Wir nennen es Dosenfischen

Auf dem Weg zu den Geogames 2012

Enroute to Geogames 2012 from Die Leipziger on Vimeo.

18 Kommentare

  1. Wir hatten Gänsehaut und Pippi in den Augen……. Trainingslager wurde jetzt abgeschlossen. Wir sind unterwegs.
    Super Video… bis bald in Leipzig !!

  2. Schönes Video zu den GeoGames. Nur das Ende ist etwas …
    Toller Film und schöne Einstimmung für das nächste Wochenende. Wir freuen uns.
    We see you in Leipzig.

    Viele Grüße
    Fam.Weiss is out there …

  3. Das Video ist jetzt auch auf Youtube verfügbar:

    http://youtu.be/u7eHAad53Ys

    Damit gib es auch keine Probleme mehr bei der Darstellung auf mobilen Endgeräten.

    VG
    kwanon

  4. Was für ein bescheidenes Video. Scheinbar gehört Hausfriedensbruch und ungestezliches Betreten des Waldes abseits von Wegen schon zum guten Ton. Genau DAS ist Geocaching eben nicht. Das Video ist wieder ein Dolchstoß in die offene Wunde des Geocachings. Schade das so etwas auch noch über diese Plattform promotet wird. Es sei denn die gezeigten Locations sind weder abseits der Wege, noch in Gebieten die unbefugt betreten wurden. Was ich allerdings nicht glaube. Das Video hat eher Bild-(Zeitungs-Niveau) und versucht über reißerische Bilder noch mehr Menschen anzulocken die das Spiel nicht verstehen werden. Ist es das wirklich wert?

    Schade … mir vergeht mittlerweile der Spaß daran.

    • Mensch Marc, wer hat Dir denn in den Kaffee gespuckt? Das alles ist Geocaching – idealtypisch, klar, aber meiner Ansicht nach keinesfalls problematisch. Das ist eine Inszenierung davon, wie wir alle Geocaching lieben, oder? Dass es in der Realität oft anders aussieht, das ist doch klar.

      Das Video ist für Geocacher und kein Werbevideo für Muggels. Ich hatte Gänsehaut.

      Ich verstehe ehrlich gesagt Deinen Kommentar nicht. Und erst recht nicht diesen scharfen Tonfall und die Unterstellungen. Man kann doch nicht einfach anderen öffentlich Böses unterstellen, ohne den Sachverhalt überprüft zu haben…

    • “Menschen anzulocken die das Spiel nicht verstehen werden” Echt jetzt? Ungefähr so, wie 2008 Massen von Leuten nach Betrachten des ZDF-Olympia-Trailers (s. hier) in die Sportvereine eingetreten sind, weil sie dachten, dass sie dann von Klippen springen, über Autos und Straßenlaternen turnen, über Felder sprinten und sich auch noch in Drachen verwandeln?

    • Hallo Geomarc,

      Hausfriedensbruch?
      Ungesetzliches Betreten des Waldes?
      Hmmm….
      Es ist selbstredend, dass die Umwelt zu schonen ist und man sich auf sensiblen Locations entsprechend verhalten sollte, aber sorry, Deine Reaktion ist Gutmenschentum par excellance.

      Schade, dass diese Spezies jetzt auch im Geocaching angekommen ist :( !

  5. …wo ist der gefällt-mir-button @sandmann ;-)

  6. Naja, vom technischen Standpunkt betrachtet ist das Video professionell!
    Was das aber noch mit Geocaching zu tun hat, muss wohl jeder für sich entscheiden!
    Den Wettkampfcharakter, den das Spiel inzwischen für einige bekommen hat, kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen. Und da hier im Video der Fackellauf nachempfunden wurde, mit dem dann die Wettkämpfe eingeleitet werden, hoffe ich, das dies auch die einzige Analogie bleibt. Naja, eine weitere sollte auf jeden Fall Bestand haben: Fairplay und friedliches Miteinander.
    Wobei beides inzwischen auch nicht mehr typisch für viele “Mitspieler” ist!
    Den Aspekt Umweltschutz und Einklang mit Jägern, Förstern und Eigentümern hatte ich beim Betrachten eher ausgeblendet. Aber ohne Frage ist dies Öl für das Feuer der Kritiker!

    • Ich hab Mühe, diese Sichtweise nachzuvollziehen. Die Geogames heißen Geogames, weil sie sich auf die Olympia-Bewerbung von Leipzig beziehen. Deshalb der Fackellauf. In der Umsetzung wird das bedeuten, dass es vor Ort Spiele geben wird, die aus unserem Hobby extrahiert wurden, ohne direkt Geocaching zu sein. So wie ja zum Beispiel der Petling-Weitwurf Wettbewerbscharakter hat, ohne dass hier das Dosensuchen selbst zu einem Wettbewerb wird.

      Die Bilder im Film zeigen einmal jemanden, der in einem Wald offenbar nicht auf einem Weg einen Cache sucht. Dagegen ist erstmal prinzipiell nichts zu sagen. Das ist Geocaching-Alltag, auch wenn es Wälder gibt, in denen das nicht angebracht ist. Gleiches gilt für den Lost-Place-Teil: Wir sehen jemand zwischen offenbar aufgegebenen Mauern. Auch GC-Alltag, auch wenn es an vielen Orten nicht legal möglich ist. Und zu guter Letzt nochmal das Argument: Es ist eine Inszenierung. Für einen Film. Idealtypisch. Nicht real, nicht pädagogisch.

      Ich komm grad aus dem Kopfschütteln angesichts der Bedenken gar nicht raus und frage mich, wann ich aufgefordert werde, Texte unserer Songs zu ändern, weil da möglicherweise irgendeine andere Interessengruppe irgendeine Möglichkeit zum Missverständnis finden könnte.

      Ehrlich gesagt macht mir langsam dieser überausgeprägte Hang zur Selbstzensur mehr Sorgen, als alle Diskussionen mit Jägern und Behörden. Was ist denn bitte los, wenn wir nichtmal mehr in fiktiven und großartig gemachten Filmen zeigen können, was uns alle am Geocaching begeistert…

      So das musste mal raus…

      PS: Ganz abgesehen davon: Was ist denn das für ein mäkeliges Signal an die Leute, die sich da grad in Leipzig für uns Geocacher den Arsch aufreißen, um ein tolles Event hinzukriegen. Die haben Unterstützung verdient und Zuspruch. Das sind unsere Leute, Geocacher, die machen das freiwillig und in ihrer Freizeit. Opfern Familienleben und Dosensuchen für eine bestimmte Zeit. Ich freu mich drauf, ihnen dafür Respekt zu zollen und den Film zu loben.

      • mir ist der Zusammenhang Bewerbung für die Olympischen Spiele, Event und Video absolut klar! Das musst du nicht extra erklären.
        Meine Aussage läuft ja auch lediglich dahin, dass ich sage, ich hoffe, das dort nicht der Wettkampf im Vordergrund steht! Dafür könnte man dann besser bei den Stadtmeisterschaften mitmachen. Ich halte davon nichts! Auch nicht von Plastikflaschenrohlingweitwerfen (ja ihr lest richtig, keine Plaste, sondern Plastik! ;) )!

        O.k. ich gebe zu, dass die Aussage “Öl ins Feuer gießen” etwas übertrieben ist. Und ich habe auch anfangs gesagt, dass mir dieser Aspekt überhaupt nicht ins Auge gefallen ist.

        Dennoch:
        Wenn man LPC o.ä. Orte besuchen geht, muss man dies nicht in Bild und Ton festhalten und online stellen. Darüber erzählen und auch andere an seinen Erlebnissen teilhaben zu lassen ist normal! Wer kann sich da wirklich beherrschen, wenn er total beeindruckt von einem solchen Ort zurück kommt?
        (Das alles gehört jedoch nicht zum Video! sondern ist als grundsätzliche Aussage gedacht – habe das Gefühl, dass man hier jedes Wort noch extra erklären muss)

        Was da aus dem Rehwald kommt ist doch schon einmal ein “Argument” ;)
        Auch in anderen Ländern wird das Betretungsrecht etwas lockerer gehandhabt, als hier in Bürokratien. Ich denke da an das (allgemein mit) Jedermannsrecht (übersetzte Betretungsrecht) in Schweden. Man darf dort auch in den Nationalparks frei herum wandern, solange man bestimmte (im Grunde selbstverständliche) Regeln beachtet.
        In Deutschland undenkbar! (Evtl. aber auch aufgrund der wesentlich höheren Bevölkerungsdichte verständlich)

        Sandmann: “Was ist denn bitte los, wenn wir nichtmal mehr in fiktiven und großartig gemachten Filmen zeigen können, was uns alle am Geocaching begeistert… ”

        *Grübel* Ich dachte immer, dass jeder das Spiel so spielt, wie er will und das die “Community” inhomogen ist und eine solche Aussage zu machen schlicht nicht möglich ist!??? :P 8)
        Auch wenn ich diesen Satz nicht ganz ernst gemeint habe, frage ich mich, was speziell in
        diesem Film gezeigt wird, was mir am Spiel wichtig ist. Shit, nun wirkt es wieder so, als ob ich den Teaser nun herunter würdigen wollen würde! Nein, nochmals: von der Story bis hin zur Ausführung echte Klasse!!! Einwandfrei! Ich denke, da steckt einiges an Arbeit drin.

        Auch bzg. des Engagements bei der Organisation des Events kann man nur den Hut ziehen! Auch wenn es mir inzwischen ein wenig zu professionell wird. (Aber darüber kann man getrost hinweg sehen!)

        Eure Songtexte:
        Ich denke es ist ein sehr großer Unterschied zwischen gesprochenes/gesungenes Wort und dem Was man von seinen “realen Tätigkeiten” ablichtet. Selbst wenn die Texte auf realen Handlungen basieren! (passt auch wieder nur sehr vage zum Trailer/Teaser)

        “Wir-Gefühl”: gibt es ein wir? Muss es ein Wir geben?

        • Natürlich wird es Wettbewerb geben. Aber wie wichtig der sein wird, das hängt mehr von den Teilnehmern ab, denke ich ;-) Es heißt ja nicht umsonst “Spiele”.

          Einen Besuch auf einem Lost Place auf Video festzuhalten und einen Besuch auf einem Lost Place zu inszenieren sind m.E. verschiedene Dinge.

          Ich empfinde gerade bei solchen Treffen immer eine Form von “Wir”. Aber das kann natürlich jeder empfinden, wie er mag ;-)

          Wäre es Deiner Ansicht nach besser, wenn ein Event für ein paar tausend Leute unprofessionell organisiert wirkt?

          • Nein, die Wirkung eines solchen Events sollte schon professionell sein!
            Es ist vielleicht doch eher die Skepsis meinerseits, dass das Spiel inzwischen immer mehr im Sinne eines Geschäftsmodells abläuft. Da die Messe GmbH dort involviert ist, entsteht doch stark der Eindruck. Aber bei der Größe des Events und da hier ein Firmengelände(?) genutzt wird, ist das sicher unvermeidbar.
            Andererseits – bei den “normalen” Events stört mich “Unprofessionalität” überhaupt nicht, denn es ist ein Spiel und es geht vorrangig darum, sich mit Leuten mit gleichem Hobby zu treffen, Gedanken und Erfahrungen/Erlebnisse auszutauschen, bzw. gemeinsam etwas zu erleben. (zumindest ist dies meine Definition)
            Ich brauche es nicht, mich mit anderen zu messen. Wozu?
            Als vor einigen Jahren ein rel. junges Pärchen versucht hatte, das erste Megasevent in Deutschland aufzuziehen, wurde es in den Foren ziemlich zerfleddert, so das ein Scheitern unvermeidbar wurde. Die hatten es auch recht unprofessionell angehen lassen, wir haben denen dennoch eine Chance geben wollen und ich denke, selbst wenn keine 500 Leute zusammen gekommen wären, wäre es ein netter Tag geworden. Aber aufgrund der harschen Kritik (ich unterstelle mal, das das der maßgebende Grund war) haben die die Segel gestrichen.

            Der “Wettkampf” (der im Kopf abläuft) sollte sich auf den Cache beschränken. Also meistere ich die nächste Aufgabe, schaffe ich es körperlich etc.
            und sich nicht “gegen” die Mitspieler richten. Wer braucht den “Schwanzvergleich”?
            Die Frage ist dabei ja auch, muss man als Event”owner” den Teilnehmern immer mehr anbieten? Sollten wir nicht wieder zurück zu den Wurzeln kommen?

            Noch eine Anmerkung zu Plaste: Sorry geht nicht gegen euch, o.k.?
            Das Wort ist mir einfach ein Dorn im Auge. Irgendwie ein ur-kommunistischer Begriff. ;) [?] 8)
            Genauso grummelt es in meinem Bauch, wenn im technischen Bereich bei der Frage nach technischen Lösungen immer von Technologie die Rede ist. Irgendwie sträube ich mich dagegen, da das für mich eine falsche Verwendung des Begriffs ist. Es wird eine Wissenschaft daraus gemacht, wo im Grunde nur eine (Aus)wahl von bekannten, allgemein gebräuchlichen (oder auch mal speziellen) (teschnischen) Lösungen gesucht wird. Ich frage mich immer: sehe ich es richtig, oder liege ich total daneben?

  7. @sandmann: du sprichst (schreibst) mir aus der seele. besonders das p.s. unterschreibe ich mehrfach, da ich aus eigener erfahrung weiss, wieviel zeit (und nicht nur die) das ganze spektakel fordert. DANKE LEIPZIG!

  8. So, mal “Klugscheißermodus” an: “Leipzig -> 5250 Miles” Der Wald ist also in den USA, an der Ostküste von Südamerika, in Südafrika oder Südostasien. Da haben deutsche Gepflogenheiten und Gesetze keine Bewandtnis und da dürften, wenn ich den einschlägigen Wanderforen so Glauben schenken darf, Hauptverkehrswege z.T. sogar wirklich so aussehen. Was ich aber Bemerkenswert finde, dass diese Strecke mit so einem kleinen Schlauchboot… ach lassen wir das.

    Die LPs sind gar keine, das sieht (nicht nur) in Leipzig wirklich überall so aus. Alte Industrieanlagen in Bahnhofsnähe oder auch mitten in der Pampa die so oder so ähnlich aussehen und nicht eingezäunt sind hat hier wohl jede größere Stadt im Osten zu bieten. Und in vielen Serien, Filmen etc. laufen die Protagonisten durch gleichartige Anlagen ohne dass jemand auf die Idee käme dies jetzt auch so zu tun und dabei ebenfalls wild mit Kleinkalibern um sich zu schießen (erst neulich wieder ein Film gesehen, der in Pütnitz in und vor der Halle 5 gedreht wurde, rief tolle Erinnerungen wach :-) )

    Von daher: schönes Video.

  9. Sehr schöner Film und sehr schöne Idee, diese Zusammenfassung von Olympiastart und Geocacherträume. Allein die Schilder zeigen ja schon die Überzeichnung die die Bilder und Realität in Relation zueinander bringen.

    Wir schaffen es leider nicht nach Leipzig, freuen uns aber schon jetzt auch die Geschichten, die Fotos und Filme die wir zu hören und zu sehen kriegen.

    Viel Spaß bei den Event-, Konzert- und Besuchsvorbereitungen, viel Spaß beim Event selber und unendlich lange Spaß beim immer wieder lesen der Logs ab dem Tag danach. (und das machen sicherlich nicht nur die Eventorganisatoren)

  10. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Mann / Frau beim Cachen automatisch gut kennenlernt, sprich : wie tickt der andere. Ich würde hier gerne einmal mit dem einen oder anderen ein paar Dosen suchen und mir anschauen ob sie sich auch so verhalten, wie hier geschrieben.
    Wenn man solche Trailer anzweifelt, mag ich nicht an die Videos bei Groundspeack denken! Interesasant auch: Stellen die großen Frager/Kritiker Bilder ins Netz von ihren Logs z.B. wie sie hoch im Baum einen T5 er machen?

    Traurig, traurig… man kan viel kaputt reden und schreiben.
    Für uns ( die ganze Familie ) gilt, der gesunde Menschenverstand ist oft richtige Weg ….. den verstehen Kinder und auch die meisten Erwachsenen……….

  11. Denke mir mal den LP Abschnitt haben sie gedreht da Leipzig ja DAS Mekka für LP Fans war. Wenn man bedenkt wieviele “Trau dichs” hier mal lagen und noch liegen.

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