Ulm: Das Log zu GC2MEGA

5. Juli 201119 KommentareEiner von 579 Beiträgen von sandmann
Dosenfischen in Ulm

Dosenfischen in

Wie im vergangenen Jahr poste ich ausnahmsweise ein Log auch hier. Weil es auch hierher gehört, finde ich.

Sonnabend, die letzten fünfzehn Minuten des Konzerts, das Licht flackert, der Boden, er scheint zu vibrieren, Leuchtpunkte schweben durchs Schwarz der Arena, jedes Atmen drückt sich hundertfach verstärkt aus den Boxen über die Hügel des Forts. Die Hände zittern, der Hals ist trocken, kalter Schweiß läuft in die Augen und lässt die Welt verschwimmen. Weiter unten im Bauch aber, da wird es auf einmal ganz warm. Alles ist gut.

Am Abend zuvor schläft das Teletubbie-Land Ulm einen sanften Schlummer. Hinter den orangen Maschen glotzt Paul, der Esel, und wagt sich nicht an die Weidezäune heran, gedämpft rasselt die Dosenfischer-Olympiade-Leitplanken-Station im Testbetrieb und mitten im Trichter hebt sich eine Bühne mit auffällig gelben Brettern aus dem Grün.

Wir haben uns hier am Fort begrüßt wie alte Bekannte kurz zuvor, ich kann nur hoffen keinen vergessen, keinen verprellt zu haben, dann sind wir zusammen auf Fort-Tour gegangen und jetzt ist alles wie Weihnachten. Diese Bühne ist das Geschenk und morgen wird ausgepackt.

Wir haben eine eigene Wagenburg. Mit Fortblick, Chill-out-Lounge und eigener Wildbienen-Versuchsimkerei (letzteres ist ein Insider). Was für ein charaktervolles Camp und was für ein Luxus hier im Fort, in dem nächtens das Schnarchen von Isomatten durch die Gänge raunt. Die Familie ist hin und weg, vom abendlichen Vorfeuer, vom Areal voller Geheimnis und der unkomplizierten, überaus freundlichen Art aller, die es uns so leicht macht, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Den Morgen retten uns Kai und Frauke mit Frühstück und warmen Duschen, mit Shuttle-Service und Brötchen unter einem Ulmer Himmel, der fast schon entschieden scheint, den Plänen der Ulmer ganz und gar zu entsprechen. Und dann geht es los, dann kommen sie, die mit den derben Hosen, die mit den roten Shirts und den Hüten, die mit den Taschen am Gürtel, die mit den Angelwesten und dem Klettergeraffel, die mit den Multitools und den elektronischen Spielzeugen, die haben Freunde, Brüder, Schwestern und Kinder dabei und manche plauschen sich gar in drei Generationen über Rasen und Wege. Sie alle schlendern, gucken, kaufen, fischen, werfen, fangen, lauschen, sie lachen sich an und aus und warten geduldig und wetteifern voller Ehrgeiz und beim Durchsehen der Logs fällt mir erst auf, wie viele von ihnen ich gern noch persönlich gesprochen hätte.

Nach zwei Runden durchs Fort aber verordne ich mir Ruhe – sooo gern wäre ich jetzt eine Punkband, den ganzen Tag wildes Leben und abends auf der Bühne eine grandiose Show bieten… aber das trau ich mir nicht zu. Das Alter, Ihr wisst schon. Die Stimme. Tralalala… Sänger sind sensibel.

aba ist ruhig und Carsten bleibt gelassen und Christian staunt nur über diese Geocacher und wirft nebenbei fünf Dosen vom Bierkasten auf der Rollbahn an die Leitplanken.

Als ich um 16 Uhr die Bühne voller Technik sehe, bricht mir fast das Herz. Der Anblick war zwar nicht völlig fremd, bisher allerdings gabs ihn stets nur von der anderen Seite, von so einem Batzen feinsten Spielzeugs hab ich vielleicht mal geträumt, aber das war sicher im Rausch. Und nun steht das alles da und wir dürfen damit spielen. Das ist wie der Blick durchs Schlüsselloch in die Weihnachtsstube, die Kerzen brennen, im Geschenkpapier zeichnet sich die Autorennbahn ab und nun beginnt das Warten auf die Bescherung.

Die Bescherung ist: hunderte Lippen, die jede Zeile mitformen. Die Bescherung ist: große offene Augen mit lustigen Lachfalten, ist Kinder direkt am Bühnenrand mit dem Finger an der Nebelmaschine, das Johlen der wilden Bande vom Höllentrip ebenso wie die kräftige Antwort derer, die „Groupie“ auf ihrer Brust tragen. Die Bescherung ist: unvergessliche, unvergleichliche 90 Minuten auf der Bühne, der perfekte Sonnenuntergang hinter uns, die Feuer, Dennis und seine Liebste, Herr und Frau Dickichtducker, Erich und sein schelmischer Blick um die Bühnenflanke, die verlorene Beherrschung beim „Nachtcacher“, das Feuerwerk und die fantastische Feuershow am Schluss. Gänsehaut in Ulm. Rundum Gänsehaut und innen drin ein ganz und gar warmes Gefühl.

Bruch————>
Vom ersten Moment in Ulm an habe ich es so empfunden, das mir hier ein Geschenk gemacht wird. (Das ist so persönlich, das will ich nicht einfach auch auf aba und Carsten und Christian münzen, vermute aber, dass es ihnen ähnlich ging.) Die Ulmer haben einen roten Teppich ausgerollt, und zwar einen fliegenden und nun darf ich drauf rumlaufen. So in etwa… Und, das war für mich klar: Nun ist es an mir, den Abend so über die Bühne zu bringen, dass auch sie sagen: Ja, der Aufwand hat sich gelohnt – das war ein großer Abschluss eines großen Tages. Was für ein Berg Verantwortung… Und das war letztendlich Grund aller Aufregung, aller Nervosität, allen Herzklopfens.
<————Bruch

Der Abend danach beginnt oben bei theped, der packt unsere T-Shirts zusammen und Sepp&Berta, die noch einige CDs dabei haben. So viele kleine, so viele große Leute reichen ihre Silberscheiben über den Tresen zur Unterschrift und jeder hat noch ein gutes Wort dabei.

Gelassen, freundlich, fast unmerklich wie schon den ganzen Tag über werkeln die Ulmer unterdessen den Gästen einen wundervollen Restabend zurecht. Neben den Feuern liegen Holzstapel bereit, zwischen Bar und den Biertischen davor rasen Radlader und Traktor so präzise durch die Massen, dass es eine Freude ist, es entstehen so wundervolle Runden und alles hätte ewig so weiter gehen können.

Geht es auch. Vielleicht nicht ewig, aber doch lange und genussvoll. Oben am Feuer. Ich hab aba und Carsten an meiner Seite und galadhdil und Armin erzählt unglaublich irre Geschichten vom Bühnenbau. Später gibt es noch Bockwurst kalt oder verbrannt je nach Möglichkeit und Vorliebe, das Kaltgetränk vom Catering auf der Bühne macht wach und dann fangen die Vögel an. Einsatz bitte. Erst leise, verhalten zwitschernd, dann kräftig pfeifend, dann jubilieren sie dem Tag entgegen, der sich hinter dem Uni-Fluglotsentower ins Fort hinauf schiebt wie ein langsam gehobener Vorhang.

Schließlich lauschen wir noch einmal dem Schnarchen in den Gängen und dann endlich kehrt das Herz zur Normalgeschwindigkeit zurück. Augen zu. Scheinwerfer flackern an. Bis das Hirn endgültig Adieu sagt.

Am Morgen findet unser Schlagwerker Christian tatsächlich aus dem Wagen zu seinem Tourbus nach Greifswald – vielen, vielen Dank noch einmal in Richtung Magdeburg und Nord-Vorpommern – unser Schlagwerker wird an diesem Abend schon beim Landesjugendorchester hinter den Pauken sitzen und proben: in Greifswald.
Frauke hat uns Kaffee gekocht, Kai hat Frühstück für uns und später dürfen wir uns noch für ein paar Fotos mit den frisch Verlobten ins Fort setzen. In dem im Übrigen seit den Morgenstunden gearbeitet wird…

Kurz vor der Abfahrt gibt es noch einen ganz intensiven Moment. Alle, die die Mittagszeit im Fort erleben, kommen zusammen, alle Ulmer, die Dosenfischer-Familien und Freunde und plötzlich sind wir eine Riesenfotorunde vor großer Technik, vor den Mauern des Forts und den wackeligen Treppen und Kai hat die Kamera ausgerichtet und noch einmal machen wir alle etwas gemeinsam. Wir lachen der Linse entgegen – der eine mehr, der andere weniger, je nach Eitelkeit und Erschöpfungsgrad.

Die Leuchtpunkte, das Flackern, die entspannten, die lachenden, die konzentrierten Gesichter, all das ist mittlerweile überall im Netz gelandet. Und wir wissen ja, das Netz vergisst nicht. Was dieses Wochenende in Ulm betrifft, wird es mir ebenso gehen. Mir fehlen nun ein bisschen die Superlative und selbst die Poesie versagt hier am Schluss. Alles ist gut. Vielleicht ist das ein Zeichen, es auch hier, im Log, gut sein zu lassen. Letztlich ist ja dies:

Danke!

der sandmann

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19 Kommentare »

  • Hatti1971 sagt:

    hallo,

    das nenn ich doch mal einen tollen “LOG”. Ich könnte mich in A… beissen, weil ich nicht in Ulm war. Statdessen habe ich mich über einen DNF in einem LP geärgert bzw. die geschlossene Saune in unserem Badeland.

    Egal wie, egal wo beim nächsten Dosenfischerkonzert bin ich dabei. Bitte nicht in Übersse, ich habe “Angst” vorm fliegen und wenn ich ein Schiff nehme, komme ich bestimmt zu spät.

    Also lieber Herr aba und Herr Sandmann der “Central Park” ist tabu für euch :) , da treten nur Nachwuchsmusiker wie ein Herr Simon & Herr Garfunkel auf :) , Ihr gehört nach “Good old germany”

    Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt ja den Daheim gebliebenen. “YOUTUBE” ist ein tolle Erfindung!

    In diesem Sinne “Viel Erfolg” für die Zukunft.

    liebe Grüße aus Süd Niedersachsen

    - Hatti – (Hatti1971)

  • marzotti sagt:

    Ein unikates sandmann-Log. So kann nur einer!
    Danke fuer den Genuss dieses lesen zu duerfen.
    Der nicht-dabei-gewesene
    matzotti

  • Nette Leut(h)e Heike sagt:

    Ein sehr schöner und stimmungsvoller Log. Man kann die Athmosphäre im Fort mit jeder Zeile spüren und ist schwer traurig, nicht selbst dagwesen zu sein.

    Liebe Grüße vom Niederrhein
    Heike von Nette Leut(h)e

  • buddeldaddy sagt:

    irgendwie bekomme ich feuchte Augen … Ein unvergesslicher Tag war es. Danke Ulm, Danke Dosenfischer…

  • BueTriDo sagt:

    Gänsehaut pur und mit traumwandlerischer Sicherheit auf den Punkt gebracht – den einen und richtigen.
    Danke!

    Micha

  • galadhdil sagt:

    Hach. Ich freue mich immer noch über die wunderschönen 24 Stunden im Fort und dass ich so hautnah dabei war. Liebe Grüße an alle Bewohner der Wagenburg! Und an alle Lagerfeuersitzer. Und an die Zighunderte von Mitjublern. Hach.

  • speedy2011 sagt:

    Gänsehaut pur…beim Lesen dieses Beitrags…
    Vielleicht bin ich nächstes Jahr dabei…

  • Travelling Jack sagt:

    Haloa!

    Ihr habt die Kasematten gerockt!
    Es war ein wundervolles Erlebnis, das ich nicht missen möchte.
    Und nicht weit von mir sitzt jemand, die sich im Nachhinein auch sehr gefreut hat, obwohl sie nicht dabei sein konnte!

    Vielen Dank für alles
    und viele Grüße
    bis hoffentlich bald
    Travelling Jack

  • weitsicht sagt:

    seufz….scheee wars…

  • London Rain sagt:

    Auch wir hatten eine wunderschöne Zeit in Ulm. Ein paar Tage Urlaub auf dem Bauernhof, tolle Large-Caches in und um Ulm (150 Jahre Bundesfestung, GC20000), einen fantastischen Tag im Fort mit unglaublich kreativen und toll umgesetzten Spielen, Treffen vieler bekannter, lange nicht gesehener und vermisster Gesichter. Außerdem eine sehr interessante Führung durch die Wilhelmbsburg! Der Förderverein ist wirklich eine tolle Truppe! Und zum Schluss ein Konzert mit Gänsehautgarantie, einer schaurigschönen Atmosphäre, das wir, da wir unsere Jacken auf dem Bauernhof vergaßen, bibbernd und eng aneinander gekuschelt erlebt haben.

  • Lauflöwe sagt:

    Puuuh – bei diesem Artikel bzw. Log schnürt es einem ja fast den Hals zu.
    Schade, dass ich nicht dabei war.

    Aber man sieht mal wieder:

    Geocaching ist viel mehr als Dosen suchen…

  • JoFrie sagt:

    #hach

  • Team Lattenkamp (Jan) sagt:

    Was für ein herrlicher, enthusiastischer, emotionaler Text! Dieses Log kann man jedem ans Herz legen, auch wenn man bisher mit Geocaching nicht in Berührung gekommen ist. Nach dem Lesen wird aber jeder neugierig fragen: Und wo geht’s los? Wie kann ich auch so glücklich wie der Sandmann werden?

    LG vom Niederrhein,
    Jan vom Team Lattenkamp

  • alf16 sagt:

    Eine besondere Mission.

    Wir schreiben den 1.1.2011 nach zwei eher ruhigen Jahren als Geocacher mit 193 Funden im Jahr 2009 und 127 Funden im Jahr 2010 stehe ich also jetzt mit 785 Funden auf der Uhr im neuen Jahr.
    Jedes Jahr zu den Weihnachtsferien gehe ich mit meinen beiden Kindern zum Nachtcachen. Normalerweise lade ich dazu ihre Freunde und Eltern ein. Alles keine Geocacher aber alle waren schon begeistert Nachts auf Tour zu gehen. Also ging’s am 4.1. zu den Kindern der Nacht 1.
    Diesmal ist alles anders. Die Muggelmama geht mit, dann wird’s ganz was besonderes. Nur wir vier im Wald alleine mit den Wildschweinen. Bei der schönen runde, bei der die Kinder anfangs ziemlich ruhig waren vor Angst, haben wir uns über das kommende Jahr unterhalten. Ich hab dabei meinen Wunsch geäußert heuer auf die 1000 zu kommen. Meine bessere hälfte meinte sofort: “das schaffst Du”
    Fünf Tage später am 9.1. waren wieder alle miteinander Spazieren. Als wir auf dem Rückweg waren, kam mein kleinster völlig aufgelöst auf mich zu und meinte:”Mein Schulkamerad geht zum Cachen” Und da haben wir die drei auch schon gesehen. Papa, Tochter und Sohn Schatzwichtel völlig vertieft in ihr TomTom Navi auf dem Weg zu ihrem ersten Cache. Mein kurzes “Viel erfolg” haben sie dabei völlig überhört.
    Zwei Wochen später sitzen wir schon bei den Schatzwichtel im Wohnzimmer und sie bekommen von mir eine ausführliche Anleitung zum Thema Geocaching.
    Weitere zwei Wochen später hab ich dann mit ihnen die erste Tour unternommen. Da hatte ich bereits 800 Caches erreicht.
    Ende Januar feierte eine Geocacher den 30. Geburtstag. Ninze&Pia legten dazu eine Serie mit 30 Dosen in meiner Homezone. Die 1000 wurde also immer greifbarer. Die 30 Stück waren schnell gehoben.
    Kurz vor den Osterferien am 16.4. wollten mein Sohn und ich gemeinsam unseren nächsten Meilenstein setzen. Leon McQueen’s 100 und meine 900. Dose.
    1. Mai, der letzte Ferientag in Bayern. inzwischen habe ich schon 923 Dosen. Da erfahre ich, daß die Dosenfischer und die Ulmer etwas planen. Letztes Jahr hat es bei mir mit Ulm leider nicht geklappt. Leon McQueen hatte genau an dem Wochenende seinen Kindergarten Abschied. Also kurz mit der Muggelfrau geklärt, ab wir da nicht alle hinfahren sollen. “Fahr da mal besser alleine hin” meinte sie, was sie heute bereut. Also hab ich mich am 2. Mai dazu angemeldet. Aktueller Cachestand zu dem Zeitpunkt 925. Es fehlen also noch 75 Dosen. Das könnte doch bis Ulm zu schaffen sein.
    Wie das so ist, sind Muggel von so einer Idee natürlich nicht begeistert.Ich hab’s trotzdem versucht.
    27. Mai, seit heute steht fest, ich geh auf meinen ersten Mega Event. Am Abend nach dem München Stammtisch hab ich 944 Caches auf der Uhr. Schaut gut aus.
    2. Juni noch ein Monat bis Ulm und ich finde Cache Nr. 957. Die Fahrt nach Ulm wird vorbereitet. Zur Not geh ich vor dem Event noch zum Cachen, liegt ja genügend rum in Ulm.
    10. Juni ich muss Überstunden abbauen. Eigentlich wollte ich mit dem besten Muggel der Welt ohne Kinder an der Ruderregatta in München ein Frühstücks Picknick machen. Leider ist unsere große krank zuhause. “Geh doch zum Cachen” Das lass ich mir nicht zweimal sagen. Tour zusammengestellt und los. Absoluter Rekord 31 Dosen werden es an diesem Tag. Meine Frau hält mich jetzt für total bekloppt. Ich steh aber 3 Wochen vor Ulm bei 989 Dosen. Ich genieße die Pfingstferien. Mal nicht Cachen zu müssen ist auch recht schön.
    26.06. Ausflug mit den Kindern zum Münchner Flughafen. Wir finden zusammen 3 Caches. Einen, lass ich heute sogar links liegen, obwohl ich ein Cacherpärchen beim Logen des TB-Hotels am Münchner Flughafen beobachte. Ich will mir aber mal einen aufheben, falls es einen FTF geben könnte. Stand heute 998.
    30.06. 20:50 Mist ein neuer Cache in meiner Homezone. Ach eine Challenge OK lass stecken. Moment Sissi Challenge D und T Wertung unter 1,75 Bingo. Rein in die Hose und ins Auto und los. Dose schnell gefunden und dann geöffnet. Und ist es mein zweiter FTF? Nein, zu der Zeit als ich das Mail gelesen habe, hat ein anderer schon geloggt. Mift. Trotzdem Nr 999 als STF auch nicht schlecht.
    2.7. Mit Galahdil vom Parkplatz auf dem Weg zum FORT. Er zeigt mir eine Dose, die ich heben könnte. Ich warte, ich will mich erst in GC2MEGA eintragen. Nach kurzer suche hab ich es geschafft. 1000 mal eingetragen. Genau zu dem Zeitpunkt laufen die Dosenfischer hinter mir vorbei. Ein tolles Gefühl.

    06.05. Ulm ist vorbei, aber immer noch da. An meinen Arm hängt noch das Bändchen. Die Logs der anderen geben genau das wieder was man selbst sagen wollte. Meine Familie ist traurig nicht dabei gewesen zu sein. Auf der Arbeit ist seit Montag der totale Stress. Aber irgendwie schafft es das Bändchen mit der Aufschrift GC2MEGA mich trotzdem ruhig zu bleiben. Ich fühl mich Ulmig.

    Nachdem ich das Log von TKKR gelesen habe bin ich noch sprachloser. Es war klar, wie viel Arbeit dieses Wochenende bedeutet hat. Aber auf was für wackligen Beinen das ganze bis zum Schluß stand, ist der Hammer.

    Dazu einfach nur.

    Danke

  • DM_ sagt:

    einen Riesen dank noch mal für eure Hilfe bei der Mission “Heiratsantrag” das Ziel wurde nicht verfehlt denn Sie sagte JA und alle haben es gehört.

    Danke

  • alligateuse sagt:

    Ehrlich, ganz toll ge- und beschrieben!

    Ich hatte das große Glück, dass ich dank Höllentrip in Ulm dabei sein konnte. Aber ich würde eine ganz andere Geschichte, nämlich MEINE Geschichte erzählen, die natürlich eine andere ist, als die vom Sandmann. Und so erlebe ich mit diesem schönen Logeintrag gewissermaßen Ulm mal auf Sandmann-Art ;-)

    Aber eines haben unsere Geschichten sicherlich gemeinsam. Sie beschreiben die wunderbare Atmosphäre im FORT und das Zusammensein und die Hilfsbereitschaft von Freunden.

    Salopp formuliert habe ich immer noch Pippi in den Augen, wenn ich daran denke, wie geil dieses ganze Wochenende, natürlich einschließlich höllischem Trip, war.

    Und IHR, TOM und ABA, seid schuld ;-)

    Grüße aus Hamburg,
    Annett

  • Oliver-HB sagt:

    Schöne Sache, zu lesen, daß es Euch, die ihr “arbeiten” mußtet, genauso gut gefallen hat, wie uns, die wir einfach auf der Wiese sitzen oder liegen und zuhören konnten ;-)
    Schöne Grüße aus Bremen…

  • Woltax sagt:

    Ich habe mir soeben “Wir nennen es Dosenfischen” bei YouTube angesehen:
    WOW – Gänsehautfeeling pur! Kein Wunder, dass der Sandman in seinem Log so schwelgt:)
    Bitte, bitte liebe Dosenfischer, macht das im nächsten Jahr nochmal. Dann bin ich dabei!

  • Saskia sagt:

    Wenn ich doch nur so meine Gefühle schrieben könnte. Mir fehlen da immer die Wort. Deswegen muß Marc immer die MEGA tollen Events loggen.

    Ich sitze vor dem Rechner und finde die Tasten nicht, weil mir die Tränen so über das Gesicht kullern.
    Saskia vom Sheep-Team

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