uns kann man übrigens direkt gar nicht Mitglied werden. Ich würde aber lügen, wenn ich mich nicht freuen würde, wenn einzelne Personen die Angebote der derzeit 57 Wandervereine entdecken und für gut befinden würden. DORT kann man Mitglied werden, wenn man es möchte. Und DAZU müssten die Angebote entdeckt, wahrgenommen und für gut befunden werden. DANN besteht die Chance, ein Mitglied zu umwerben und vielleicht auf zu gewinnen.

    ad 3) Wanderjugend != Geocaching
    Bei uns dreht sich auch viel um Tanz, Kultur, Brauchtums- und Heimatpflege sowie Junges Wandern

    ad 4) ksmichel schrieb: “Aber das ließe sich vereinsintern sicher kaum rechtfertigen, denn schließlich bedeutete das auch, dass der DWJ etwas sponsert, dass ihm nichts bringt.” – Irrtum, mein Bester, uns bringt es was, weil ja eben outdooraffine Personen – hier aus dem Bereich Geocaching – auf die Wanderjugend aufmerksam werden, die es sonst vielleicht nicht würden. Und nicht alle Geocacher sind per se gegen Angebote aus dem Bereich eines Jugendverbandes, wenn sie in Ihren Augen gefallen.

    Viele Grüße
    Jörg

  5. Sandmann, da hast Du dem Wandersmann ja einige schöne Steilvorlagen geliefert. Schade, dass Du nicht auch einmal kritischer nachgehakt hast. Beim Thema Legitimation hat man ja schon fast den Eindruck, dass Du unterwürfig und entschuldigend den geordneten Rückzug suchst.

  6. Fakt ist doch: Es gibt keine demokratische Legitimation für irgendjemanden innerhalb der Cachercommunity. Nicht für Groundspeak und natürlich auch nicht für die Wanderjugend. Das liegt doch auf der Hand. Keine Strukturen – keine demokratische Legitimation. Es wäre also Quatsch gewesen, hier den Vorwurf aufzubringen, dass die Wanderjugend nicht legitimiert ist. Das liegt im System. Ich hatte aber das Gefühl, dass jörg sich da angegriffen fühlt, wo ich gar keinen Angriff formulieren wollte – das wollte ich klarstellen, Du hast es offenbar als Rückzug empfunden.

    Im Moment läuft es doch so: Wer öffentlich im Zusammenhang mit Geocaching in Erscheinung tritt, der wird von der Öffentlichkeit auch als Ansprechpartner wahrgenommen. Dass hier diejenigen, die die deutsche Plattform und die Seite mit dem prägnanten Namen “geocaching.de” offiziell betreiben, ganz vorn sind in Sachen Wahrnehmung, das ist doch logisch.

    Die Leute hinter OC und geocaching.de könnten nun so eine demokratische Struktur abseits der Wanderjugend aufbauen, etwa einen “Plattformbeirat” einberufen und ihn von allen Nutzern wählen lassen – damit eine Legitimation entsteht… Aber offenbar gibt es ja wenig Bedarf in dieser Hinsicht. Bei mir jedenfalls ist das so ;-)

    Wir haben übrigens parallel auch bei Alex und Carsten angefragt, um am Ende beide Seiten mit ihren Meinungen zu haben. Ich gehe davon aus, dass wir Mittwoch das zweite Interview nachschieben können. Auf ein Streitgespräch in der Podcast-Öffentlichkeit hatten weder wir, noch die Beteiligten Lust.

  7. ich fand das Interview klasse, vor allem brachte es das Ganze mal wieder auf eine ruhige Ebene. Außer vielen Unterstellungen bei denen einen das Gefühl beschleicht es geht da eher um persönliche Animositäten hat es doch eigentlich gar nicht gegeben!

  8. Ein sehr angenehmes und sachliches Interview oder Gespräch, ganz wie man das betrachten möchte.

    Ich muss ehrlicherweise gestehen, ich habe diese ganze Diskussion im Vorfeld nicht verfolgt.

    Gerade die Tatsache, dass Geocaching eben nicht vereinsmäßig organisiert ist, ist was mir gefällt.
    Im übrigen bin ich der Meinung, so eine sinnlose Diskussion kann es nur in Deutschland geben, schlimm sowas.

    Ich habe auch auf OC angefangen, aber schnell gemerkt, dass dort einfach zu wenig Caches gelistet waren (in meinem Einzugsgebiet). Deshalb war der Schritt zu Groundspeak ein kleiner.
    Inzwischen dürfte siech die Cachedichte auch auf OC deutlich verbessert haben, aber jetzt mag ich nicht mehr wechseln. Nennen wir es mal “Gewohnheit” ;-)
    Ich gebe zu, bei GC habe ich alles unter einem Dach und mehr brauch und will ich nicht. Und, ich liebe meine Statistik :D

    Beide Plattformen haben ihre Berechtigung, nur habe ich eben für MICH entschieden, dass ich mit einer glücklich bin. Basta!

    Gruß Stefan

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  1. Mongolian Clusterfuck « Altmetall - [...] die sich ihrer journalistischen Verantwortung durchaus bewusst waren und ganz unvoreingenommen beide Seiten zu Wort kommen [...]

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