Wir nennen es Dosenfischen

Das 17. Türchen

FlashLightShop

Heute gibts nochmal so richtig Cacher-Ausrüstung vom Feinsten. Der Flashlightshop hat tief in die Tasche gegriffen und uns für den Adventskalender insgesamt drei Türchen gefüllt.

Heute gehts los mit einer Fenix LD20 R5 mit Diffusor-Set

Was ist zu tun, um diese Edel-Taschenlampe zu gewinnen? Wieder einmal etwas Kreatives: Schreibt uns Eure verrückteste Nachtcache-Geschichte – oder verlinkt im Kommentar ein Log, oder Euren Blogartikel, in dem die Geschichte erzählt wird. (Denkt dran – Letzteres wird unser Spam-Filter nicht mögen – wir schalten aber so schnell es geht die Kommentare frei) Zeit hab Ihr bis Sonnabend, 23.59 Uhr.

Die Jungs vom FlashLightShop werden dann so freundlich sein, aus den Geschichten die (ganz und gar subjektiv) beste Geschichte auszuwählen.

Wir möchten gern dem FlashLightShop Danke für die Preise sagen – und wir denken, es würde ja passen, wenn die Gewinnergeschichte dabei eine Rolle spielt. Insofern bauen wir hier eine kleine Klausel ein, die besagt: Wer eine Geschichte einreicht, erteilt damit gleichzeitig dem FlashLightShop die Erlaubnis, den Text auf seiner Internet zu veröffentlichen.

Danke sagen wir an den Taschenlampenpapst, für die freundliche Vermittlung.

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26 Kommentare

  1. Knapp den FTK verpaßt bei meinem Stöbern nach meinem Nachtcacheabenteuer 2010:

    beim Zufußevent in Olganitz Stationen vom Feinsten und Rudelcachen mit Riesenspaß…
    GC2D24Q September 4 by Stoeckerloeperin (1689 found)

    Mord aufgeklärt am Samstag um 23.00 Uhr mit größerem SOKO Einsatzkommando, wo jedem seine Aufgabe zugewiesen wurde: Wer fündig wird, muß vorlesen! oder aktiv werden beim Sezieren, im Techniklabor oder beim Sichern der Beweismittel. So konnten wir alle Indizien zügig zusammentragen und landeten am Tatort. wo der liegt, wußten wir ja im Prinzip schon, denn am Vorabend während unserer Kindernachtcacherunde konnten wir den hellerleuchteten Tatort in der Ferne erspähen und kannten auch schoneinige Geschichten um die Geschichte…. Und prompt mußten auch wir am Ende so einigen Theorien nachgehen mit den programmierten Denkpausen und auch noch eine andere Soko telefonisch um Amtshilfe bitten bis es klickte in unseren Hirnen und anderswo. Voller Bewunderung für diesen aufwendigen Nachtcache mit all den perfekten Stationen zogen wir wieder Richtung Basislager, diesmal auf direktem Weg zu Lagerfeuer , weiteren netten Gesprächen und einem Nachttrunk, bevor die Unterkommissarin Stöckerlöper in ihrem schon feuchten Basislager unterkroch, aber trotzdem seelig und warmgecacht einschlief…Also an dieser Stelle nochmal Gruß und Dank an die Steinleute : Heute ist nicht alle Tage , ich komm wieder keine Frage…

  2. Dazu fällt mir ganz spontan was ein :-) ,nämlich der FTF Nachtcache in der “DROP ZONE-Hinter feindlichen Linien” http://coord.info/GC200MX zusammen mit “mschelter”,noch dazu mein bisher längstes Log :-D

    Das Log http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=f0aa9f6f-a946-4d55-85d7-a03915b1a50e und die dazugehörige “Verlängerung” ;-) http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=4e5ecbde-d657-47de-a749-6cd37ebbc68a

    Lieben Dank für eure Mühen mit diesem Adventskalender
    Grüße aus Bochum
    Claudia aka Kaua

  3. Was so alles passieren kann, wenn man beim Nachtcache einem Newbie zeigen will wie man es besser nicht tut… ;-)

    http://www.bischiweb-online.de/wp/polizeieinsatz-beim-nachtcache/

  4. Die lustigste Nightcachetour war die “Lange Nacht des Cachens” im letzten Jahr mit Frank Frank, Detri, [martin], tarozwo und meiner Wenigkeit. Sie ging von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang bei zweistelligen Minustemperaturen (also fast so wie jetzt) :-) Hier das Log vom letzten Caches des Tages. http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=d2efceb1-9ddc-4ef7-87f9-b6011dffbda5

  5. aus dieser Nummer bin ich raus…….ich fürchte mich doch nachts immer so…..vielleicht liegt es daran das meine drei Euro Lampe kein vernünftiges Licht macht…..

  6. Am 27.02.2010 habe ich versucht den Cache GC1YJWW Wolfsmoor-Runde in FL zu finden. Leider konnten wir nur ein DNF verbuchen. Kurze Zeit später fand ein damals sogenannter Newbie den Cache ohne Probleme und konnte nicht anders, als die sogenannten Altcacher zu verhöhnen. Meine Antwort darauf fiel dann dementsprechend auf. Ich hatte zumindestens einen Heidenspaß an diesem Logeintrag.

    Ich versuche jetzt mal eine Verlinkung

    Edit: Das hat nicht geklappt. Also bitte selbst suchen.

    Hoffentlich klappt das mit den Links. Ansonsten müßt ihr die Einträge von alleine im Listin suchen.

    Grüße aus Flensburg! – Blinker1980

  7. Eigentlich war das Ding kein richtiger Nachtcache – aber wir haben einen draus gemacht.

    Es war vor ca. 2,5 Jahren als MagicHB und ich des nächtens aus Hamburg in Richtung Bremen zurückfuhren und uns kurzfristig entschlossen haben, noch einen Cache zu machen (http://coord.info/GCYZA3).
    Wir sind der Anweisung im Listing gefolgt und wollten bis kurz vor die Dose fahren… leider stand uns dort ein unbeleuchteter Polizeiwagen im Weg, der auf einmal das Fernlicht aufblendete. Ich weiß zwar nicht, was die beiden (übrigens eine Polizistin und ein Polizist) dort geschoben haben – aber nach Wache sah das nicht aus.
    Ganz dezent habe ich den Rückwärtsgang eingelegt und bin zurück um die Ecke. Kaum hatte ich angehalten, stand auch schon die Polizei mit Blaulicht neben uns und fragte, ob sie uns helfen können.
    MagicHB sagte darauf “Klar – wenn sie uns sagen, wo wir die Dose finden…”
    Ich habe uns schon in Handschellen auf dem Rücksitz sitzen sehen – aber nachdem wir den beiden erklärt haben, was Geocachen ist und der Polizist das Listing gelesen hatte mit den Worten “und wieder was gelernt”, haben wir beide dann sozusagen unter Polizeischutz die Dose gesucht. Gerade als wir uns ins Logbuch eingetragen haben, mußte die Polizei zu einem Einsatz los, nicht ohne mir vorher noch auf den Weg mitzugeben, daß “Rückwärtsfahren auf der Autobahn – und dazu gehören auch Parkplätze – verboten sei und eigentlich Punkte einbringt.”

    Gruß aus Bremen
    Oliver

  8. Unser absolutes Cache-Highlight und zugleich ein Nachtcahce hatten wir beim legendären:

    James Bond – 007 Goldfinger

    den wir in den wohlverdienten Ruhestand haben geleiten dürfen.

    Unter dem link findet ihr unser Erlebnis beschrieben…

    http://www.haardcacher.de/blog/BueTriDo/007_goldfinger_was_ein_wochenende_b-28.html

  9. meine bisher verrückteste cacher-nacht war beim ersten teil der hyperstar- bzw. hypercircle-runde vom lieben herrn graveraver. nähere informationen dazu gibt es in meinem log zum letzten cache der runde…

    http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=5b3132bd-36b2-4da2-b218-2b420e54a770

    grüße und danke für meine erste fenix-lampe
    beef_productions

  10. Ich bewerbe mich mal – auch weil meine Fenix wohl nun andere, mir nicht bekannte Leute erfreut- *Geben ist ja seliger usw.* -um eine schicke Lampe:
    Mein längster Log war auch der längste Nachtcache, den ich im Oktober 2008 gemacht habe:
    Das Projekt war , den ich solo angegangen bin. Etwas schwierig, wenn man 3 Teams braucht. :D

    Hier das ensprechende Log:
    http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LID=55181513

    Tja, so war das – jeden Abend raus, bei jedem Wetter Radfahren, Projektanfang ab 19.00, bis es dann, einige Wochen und etlichen Kilometer später gegen 0:45 kreuz und quer durch Frankfurt zum Finale ging.
    Eine einmalige Cacheidee mit dem, was Cachen für mich ausmacht – Herausforderung, Reisen, Rätseln, gepaart mir eine Zeitkomponente, die es so nicht gibt.

    Ich bin mal gespannt, was es hier noch für Geschichten heute zu lesen gibt.
    jeromedax

  11. Ist auch schon wieder fast drei Jahre her.

    Damals©, als ich mit einem Kollegen den berühmten Red Signal von Peter — “theped” — machen durfte. Mein Blogeintrag dazu.

    (Hoffentlich habe ich das Layout jetzt nicht zerschossen. So ohne Preview ist das ja recht gewagt, hier HTML zu posten…)

  12. Ein verrückte Geschichte: Ich kriege am laufenden Tag einen Anruf, ich solle mal über einen Mystery rüberschauen. Nachts fiel es mir wieder ein, ich löste mein Versprechen ein und schaute drüber. Es war noch ein FTF drin, also Kumpel aus dem Bett geholt, nachts nach Mitternacht auf die Jagd nach einer offenen Autovermietung gemacht und 70km weiter gerauscht. Letztlich im Schein der aufgehenden Sonne geloggt ;) Aber die komplette Geschichte kann in meinem Blog lesen:

  13. PS: ich vergaß den GCCode:
    http://coord.info/GC270ED

  14. Also sooo viele NCs haben wir noch nicht.

    Bei einem gabs jedoch nen geilen Zufall.
    Wir wollten vor Beginn der Suche noch nen Imbiss bei einem amerikanischen Weichbrötchenbeleger einnehmen.
    In der Schlange hinter uns entdeckte ich ne Frau mit nem GPSr um den Hals. Als ich dann noch ein GC Logo an ihrer Jacke entdeckte, quatschte ich sie an. So trafen wir ein ganzes Team von Cachern aus dem Norden Deutschlands, die eigentlich nur noch fix was essen wollten und dann ab in die Heimat. Durch die Aussicht auf einen FTF waren sie sehr schnell davon zu überzeugen, sich gemeinsam mit uns diesen Nachtcache anzusehen.

    Aber seht euch doch die ersten Logs selbst mal an ;)

    http://coord.info/GC20Q40

    lirk

  15. Ich würd ja gern, aber mir fehlt die passende Lampe zum Nachtcachen.

    Das einzige, was ich als Newbie zu bieten habe: Frühcaching im September um 5:30 Uhr bei Nebel und Regen im steilen und felsigen Wald. Ich hab’s überlebt…

    Mit der neuen Fenix würd ich mich dann sofort mal auf den Weg zum ersten Nachtcache machen, versprochen!

  16. Haloa!

    Tut mir leid, dass ich den Datenverkehr jetzt erhöhe, aber meine verrückteste Nachtcache-Geschichte ist episch lang.
    Und für diejenigen, die es aushalten, kommen als Nachschlag noch ein paar Verse.

    Und was die Verse angeht – ich bin nicht der Ansicht, dass die Fenix ein Flakscheinwerfer ist!

    Aber zur Geschichte…

    Es begab sich aber zu der Zeit, genauer am 18.10.2008, als sich TJ anschickte, seinen 700sten Cache zu finden.
    Es sollte GC15E0G – “Dunkel ist die Nacht” sein…

    Mein damaliges Log:

    Kürzlich las ich in im Buch eines bekannten comediastischen Geocachers einen Erlebnisbericht, der von Worstcase-Szenarien gespickt am Ende sinngemäß zum Log: Gut und schnell gefunden, danke” führte.

    Das hätte ich in Anlehnung daran hier auch schreiben können – möchte ich aber nicht.
    Eisensven hat zwar schon einiges vorweg genommen, aber ich werde trotzdem die ganze Wahrheit erzählen – ich hoffe ohne “verräterische” Hinweise.

    Wir (HoviK, Eisensven und meine wenigkeit) erreichten vor der Dämmerung den Parkplatz und kurze Zeit später auch den ersten Reflektor. Wir suchten ca. 10 Minuten – fanden nix und gingen weiter zum nächsten. Auch dort suchten wir erfolglos und weiter gings. Da sich lt. Beschreibung die benötigten Information im Umkreis um jeden Reklektorbaum befinden könnten, machten wir uns zunächst keine besonderen Gedanken – bis wir Stage 2 fanden.
    Offensichtlich hatten wir etwas übersehen. Also zurück, nochmals alle möglichen Reflektorbäume und umzu geprüft und erneut nichts gefunden.

    Naja – eine Zahl ist keine Zahl, das wird schon…
    Wir folgten den Reflektoren, fanden auch mögliche Verstecke analog zu Stage 2 und sogar eines, wo sich ein Mikro hätte befunden haben können, bis ca. 100 Meter nach dem letzten Reflektor kein solcher mehr zu erspähen war.
    Dunkel war die Nacht…kein weiterer Reflektor…offensichtlich fehlende Stationen. Abbrechen oder telefonieren? Telefonieren! Schweren Herzens wählten wir die Nummer eines Cacherkollegen, der diesen Cache vor langer Zeit einmal gefunden hatte…
    … und erreichten ihn im Urlaub an der See. Er hatte seine Unterlagen nicht mit und ansonsten auch nur noch spärliche Erinnerungen, die uns bis auf eine (nämlich in der Nähe welches Reflektors Stage 1 hätte sein sollen) nicht wirklich weiterhalfen. Zumindest ein nettes Telefonat im Wald (viele Grüße und danke nochmals).

    Wir entschieden, zum letzten Reflektor zurückzugehen und nochmals zu gucken. Da zeigte sich weit entfernt ein schimmern -
    wir hatten die Fährte wieder…
    So gelangten wir zu Stage 4. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass “3″ fehlte…
    Auf dem folgenden Weg suchten wir zwar doch fanden nichts (außer einer Ablenkung, die sich uns nicht erschloss, aber zu einer kleinen Ehrenrunde inspirierte), bis wir Station 6 erreichten.

    Da standen wir nun. Uns war urplötzlich klar, was wir hätten an Stage 1 finden sollen. Wir hatten zwar nicht alle Zahlen, aber wir konnten anhand der Ergebnisse definieren, dass sich die Lage des Finals auf eine Linie eingrenzen ließ. Mit dem Wissen, dass wir ggf. nochmals zurück müssen, beschlossen wir zunächst die Linie abzugehen und das Final zu suchen…

    Fortuna war uns zum zweiten mal hold und wir fanden es tatsächlich. In diesem Moment war uns gewiss, dass wir zu Stage 1 zurück mussten…

    Eisensven hatte irgendwann das glückliche Händchen und wir konnten erneut zum Final aufbrechen. Dort angekommen gab es dann auch den erhofften AHA- und OH-Effekt.
    Wir wollten gerade loggen, da hielt ein Fahrzeug in Sichtweite. Hatte jemand das Licht im dunklen Wald gesehen? Wir schalteten sämtliche Lampen aus. Der Wagen blieb, der Motor erstarb. Nach einigen Minuten verzog er sich und wir uns mit der Dose tiefer in den Wald, um in Ruhe zu loggen.

    Mit abgeschirmtem Licht gings zurück zum Final, um die Dose zurückzulegen und danach erst ein Stück Richtung Parkplatz, bevor wir wieder richtig Licht machten.

    Am “großen” Parkplatz angekommen, fanden wir ein Fahrzeug vor. Vorne saß niemand, aber auf der Rückbank lagen – nunja (räusper)…

    Nachdem wir noch eine letzte Kleinigkeit erledigt hatten, konnten wir am Cachemobil diesen Cache mit jeweils einem Piccolöchen begießen. Den hatten wir uns verdient!

    @HoviK, Eisensven: Danke fürs mitgehen und Eure Geduld.

    Nur so am Rande – wir hatten bislang noch mit keinem anderen Nachtcache derartige Schwierigkeiten. Und hätten wir alle Stationen gefunden, hätte die Runde sicherlich ihren Reiz gehabt, denn die Ideen (soweit gefunden) haben mir gefallen. Insbesondere das Final erhält meine uneingeschränkte Anerkennung.
    Nur leider hat in unserem Fall das Gesamtensemble nicht gestimmt.

    Out: TB
    In: Coin

    Es dankt für die Herausforderung in dunkler Nacht
    Travelling Jack
    ——————————————————————-

    Soweit dazu! Und nun, der versprochene Nachschlag:

    Als Jack das 17. Türchen öffnete, sprach Knecht Ruprecht zu ihm:

    Lampenwahn

    Von draus vom Walde komm ich her
    Ich muss leider sagen – da “kascht” ein Heer!
    Überall auf den Tannenspitzen
    Sah ich Reflektoren sitzen
    Und aus des Unterholz’ dunklem Tann
    Lugte ängstlich ein Rehlein, im Herzen bang…

    Millionen von Lumen erhellen das Holz
    Ein jeder zeigt seine Leuchte stolz
    Insekten kommen und suchen das Licht
    Doch die Kascher im Walde die stört das nicht.
    Denn wenn an der Lampe ‘ne Motte verglimmt
    Weiß der Kascher, dass die Lichtstärke stimmt.

    Überstrahlende Lampen, gleißendes Licht
    Man sieht die Reflektoren nicht
    Noch schnell den “Light-Beam” fokussiert
    Am Stamm die Rinde explodiert.
    Und während alles im Umkreis erblindet
    Der Fokus der Lampe den Stamm entrindet

    Die Feuerwehr ist schon lang informiert
    das da etwas im Walde passiert
    Und auch mit den Jägern ist nicht mehr zu spaßen
    denn das Wild hat panisch die Wälder verlassen.
    Die Krone aufsetzend spricht ein Journalist
    dass im Wald ein Ufo gelandet ist.

    Indessen krauchen die Kascher stumm
    mit ganz viel Lux in den Wäldern herum.
    Woll’n heimlich und leise unerkannt bleiben
    Woll’n schließlich niemand das Hobby verleiden
    Die Dose finden sie dennoch nicht…
    …Denn im Oberstübchen fehlt das Licht.

    Viele Grüße
    TJ.

  17. Auch mein “nächtliches Cache-Abenteuer” spielte sich zwar in der Dunkelheit ab, jedoch nicht bei einem speziellen Nachtcache.
    Vor geraumer Zeit waren HHL und ich in Norditalien unterwegs um am »Montevecchia Event« http://coord.info/GCZFPG teilzunehmen. Die Tage davor verbrachten wir u.a. im Raum Monza, wo wir nach einem opulenten Abendessen noch Lust auf ein wenig Cachen in Kombination mit Verdauungsspaziergang hatten: »Parco della Valle del Lambro« http://coord.info/GCHM8E sollte unser Ziel sein.
    Beim (legalen) Abbiegen von der Hauptstrasse entdeckte ich zwei unbeleuchtete Carabinieri-Fahrzeuge mitten auf der kleinen Seitenstrasse. Hans stoppte, aber bevor wir überlegen konnten, was nun zu tun sei, kamen zwei sehr junge (aber – mit MPs – auch “sehr” bewaffnete) Carabinieri auf uns zu und fragten höflich, ob sie uns helfen könnten. Angesichts von VIER gut sichtbaren Navigationsgeräten (dem guten alten Becker, dem StreetPilot und den beiden “Handgeräten”) fiel es mir etwas schwer, glaubhaft eine Ausrede à la “Wir haben uns verfahren” zu artikulieren. Ich habe mich für ein ausweichendes “Wir haben uns in der Strasse geirrt” entschieden, nachdem klar wurde, dass dieses Seitensträßchen – warum auch immer -gesperrt war.
    Nun wollten die beiden jedoch wissen, wo wir denn genau hin wollten. Und genau das wollte ich nicht erklären (müssen). Ein echter Eiertanz begann: während Hans leise von der Seite intervenierte, ich solle es ihnen doch endlich erläutern, versuchte ich – so vage es auch nur ging – Geocaching zu erklären, alle Details weglassend, damit wir nicht u.U. mit diesen bewaffneten Typen die Dose suchen müssen (und schlimmstenfalls mit einem DNF enden). Die beiden glaubten mir ganz offensichtlich kein Wort, so dass ich nach mehreren Rückfragen beteuerte, dass wir von unserem Vorhaben ablassen würden und zum Hotel zurückkehren würden. Das nun in Deutschland zu erwartende Prozedere von Ausweis- und Fahrerlaubnis-Zeigen blieb zu meiner großen Überraschung aus; offenbar schätzten uns die beiden als “harmlos” ein und begnügten sich mit einem Rundgang ums Auto bevor sie uns freundlich verabschiedeten.
    Kaum hinter der nächsten Biegung verschwunden, entdeckten Hans und ich eine weitere Möglichkeit, um uns dem Cache zu näheren. Wir verständigten uns nur kurz mit einem Blick: “Sollen wir es erneut wagen …?” und stiegen wortlos aus. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir den Cache, der sehr lauschig – und völlig legal – an einem Wanderweg entlang eines Flüsschens lag.
    Erst als wir wieder im Auto saßen, nachdem wir durch die Vollmondnacht zurück getrabt waren, haben wir uns gegenseitig gestanden, wie froh wir waren, dass uns die beiden nicht ein weiteres Mal “aufgegriffen” hatten (obwohl wir nur öffentliches Gelände betreten hatten).

    Als wir ein paar Tage später auf dem Event diese Geschichte erzählten, konnten sich unsere italienischen Freunde vor Lachen kaum halten: hatten wir doch – völlig ahnungslos – versucht, in den Park von Berlusconis Villa zu fahren!

  18. Ejadis couldn’t find NightBiker
    GC1FZTV

    20:30: Ich mache mich auf den Weg nach Floridsdorf. Im Gepäck: Taschenlampe, Proviant, Batterien. Ich bin hochmotiviert. Die Nacht gehört uns!
    20:33: tweety ruft an. Ob ich bis Handelskai fahren kann? Ja, ok. Wir treffen uns am Handelskai.
    20:44: Ankunft Handelskai. tweety ist nicht da. Ich ruf ihn an.
    20:45: Er steht “unter der Bruck, wo die Schnellbahn fahrt”. Ich frage nach Koordinaten. Er gibt mir keine und sagt, ich soll durch die MilleniumCity gehen und dann links.
    20:47: Ich kann nicht so links gehen, wie ich dachte. Ich rufe tweety an.
    20:48: Er fragt, ob ich ihn verarsche. Ich verneine und bitte um Koordinaten. Negativ.
    20:49: Ich kapiere, wo ich hingehen soll.
    20:53: Ich bin “da, wo wir mit dem Hund gesessen sind”. tweety ist nicht da. Ich rufe ihn an.
    20:54: Er fragt mich noch mal, ob ich ihn wirklich nicht verarsche. Ich verneine erneut und bitte um Koordinaten. Negativ.
    20:55: Ich beschreibe meine Umgebung. Erhalte neue Instruktionen zum Treffpunkt.
    20:59: Kontakt. Kurze Grundsatzdiskussion, was “wir treffen uns am Handelskai” im Allgemeinen und “ich stehe unter der Brücke” im Besonderen bedeutet.
    21:00: Wir starten. Stimmung leicht getrübt.
    21:15: Fund des ersten Reflektors. Euphorie. Die Dose gehört praktisch schon uns!
    21:30: Erste Schmerzen am Gesäß des gelben Vogels. Ich bin gut drauf, mein Sattel ist bequem.
    21:45: Ankunft an der zweiten Station.Gegenüber ist eine Kinderparty.
    21:47: Wir finden den Reflektor nicht.
    21:48: Wir finden den Reflektor nicht.
    22:10: Wir vermuten, der Reflektor ist weg und aktivieren einen Telefonjoker.
    22:12: Während tweety am Telefon erklärt, wo wir sind, finde ich den Reflektor.
    22:13: Stimmung gut. tweety sprengt mit seinem als Taschenlampe getarnten Handscheinwerfer die Kinderparty am Ufer gegenüber.
    22:45: Ankunft an der dritten Station.
    22:47: Wir finden den Reflektor nicht.
    22:49: Ich bekomme Hunger.
    22:50: Wir finden den Reflektor. Leichte Unsicherheiten bezüglich der reflektierenden Punkte.
    22:51: Wir packen den Proviant aus. Nach der unglaublichen Distanz, die wir bereits zurückgelegt haben, benötigen wir dringend Nahrung.
    23:07: Entfernung einer Nacktschnecke aus der Jausenbox. Eine Verwandte der Schnecke posiert für mich im Licht der Fahrradlampe.
    23:35: Ankunft an der vierten Station.
    23:37: Wir bahnen unseren Weg durch die Vegetation. Beim Gehen knackt es komisch.
    23:38: Ich leuchte auf den Boden und erkenne, daß das knackende Geräusch von kleinen Häuserschnecken verursacht wird, die ich beim Gehen im Dutzend niedertrampele.
    23:39: Ich bekomme einen hysterischen Anfall wegen der Schnecken.
    23:45: Wir finden den Reflektor überraschend schnell. Stimmung gut.
    23:50: Allgemeiner Zustand bei beiden schlecht. tweety operiert an seinem Fuß herum, ich werde müde. Aufgeben kommt nicht in Frage, wir beißen uns durch!
    00:07: Ankunft an Station fünf. Reflektor schnell gefunden. Wir sind siegessicher. Starke Schmerzen in den Gesäßregionen der Teilnehmer, Stimmung den Umständen entsprechend gut.
    00:40: Ankunft an Station sechs. Ich bin müde. Warum tu ich mir das an?
    00:42: Reflektor gefunden. Keine besonderen Vorkommnisse.
    01:10: Überquerung der Donau. Ich mag nicht mehr.
    01:31: Ankunft an Station sieben. Null Bock.
    01:32: Soll doch der tweety den blöden Reflektor finden!
    01:33: Reflektor gefunden.
    01:34: Ich leg mich mal kurz auf dem Weg hin.
    01:35: Ich sage tweety, daß er ruhig schon vorfahren kann. Ich bleibe hier.
    01:36: tweety spuckt mich mit Wasser an.
    01:37: Ich bin zu müde, um ihm direkt eine reinzuhauen. Der Klügere gibt nach, also stehe ich auf.
    01:40: Wir beschließen, im Stehen weiter zu radeln, weil wir nicht mehr sitzen können.
    01:55: Verdächtige Geräusche aus dem Wald.
    01:56: Motiviert durch die Geräusche setze ich zu einem Überholmanöver an. Das ist keine Angst, das ist der Lebenserhaltungstrieb!
    01:57: Mir geht die Luft aus.
    01:58: tweety ist immer noch hellwach. Ich hasse ihn.
    01:59: Ankunft Station acht. Hört das denn nie auf?
    02:00: Reflektor schnell gefunden. Blödes Spiel.
    02:15: Wir kommen an einer Party vorbei. tweety geht fragen, ob man ihm ein Bier verkauft.
    02:17: Der Preis für ein Bier wird mit 10 Euro beziffert.
    02:18: tweety entscheidet blitzschnell, daß 10 Euro zu viel für ein Bier sind.
    02:19: Wir fahren weiter. Hinter uns schreit jemand minutenlang, daß wir für 10 Euro ein Bier haben können.
    02:45: Ankunft Station neun. Umleitung.
    02:46: Ich habe Heimvorteil und übernehme die Navigation.
    02:47: Ich frage tweety, ob wir nicht zu mir fahren und schlafen gehen wollen. Wir müssen es ja niemandem erzählen!
    02:50: Trotz guter Argumente meinerseits läßt er sich nicht überzeugen. Streber.
    03:00: Letzte Chance, abzubrechen. Er lehnt ab. Seelachs gibt’s hier nicht.
    03:15: Ankunft an Station zehn. Wir sind seit Tagen ohne Pause unterwegs. Haben wir jemals etwas anderes getan, als Reflektoren zu suchen?
    03:30: Ankunft an Station elf. Ich fahre auf Autopilot.
    03:37: tweety stellt fest, daß es jetzt ja gar nicht mehr soo weit ist. Ich frage ihn, ob er mich verarschen will.
    03:45: Ankunft an Station zwölf. Stimmung bessert sich.
    03:50: Reflektor gefunden.
    03:55: Wir vernichten die Reste des Proviants.
    04:00: Ich untersage tweety, in meiner Gegenwart jemals wieder die Redewendung “wos hot des mit’m Radlfoan zum tuan?” zu verwenden.
    04:03: Wenn ich wollte, könnte ich sehr wohl fahren. Aber ich will dieses verdammte Rad momentan lieber schieben.
    04:30: Ankunft am Final. Koordinaten zeigen ins Wasser. Egal, wir sind Profis – wir finden die Dose schon!
    04:42: Wir finden die Dose nicht.
    04:45: tweety macht mich auf den Sonnenaufgang aufmerksam. Nie war mir etwas mehr egal – ich will die Dose!
    04:57: Wir haben die Dose immer noch nicht gefunden. Ich bin den Tränen nahe.
    05:08: Geh bitte, irgendwo muß die verdammte Dose doch sein???
    05:25: Wir überlegen, wen wir um diese Zeit anrufen könnten. Da ist keine Dose!!!
    05:26: Stimmung auf dem Tiefpunkt. Wir geben auf.
    05:30: Ich schleppe mich die Stufen zum Zug rauf. tweety trägt mir mein Fahrrad nach. Wie konnte ich jemals negative Gedanken über diesen unglaublich netten Menschen haben?
    05:35: Mein Zug kommt schon in zwei Minuten. Wenigstens was!
    05:55: Ich komme zu Hause an. Mein Hund begrüßt mich gähnend.
    06:00: Wenn ich mich wieder bewegen kann, verschrotte ich mein Fahrrad. Ich schlafe auf dem Bauch ein und träume von Reflektoren..

  19. Halli Hallo.

    Meinen 200. Fund war mein bisher bester Nachtcache. Hoffentlich fängt der Log ein wenig die Stimmung des Abends ein:

    http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=952e6567-ca7b-4cf6-a355-6ffb704eb5e5

  20. Ich kann leider keine Geschichte einbringen … da meine Frau Angst vor der Dunkelheit hat und wir keine gute Taschenlampe haben die ihr hell genug ist .. daher bin ich leider bei diesen Türchen nicht mit dabei.

    Schade
    Teddy

  21. Ich habe lange überlegt, Nachtcaches sind ja meistens spektakulär und man könnte einige Geschichten erzählen. Und da ich schon ein paar Nachtcaches hinter mir habe, da diese doch zu meinen Lieblingscaches zählen, hat es lange gedauert, bis ich mich entschlossen habe. auch ich möchte mein Log zur Dropzone beitragen. Ich weiß nicht, ob das jeder nachvollziehen kann, aber jeder, der diesen Cache gemacht hat (und das sind mittlerweile echt schon viele) werden wissen, was ich damit meine.

    DROP ZONE – Hinter feindlichen Linien (LP-NC) ( http://coord.info/GC200MX )

    und hier mein Log http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=644fd5df-54a0-4deb-a77a-412da8680399

    und die Verlängerungsnote http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=6c2a5d4f-cc75-4121-8a5f-90754747e04b

    (Von wegen Kurzloggerin :D )

    Viele Grüße aus dem Sauerland,

    Anja und Odin

  22. Hallo!
    Nach so einigen tradis, multis und lost places die wir zum Nachtcache gemacht haben (oft freiwillig, aber jetzt im winter bleibt einem ja auch oft nix anderes übrig (ich sage nur Nachtlauf…)) sind wir (LyMo) unseren ersten richtigen Nachtcache angegangen. Hier gibt’s den log dazu. Den nächsten Reflektor nicht sehen zu können ist eine Sache wenn er einfach weg ist, aber eine ganz andere, wenn die Funzel keine drei Meter mehr leuchtet. :)

    Aus Begeisterung lege ich schon in meine eigenen caches Baumaterial für Nachtcaches als FTF-Geschenk… in der Hoffnung auf viele weitere gute Nachtcaches! Eigene sind auch schon in Planung und Entwicklung. Nur wäre es mal schön selber was sehen zu können.

    Beste Grüße,
    Mo von LyMo

  23. So ganz richtig war ich ja noch nicht nachtcachen, aber Oma hat mir versprochen, nach meinem 100. Fund geht es los. Wenn ich nun aber eine bessere Taschenlampe hätte als Oma, nimmt sie mich bestimmt schon früher mit!
    mitomaimwald (66)found Belees Verrat beim Ostelbienevent am19.Juni 2010 GC1W19D http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=210ffba9-c621-445a-b32f-4675b4a6c7a4

    Diesen Cache hat mir die Oma noch geschenkt, weil ich heute so tapfer so viele Kilometer gelaufen bin und überall gut geholfen habe. Als es schon dunkel war, sind wir auf dem Rückweg noch am Cacheversteck vorbeigekommen und ich durfte mal einen “Fastnachtcache” machen. Mit Omas Stirnlampe ausgerüstet,durfte ich ganz allein suchen. Na aber das war eigentlich ganz einfach. Ich habe auch alles wieder so gebaut , wies war.
    P.S. ein paar Große haben glaub ich manchmal auch ein bischen geschummelt und ich denke sooo viel bin ich an einem Tag noch nie gelaufen. es hat aber viel Spaß gemacht.
    Ich bin in dem Höhlenbett in unserer Ferienwohnung auch gleich eingeschlafen und morgen wollen wir ja weitersuchen….

  24. Wenn ich an Nachtcache und Fenix denke, fällt mir zu aller erst der Cache “13 Geister” GC21JAD ein. Ein wirklich genialer Cache, den wir letztes Jahr bei Schnee und -14°C gemacht haben.
    Bei diesem Cache ist mir das schlimmst was einem Cacher passieren kann zugestoßen! Ich hab meine heiß geliebte Taschenlampe (ja es war eine Fenix) verlohren….
    http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=f77e2b47-7e41-41b1-ab11-c366406d4ba7

    Das ist jetzt zwar schon fast ein Jahr her, aber ich trauer immer noch und das schlimmste ist, das mich die anderen Cacher jetzt immer bei Nachtcaches ärgern, weil sie ihre Lampe noch haben und ich im Dunkeln tappe :-(

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