Nationalpark Jasmund setzt Cachern Grenzen

3. Juni 20103 KommentareEiner von 576 Beiträgen von sandmann

Der Herr rehwald berichtet über ein, wie ich finde, recht umsichtiges Verhalten der Verantwortlichen im Nationalpark Jasmund im Umgang mit Geocaches. Alles abseits der Wege wird eingesammelt – der Nationalparkchef bietet aber Cachern an, in Absprache mit der Parkleitung zu agieren. Keine Klagen, keine Abmahnungen, keine Mails an geocaching.com… Ziemlich gradlinig.

Nachdem klar sein dürfte, dass Geocaching nicht mehr im Verborgenen von wenigen Menschen betrieben wird, ist so eine Einigung aus meiner Sicht nicht zu verachten.

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3 Kommentare »

  • Jörg (DWJ_Bund) sagt:

    Ich freue mich, dass da ein (konsequenter) Weg gefunden wurde, der eben nicht gleich (übliche) Juristerei herausläuft.

    Besonders freut mich das unter Kenntnis der Tatsache, dass in der Nationalparkverwaltung vormals die Meinung herrschte “KEIN Cache im Nationalpark”.

    Der WWF (Ostseebüro) und die Deutsche Wanderjugend haben Jugendcamps auf Rügen im Rahmen eines Projeltes “Naturerleben via GPS” durchgeführt.

    Im ersten Pilotcamp im Oktober 2009 war ich als Referent dort im Jasmund und wir (Betreuer/-innen WWF und DWJ) haben die Jugendlichen eigenständig naturverträgliche Regeln für Suche und Platzierung von Caches innerhalb eines Nationalparkes erarbeiten lassen.

    Es ist der Wahnsinn, was aktivierte Jugendliche so drauf haben und vorausschauend Dinge entwickeln, wo manch naturaktiver Erwachsener noch was lernen könnte.

    Zum Schluß haben die Jugendlichen in einer Präsentation vor der Nationalparkverwaltung ihre Lösungsansätze und Ergebnisse präsentiert.

    Bedankt Euch bei den Jugendlichen, dass es ein Umdenken dort in der Nationalparkverwaltung gegeben hat.

    Ganz besonders gut finde ich, dass durch die Absicherung durch eine Rücksprache das Geocachen “offiziell” unterstützt wird. Was will man (im Nationalpark) mehr?

    Viele Grüße und weiterhin gute Gespräche auf allen Ebenen.
    Wie man sieht: Es funktioniert!

    Jörg
    Deutsche Wanderjugend

  • Wölfi sagt:

    Auch und gerade in Naturschutzgebieten (hier z.B. große Teile der Insel Kaninchenwerder) ist das Verlassen der offiziellen Wege sowie jegliche Veränderung untersagt. Nur gibt es hierbei weniger Ranger als in Nationalparks, die auf die Einhaltung hinwirken.
    Meines Erachtens bieten sich hier aber Multis an, deren Beobachtungsergebnisse zu einer Dose knapp ausserhalb der Grenzen führen könnten, gut machbar.

  • Randnotizen #4 « Altmetall sagt:

    [...] – Die Nationalparkverwaltung Jasmund hat es vorgemacht: Es geht auch miteinander. Im Nationalpark Jasmund haben Naturparkverwaltung und Geocacher weitgehend gemeinsam die [...]

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