Geocaching mit Android: GeoBeagle

Geocaching mit Android - Heute: GeoBeagle
Ich habe, die älteren Hörer Leser erinnern sich, das Prinzip von GeoBeagle lange nicht verstanden. Das mag zum einen daran liegen, dass durch den aus meiner Sicht gar nicht übermäßigen Konsum von Rotwein ganz spezielle Synapsen hin und wieder die Kommunikation untereinander verweigern. Oder daran, daß mir “sowas” bislang noch nicht untergekommen war. Aber mal (wieder) schön der Reihe nach.
Wie ich vor ein paar Tagen in ein paar tausend Buchstaben wortmalerisch ausführte, ist ein Android das jüngste Familienmitglied. Und ich durfte ihn schon ausführen. Dabei konnte der Android ansatzweise zeigen, was er alles kann. CacheMate war damals (TM) mein Werkzeug, um zu B zu navigieren. CacheMate kostet, wenngleich ich das schon nicht mehr als Preis bezeichnen würde, eine handvoll Dollars. Das mag nicht jedem gefallen, zumal, wie ich schon schrieb, mir so das letzte I-Tüpfelchen beim CacheMate fehlte. Also mal flugs den “GeoBeagle” aus dem “Market” gezogen. Für lau.
Das ist jetzt schon einige Zeit her. In der Zwischenzeit habe ich mich mal zu dem Tool ein wenig belesen, um überhaupt zu wissen, was zu tun ist. Denn GeoBeagle begrüßt den geneigten Nutzer mit einem Screen, auf dem 3 Links zur Auswahl stehen. Einer davon ist geocaching.com. Angeklickt öffnet sich der Browser und besagte Seite wird dargestellt. Hm. Ja, und nu? Ich sehe (sofern ich, was man natürlich tun sollte, weil sonst Navigation albern ist, die “Standortbestimmung mit GPS” aktiviert habe) die nächstgelegenen Dosen. Immer hübsch auf geocaching.com. Hm. Eigentlich nur ein Browser?
Also ins Detail geklickt und ein Cachelisting aufgerufen. Auch das zeigt sich im gewohnten, wenngleich nicht sehr nutzerfreundlichen, weil darum gehts ja nicht bei Groundspeak, Design. Komisch, wozu brauche ich dafür bitteschön GeoBeagle?
Irgendwann wurde es mir klar: Klickt man auf der Cache-Detailseite auf den Google-Maps-Link, fragt der Browser plötzlich, was er mit diesem tun soll. Und bietet als eine mögliche Option das Öffnen mit GeoBeagle an. Aaaaaaah. Wählt man eben jene Option, ist der kleine Köter wieder richtig da, zeigt Kompass und Entfernung und navigiert gleich los. Das ganze nennt sich dann Link Injection.
Fassen wir bis hierhin zusammen: GeoBeagle ist ein Tool, daß sich an den Browser klemmt und (ähnlich GreaseMonkey-Skripten) Links manipuliert, um mit diesen dann selber weiterarbeiten zu können. Dabei holt sich der zahme Hund die Koordinaten des Caches und startet die Navigation.
Aber GeoBeagle kann noch ein bisschen mehr. Nämlich mit (so nennt man das wohl) Offline-Listen arbeiten. Also GPX-Dateien. Oder LOC (nutzt das eigentlich jemand wirklich?). Da wird das Ganze schon wesentlich vertrauter und angenehmer. Denn damit kann ich halbwegs um. Die Darstellung der Navigation, egal ob via Link Injection oder aus einer GPX-Datei, erfolgt mit Hilfe von Google Maps. Zusätzlich hängt sich ein kleiner Radar auf die Darstellung und bildet einen Kompass ab. Dazu allerdings muß man eine weitere “App” aus dem “Market” installieren. Heißt “Radar”.
Mal ein kleines Fazit: Für das eine, was GeoBeagle macht, nämlich sich an den Browser zu ketten und Daten aus dem Listing zu ziehen, um damit weiterzuarbeiten, ist eine permanente Internetverbindung zwangsläufig. Das ist hin und wieder nicht unbedingt gegeben. Das Handling ist aus meiner Sicht nicht optimal, da viele (unnütze) Daten übertragen werden müssen, um über diesen Weg tatsächlich zu Koordinaten zu kommen.
So richtig praktikabel finde ich GeoBeagle nicht, obwohl der Ansatz interessant ist. Denn mit dem Abrufen der echten Listings ist das Problem der eventuell mangelnden Aktualität umgangen. Man arbeitet quasi direkt auf der Quelle. Dennoch: Ich nehme das in Kauf, weil mir das Handling einfach nicht zusagt.
Weitere Infos zum GeoBeagle gibt es mit Screenshots unter http://www.cacheopedia.com/wiki/GeoBeagle
Aktuell schaue ich mir OpenGPX an, eine weitere Geocaching-App für Android. Aber vielleicht haben ja andere geocachende Android-Nutzer besser Empfehlungen, Erfahrungen oder Lösungen?

Neben dem “alten” aber gut funktionierenden Cachemate ™ gibt es ja auch cachebox.. finde ich gar nicht soo schlecht, für nebenbei.. hab mich aber so an cachemate in Kombi mit dem 60csx gewöhnt, dass ich nur selten die Dateien in der Cachebox update..vorteil, mann kann schön übersichtlich sehen wo welche cache liegen und Bilder und sternchen zusätzlich laden. Da ich lieber offline unterwegs bin ein schönes Tool.
Grüße wegaworld
Die letzten Caches haben wir mit dem GeoKöter gesucht und eigentlich auch immer gut gefunden. Allerdings arbeiten wir auch (fast) ausschließlich nur mit den GPX Files. Diese Umkreis-Suche ist zwar recht nett, aber so richtig praktikabel eben auch nicht. Ich hoffe immer noch auf ein eigenes App von Groundspeak ähnlich dem für das iPhone.
Leicht umständlich ist die Handhabung des GeoBeagles schon und damit keine Lösung für den normalen Einsatz auf einer Tour. Er ist aber als Rückfallebene eine richtig gute Sache, wenn man feststellt, dass der GPSr sicher, warm und trocken zu Hause liegt. (Den vergesse ich nach dem Aufspielen der Waypoints gerne mal einzupacken…)
Viel schlimmer als alle Handlingeigenschaften der Software finde ich, dass der Akku eine geobeaglegeführte Tour nur mit Mühe überlebt. Man kann im gefechtsmäßigen Einsatz förmlich hören, wie die vollkommen unterdimensionierte Batterie des HTC Magic entsaftet wird.
Wenn man spontan mal gucken will, ob nicht zufällig eine Dose in der näheren, fremden Umgebung liegt, ist der GeoBeagle meine einzige Möglichkeit. Dann zahlt sich auch aus, dass man sich das komlette Listing ziehen muss.
Spoilerfotos oder Logs drucke ich bei vorbereiteten Touren nicht von vornherein mit aus und sollte ich derlei Schummeleien benötigen, bin ich mit dem GeoBeagle schneller am Material, meine ich.
Wie mein Vorkommentator bin ich der Hoffnung, dass Groundspeak seine App auch für den Androiden verfügbar macht, sofern ich als ordinärer Member überhaupt damit hantieren kann.
Gruß aus Hamburg, Yeti82
das G1 und der Beagel waren meine Geocaching Option. Wo mein altes Handy eh grade den Geist aufgibt stand ich vor der Wahl. Entweder G1 oder ein “richtiges” GPS Gerät. Bisher hat es mich einwandfrei zu jedem Cache gelotst. Die Koordinaten kann man auch per Hand eingeben, genauso wie unterwegs mal eben nen Multi machen indem man die neuen eingibt. Und wenn man mal auf dem Schlauch steht, guckt man grad mal auf die Webseite oder schaut sich auf der karte an, wo genau nun der suchpunkt liegt. Dauerinternet ist für das reine Navigieren gar nicht mal nötig, aber es hilft ungemein
Der Akku ist ein Manko. Aber wenn man vorher aufläd, kann man schon mal einen Tag damit auf Suche gehen oder man besorgt sich eben ein Ersatzakku.
Viele Grüße aus Mainz
Kitty
Moinsen,
anders als bei Symbian gibt’s ja jetzt bereits einige Geocaching-Tools für Android. Aber so richtig konnte ich mich auch noch mit keinem der freien Tools anfreunden. OpenGPX importiert meine Queries nicht (zu groß), GeoBeagle verstehe ich auch nicht und so ganz trifft es auch nicht meine Bedürfnisse.
Ich habe mir jetzt also schon mal ein Projekt SmartGPX im Eclipse angelegt und arbeite mich jetzt so langsam durch die Möglichkeiten, die Android mit mit Java so bietet. Bisher bin ich noch sehr angetan von den Möglichkeiten, die mir da geboten werden.
Viele Grüße aus Hamburg, take care und happy hunting,
Dimi
Hallo,
zusammen. wir cachen ausschließlich mit unseren Androids und nutzen GEORG geniales Tool für 5,-€ was jeden Cent wert ist und ständig weiter entwickelt iwrd. als zweite Tool zum lustigen “schnell, was liegt den hier in der Gegend” nutzen wir noch das kostenfreie Toll Cache’n'go. Mit Beagle und Co konnten wir uns nie anfreunden.
VG
Chris
Also mein Tipp zum Geocachen mit Android ist in jedem Fall “GeORG”.
Hab alle Apps versucht, aber nur GeORG bietet schon “fast” paperless Caching an.
Geniale App, netter Kontakt mit den Entwicklern und es wird ständig weiterentwickelt und man geht auch auf Feedback und wünsche ein
Daumenhoch und weiter so, Gerhart
Hallo Cacher-Freunde,
ich hab mal ne Frage, da ja Android-Pads immer mehr verbreitet sind:
Gibt es eine APP oder Plugin, mit der/dem man Caches von Android-Pad aus via USB an z.B. ein Garmin-GPS übertragen kann, so wie es unter WIN/MAC ein Browser-Plugin gibt um die Daten zu übertragen???
Gruß Morten
P.s: Es mit sich bestimmt nicht so komfortabel auf’m Mountainbike mit 10″Tab rumzufahren;-)
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Chris Race: Läuft schon?
TKKR: Dann hoffe ich mal, dass ihr gerade im Moment im ZdK...
iserluKs: Gute Besserung aus dem Sauerland!
Frank: Das ist dann mal ein ganz anderer Einblick ins Reich...
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