Im Test: LED Lenser M7

27. Juli 20103 KommentareEiner von 546 Beiträgen von aba

Trigami-Review

Wir habens getan. Wieder. Wir haben uns eine ins Haus schicken lassen, um damit ordentlich Licht in die Bude zu zaubern. Eine funkelnagelneue M7 war diesmal unser Testobjekt.

Wir sind ja (zum Grossteil eigentlich unbeabsichtigt) ein bisschen LED-Lenser-Freaks. Die erste fokussierbare Taschenlampe, die für mich den Wald erleuchtete, war eine HokusFokus (wobei die erste Lampe, mit der ich unterwegs war, aus dem Baumarkt stammte und schon im ersten Einsatz bei einem Nachtcache in Wiligrad den Geist aufgab). Ein Geburtstagsgeschenk und immer noch im Einsatz. Wenig später kamen weitere Taschenlampen der Zweibrüder hinzu, mittlerweile könnte man von einem “Arsenal an Taschenlampen” sprechen.

Demzufolge sind wir natürlich eigentlich ganz gut vertraut mit dem, was im Hause LED Lenser produziert wird. Und erwartungsgemäß können wir auch diesmal bestätigen: Ein robustes Produkt, eine tolle Lichtausbeute, eine durchdachte Gesamtlösung. Man spricht also über eine multifunktionale Taschenlampe. Wenngleich der Kampf um immer mehr und immer besseres Licht auch seine “Schattenseiten” haben. Eine Einknopfbedienung ist grundsätzlich super. Allerdings (das wird im Test auch deutlich) hat sie so ihre Tücken, wenn man mit dem Gerätchen eben noch nicht so vertraut ist. Wie schalte ich welchen Modus, wie erzeuge ich welches Licht. Gar nicht so einfach am Anfang. Mit der Zeit hat man Übung, ohne Frage.

Was ich persönlich vermisst habe, ist ein praktisches Täschchen. Während HokusFokus, P7 oder gar H7R jeweils mit einem praktischen Stofftäschchen daher kommen, ist die M7 quasi nackt. Dafür gibt es zwar einen praktischen Gürtelhalter. Aber ich bin immer so jemand, der ganz gerne eine Tasche dafür hätte. Unter anderem, weil ich es nicht ausstehen kann, wenn zum Beispiel Kratzer auf der Reflektorlinse dadurch entstehen, dass die Lampe mal wieder irgendwo gaaaanz unten im Rucksack lag.

Die M7 ist ohne Frage ein für Geocaching gut geeignetes Teil. Der Preis mit oberhalb 100 Euro spricht nun nicht unbedingt dagegen. Dennoch bin ich mir sicher, dass zumindest ich weiterhin primär mit der H7R durch den Wald laufen werden. Beide Hände frei, super Licht und praktische Tasche – das sind gleich drei Dinge, die mir zusagen. Die M7 hingegen wird eine Lampe für den Notfall sein. Mit den “Smart  Light Technology” genannten Lichtprogrammen ist sie aus meiner Sicht dafür optimal geeignet. Sehr schlau ist im übrigen eine Funktion, die im Test verständlicherweise gar nicht so richtig zum tragen kommt: Die Steuerung des Entladeverhaltens (wählbar zwischen konstant abfallend und gleichbleibend stark) mit Warnfunktion bei niedrigem Ladestand.

Und auch, das kann man im Video nur erahnen, die Einhandfokussierung der LED-Taschenlampe macht wirklich einen soliden Eindruck. Der Schiebemechanismus mit der Lock/Unlock-Funktion ist praktisch. Dennoch: Eine Kopflampe würde ich bevorzugen.

Es gibt das Video einmal in kurz auf YouTube und in lang auf Vimeo. YouTube lässt ja leider keine Videos länger als 10 Minuten zu… ;)

Kaufen kann man die LED LENSER M7 aktuell für etwa 120 Euro. Alle Infos zur M7 gibts beim Hersteller direkt: Jetzt zum Produkt.

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3 Kommentare »

  • Marcel | ausgeruestet sagt:

    Unterhaltsamer kann man eine Lampe wahrscheinlich kaum in Szene setzen. Ich bin froh, dass ich diesmal nur schreiben und nicht filmen musste. Schön, dass ihr euch mal wieder ran getraut habt! PS: youtube hat ja inzwischen immerhin wohl auf 15min erhöht…

  • Bensch sagt:

    Da habt ihr euch mit dem Video ja richtig Mühe gegeben :)

    Fehlt nur noch ein Bierchen, dann hätte man einen entspannten Stammtisch ;)

    Ich habe die M7 ebenfalls zum Testen bekommen und bin auch voll begeistert, siehe meinen Testbericht zur LED LENSER M7

    Habe früher auch schon die M1 und M5 bekommen. Bisher haben mich alle Lampen der Firma begeistert!

  • 42Cacher sagt:

    Übrigens kann man bei YouTube jetzt auch wieder 15 Minuten Videos hochschieben :-)

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