Dosenfischen – der Podcast 89

22 Juli 2009 29 KommentareEiner von 416 Beiträgen von aba

telefonat mit garmin deutschland

Kurz und knapp: Wir reden mit Tom Mühlmann, Manager MarketingCommunications bei Garmin Deutschland GmbH, über das GPS-Festival.

Hinweis zur Audio-Qualität: Es ist ein wenig mit Einschränkungen zu rechnen, was der Aufnahmeart (wir haben auf Grund der Kürze der Zeit “nur” Telefon mit Lautsprecher an H2 nutzen können) geschuldet ist.

Dosenfischen – der Podcast 89

Disclaimer von aba: Der Vollständigkeit halber erwähne ich, daß mein Arbeitgeber als Auftragnehmer technische Dienstleistungen für die Webseite des Festivals erbringt. Dies, eigentlich unnötig zu erwähnen, steht in keiner Verbindung zu meinen privaten Hobbys, Meinungen oder Ansichten.

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29 Kommentare »

  • matzotti sagt:

    mann, 20MB-Dateigröße… Das ist ja “mein” Format ! Aber ich bin gespannt was zu hören ist… Danke !

  • Oschn sagt:

    Ja, sehr eloquent. Erwähnte ich eigentlich schon, dass Herr Mühlmann ein ziemlicher Big Shot ist und lange Jahre bei Microsoft war, bevor er zu Garmin Deutschland wechselte?
    Also, *ich* darf ja „Tom“ zu Herrn Mühlmann sagen, obwohl er anderthalb Jahre älter ist als ich und ich ja nur Macs benutze. Aber immerhin besitze ich ein Gerät aus der High End Linie von Garmin. ;-)

  • ivalo sagt:

    … und der Sandmann ist auch nur als Pappkamerad am Tisch ;-)

    *** vor dem Hören erst mal kommentiert ***

  • Xibalba01 sagt:

    Klasse!
    Vielen Dank für dieses gelungene Interview.
    Herr Mühlmann hat wirklich ALLE Logs gelesen? Das habe ich im Bezug auf die Reaktionszeit von Garmin nicht erwartet und hat mich positiv überrascht.
    Aber TV-Werbung für Geocaching mit Garmin ist nicht auszuschliessen :(

  • Mystphi sagt:

    Jetzt weiß ich endlich, warum damals meine Verlobung in die Brüche gegangen ist: Wir haben nicht optimal kommuniziert :-( . Suboptimale Kommunikation ist sowieso die Wurzel nahezu allen Übels. Danke den Dosenfischern für dieses Interview.

    Viele Grüße
    Gerald

  • Oschn sagt:

    @Mystphi: Ich halte ja gelegentlich mal Seminare (das nächste zufällig am 19./20. September, kein Witz!), in denen zukünftige Marketing- und PR-Fachleute die Grundlagen der Kommunikation erlernen. Vielleicht hülfe das auch Dir?
    Und was Deine Verlobte angeht: Wusste Deine Frau davon? ;-)

  • JeeperMTJ sagt:

    Schöner Podcast mit interessanten Fragen. Danke dafür.

  • Mystphi sagt:

    @Oschn: Oh, so ein Seminar über optimale Kommunikation würde mir sicher helfen, denn ich bau auch des öfteren Bockmist und fahr so manche Karre in den Dreck ;-) .

  • coduck sagt:

    Ahoi aus dem Süden der Republik. Spannender kann ein Sommerloch kaum sein^^. Ein RIESIGES Dankeschön an Euch für dieses Interview.

  • struwwelchen sagt:

    Endlich ein vernünftiger Beitrag zu diesem leidigen GPS-Festival-Beitrag. Langsam setzen sich die vernünftigen Blogger (Gruß an die Doppel-O-Agenten) durch.
    Das Interview sollte doch jetzt langsam mal für eine Beruhigung in der Szene sorgen, beantwortet Herr Mühlmann doch wirklich jede Frage.
    Und wer jetzt bemängelt, dass es eine Pressemappe von Garmin zum Thema Geocaching gibt oder geben wird; da muss sich jeder Cacher, der schon mal für einen Zeitungsartikel oder TV-Sendung zur Verfügung gestanden hat fragen: “habe ich damit zur Kommerzialisierung und Verbreitung von Geocaching nicht auch schon beigetragen?”
    Allen kann man es nicht recht machen, aber es sollte uns als Cacher schon klar sein, dass überzogene Forderungen an Gerätehersteller und andere Businesspartner (Lampen, Ausrüstung…) auf die Dauer das gute Zusammenleben nur erschweren wird.

    Die Kritik an den Eventpartnern mag noch so angebracht gewesen sein, der Ton, mit dem dies immer mehr geschah und geschieht ist es allerdings langsam nicht mehr.

    Danke nochmals für dieses Interview, an Herrn Mühlmann und die Dosenfischer, die hier auf konstruktive Weise das Thema aufgegriffen haben.

    Katrin aka struwwelchen
    Grüße aus Heidelberg

  • DieSterntaler sagt:

    Vielen Dank für das gelungene Interview. Da war Herr Mühlmann ja sehr bemüht, die Wogen zu glätten, auch wenn man die ganze Zeit eine große Denkwolke über seinem Kopf vermutete. Wenn man das so hört, ist ja zu befürchten, das Geocaching ziemlich bald die Kaputtvermarktung ereilen wird. Anzeigen in der Bild, Steffan Raab legt vor und veranstaltet den “Europeen Geocaching Contest”, RTLs Antwort ist die Liveübertragung der GGC (Garmin Geocaching Challenge) usw.. Dann wird es ja auch nicht mehr lange dauern, bis die ersten Regierungsmitglieder ein Gesetz zum Schutz vor grobmotorischen Geocachern einfordern und … tja, wenn erst einmal festgestellt wird, das irgend so ein Amokläufer auch ein Garmin-Gerät hatte und Dosenfischen war … Willkommen in der öffentlichen Wahrnehmung. Vielleicht sollte Gramin mal darüber nachdenken, was Guerillamarketing ist und das es oft besser ist, einen kleinen aber feinen Markt zu hegen und zu pflegen, als ihn kaputt-zu-vergrößern.
    Es stellt sich da doch wirklich die Frage, ob wir Cacher unseren Teil dazu beitragen müssen und nicht zu viele Menschen an dieses Thema heranführen. Schwierige Sache. Ich freu mich schon auf die 89b, die habe ich gestern Nacht nicht mehr gesehen …
    Gruß
    DieSterntaler

  • Mystphi sagt:

    Ich finde es erstaunlich, wie schnell sich manche von ein paar schönen Worten einlullen lassen. Zweifelsohne war es ein guter Zug von GarminDE, sich überhaupt für eine Stellungnahme zur Verfügung zu stellen. Doch was kam wirklich inhaltlich rüber? Sowohl im Statement, wie auch im Interview gab es kein einziges Wort zu dem konkreten Vorwurf der Abzocke bzw. zumindest der Unehrlichkeit, die aus der Zurückhaltung der Preisinformationen resultierte, von einer “Entschuldigung” ganz zu schweigen. Allen zu beteuern, dass Abzocke nie geplant war, reicht da einfach nicht. Irgendwie muss doch im Vorfeld die Entscheidung getroffen worden sein, dass diese Informationen erst später und dann nur auf der Eventpage ausgegeben werden. Dies mit “schlechter Kommunikation” zu bezeichnen, klingt zwar sehr schön, sagt aber gar nichts aus und wirkt auf mich wie eine Vernebelungstaktik. Ich hätte gerne eine glasklare Begründung für dieses Vorgehen gehabt. Überhaupt hatte ich ein wenig das Gefühl, dass Herr Mühlmann in erster Linie heil aus diesem Interview herauskommen wollte (verständlicherweise). Und damit sind wir beim nächsten Kritikpunkt. Wieso eigentlich muss Garmin als “nur” Sponsor die Karre aus dem Dreck ziehen? Eine Stellungnahme des Veranstalters ist längst überfällig, und solange die nicht vorliegt, ist meiner Meinung nach noch gar nichts “geregelt”.

    Viele Grüße
    Gerald

  • Carsten sagt:

    Auch wenn ich seit langer langer Zeit keinen Podcast mehr gehört habe, hat mich dieses Interview doch zu sehr interessiert, um konsequent abstinent zu bleiben. Dankenswerterweise gab es auch kein langes Drumherumgerede, sondern nur ein schön kompaktes Interview ohne Beiwerk.

    Zum Inhalt kann ich nur sagen, dass sich meine schlimmsten Befürchtungen wohl bewahrheiten werden. DieSterntaler hat sie ja schon genannt.

  • ksmichel sagt:

    Danke euch für das Interview! So langsam kommt auch raus, was wohl das Problem zu sein scheint. Man muss anscheinend wieder neu suchen, auf wen man sauer ist: Garmin ist nur Titelsponsor, hat Herr Mühlmann gesagt, Sportfaktor geht in Deckung und rührt sich nicht.

    Bei allem, was Herr Mühlmann Gutes und Richtiges gesagt hat – auch ich habe ihn im Geiste immer um die gelegten Minen herumtanzen sehen – bin ich noch etwas skeptisch, ob sich aus dieser sehr schönen offenen Reaktion auch nachhaltig ein Kontakt auf gleicher Augenhöhe entwickelt.

    Konkret: Ist es Garmin Ernst, DAUERHAFT mit den Geocachern zu kommunizieren? Denn das ist mehr wert als jede Titelsponsorenschaft.

  • BlueGerbil sagt:

    Danke für das Interview – das sollte einigen der Dauernörgler etwas den Wind aus den Segeln nehmen.

  • Tom Mühlmann / Garmin Deutschland sagt:

    Vielen Dank für die vielfältigen Kommentare auf das Interview, sowohl die positiven, wie auch die kritischen. Natürlich hing während des Interviews eine große Denkwolke über meinem Kopf. Ist ja wohl auch nicht überraschend, nach der Vielzahl von Kommentaren und Kritikpunkten in den letzten Tagen.

    Im Nachhinein hat man es immer doppelt schwer, negative Behauptungen oder gar Anschuldigungen zu entkräften. Daher wird es uns wohl nie gelingen, den geäußerten Verdacht, der Veranstalter und/oder Garmin wollten hier bewusst die Geocacher abzocken, komplett aus der Welt zu räumen. Damit müssen wir wohl leben – auch wenn der Verdacht, wie bereits mehrmals betont, eher der “suboptimalen Kommunikation” geschuldet ist.

    Unternehmen, die ihr Geschäft ernsthaft betreiben, sind immer am langfristigen Erfolg interessiert. Abzocke hingegen wäre zwar ein kurzfristiges Strohfeuer, aber die Folgen danach sind verheerend. Das ist uns als Garmin, ein seit 20 Jahren weltweit operierendes Unternehmen mit mehr als 9.000 Mitarbeitern und einer breiten Produktpalette in unterschiedlichen Navigationsbereichen, sehr wohl bewusst. Alles andere wäre unprofessionell. Das bitte ich alle zu bedenken, die meine Beteuerungen in Zweifel ziehen.

    In diesem Sinne freue ich mich weiterhin auf einen konstruktiven Austausch.

    Tom Mühlmann
    Manager Marketing Communications
    Garmin Deutschland GmbH

  • Albatross1901 sagt:

    Herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Beitrag.
    Mit den Antworten und zusätzlichen Informationen kann man schon nachempfinden, wie GARMIN – natürlich mit kommerziellen Hintergrund – was Vernünftiges sponsern wollte und durch mangelnde Kommunikation und Abstimmung durch und mit der veranstaltenden Agentur dann in ein PR-Desaster fällt.
    Nochmals vielen Dank für dieses informative Interview.
    Albatross1901

  • DieSterntaler sagt:

    @ Tom Mühlmann
    Da sie hier ja auch geschriebenhaben, gehe ich mal davon aus, das Sie auch weiter mitlesen. Und da würde ich gerne noch einige Dinge loswerden.

    Also ich glaube ja, das niemand, der sich einen Augenblick Gedanken über Ihr Business macht, auf die Idee kommen kann, dass Sie die Geocacher mit diesem Event kurzfristig mal so richtig abzocken wollten. So blöde kann man ja gar nicht sein. Und so blöde sind Sie sicher schon lange nicht, da bin ich mir sicher. Und was wären das denn für Peanuts im Verhältnis zum Umsatz von Garmin. Das ist doch alles Quatsch. Daher denke ich, ist das auch die falsche Diskussion.
    Die Frage, die ich mir allerdings in letzter Zeit immer wieder stelle ist doch, ob da in München bei Garmin keine Geocacher arbeiten. Oder zumindest bei der Agentur, die das Event veranstaltet. Es macht jedenfalls den Eindruck, als hätten da Ideen Oberhand gewonnen, die niemals mit Geocachern diskutiert wurden. Und … das finde ich schwach. Denn das gehört für mich dazu, wenn ich mich auf “fremdes Terrain” begebe und was neues anschieben möchte.
    Wer sich ein wenig in der Szene bewegt, der stellt doch sehr schnell fest, dass die Geocacher die Öffentlichkeit ehr scheuen. Nicht umsonst ist von Muggeln die Rede, wenn man von nicht eingeweihten spricht. Die Nichtsahnenden halt und das ist auch gut so, so sehen es jedenfalls die meisten in der Szene.
    In meinen Augen besteht einfach die Gefahr, dass ein tolles Spiel, das tausende von Familien und Einzelkämpfer Tag für Tag fröhlich stimmt und vor die Tür, raus aus dem Haus bringt, kaputt gemacht wird. Wenn der Trend erst einmal eine bestimmte Masse erreicht hat, dann geht der Ärger los. Und dann ist auch der Markt für Garmin, der da war, einfach weg.
    Nach allem, was ich bisher von Cacher-Kollegen gehört habe, würden Sie viel besser fahren, wenn Sie ein kleines schlagkräftiges Team, da reichen 2 Leute, auf die Events schicken und dort Geräte zum Testen bereit habe. Und da meine ich nicht nur die 2 oder 3 großen Events im Jahr. Nein, jedes Wochenende findet irgendwo eine Stammtisch oder so statt. Da ist die Basis. Da treffen Sie die echten Geocacher.
    Wenn dieses Team dann auch noch selbst unterwegs ist und Geocaching aktiv betreibt und wenn diese Leute dann auch noch in der Lage wären, auf die vielen Fragen, die der Cacher so zu den Geräten hat zu antworten, dann würden Sie richtig was erreichen, da bin ich mir sicher. Laptop dabei mit allen aktuellen Firmware-Daten usw. usw. Aktive Kundenpflege. So würden auch Ideen aus der Praxis in die Produkte einfließen können. Dinge, die die Szene wirklich braucht, oder zumindest haben möchte und die nicht am Grünen Tisch entstanden sind.
    Ich hoffe jedenfalls, das uns das Geocaching noch lange erhalten bleibt und das alle friedlich miteinander umgehen.
    In diesem Sinne
    Bis später …
    DieSterntaler

  • alligateuse sagt:

    @Sterntaler

    Sehr gut!

    Grüße,
    Annett

  • FMercier sagt:

    Ich, ich!
    ich will den Job da von Garmin, den Sternentaler da ins Leben gerufen hat!
    … auf Kosten von Garmin cachen gehen “hihi” …
    und so

    Frank

  • Der wahre Eumel sagt:

    Moin,

    ich nehm dann den zweiten Job! ;)

    Gruß,

    Ch.

    PS: Boahh, aber in München?

  • rehwald sagt:

    Ich glaube für derartige “Kundenbinder” bräuchte es nicht einmal fest angestellter Mitarbeiter. Diverse Softwareunternehmen pflegen einen ehrenamtlichen Stamm an Experten, die mit Teilgebieten/-konzepten sehr vertraut sind und auch aktiv in Foren, Treffen, persönlichen Anfragen Rede und Antwort stehen. Diese “Professionals” identifizieren sich in aller Regel sehr stark mit den Produkten/Hersteller und wirken durch ihre Tätigkeit auch als Multiplikatoren. Im Gegenzug haben sie entprechend direkten Kontakt mit dem Hersteller und können zum Teil auch auf passendes Material des Herstellers zugreifen, das nicht direkt für den Endkunden zur Verfügung steht/stehen soll. Sie dürfen mit Prototypen herumspielen und bekommen (vergünstigt) Produkte aus dem entsprechenden Bereich. Sie werden zu speziellen Trainings eingeladen und bei Herstellerveranstaltungen bevorzugt behandelt.

    Vielleicht wäre solch eine Struktur auch etwas für Garmin, nicht nur im Bereich der Geocacher.

  • ksmichel sagt:

    Ehrenamtliche Promoter? So wie Schnutinger für Vodafone? Bitte nicht!

    Ich bin mal ganz dreist und sage: Promotion braucht, was sich allein nicht schnell genug bewegt (schon vom Wortsinne her).

    Aber was gut ist, kann sich auch anders durchsetzen – langsamer vielleicht, aber ehrlicher: durch echte Empfehlungen von voll im Geocaching-Leben stehenden Leuten. Das sind Leute, die ihre echten Erfahrungen mit diesem oder jenem Gerät herumerzählen. Das sind die Leute, denen man glaubt. Sicherlich nicht die offiziellen oder inoffiziellen Promoter.

  • cyberberry (Stefan) sagt:

    Ich muss nochmal auf das GPS Festival zurück kommen.

    Wohin ist unser schönes Hobby gekommen, wenn hunderte “Cacher” auf ein Event rennen, welches von einer Marketingagentur veranstaltet wird?

    Das ist schon echt traurig… :-(

  • Die_Cachews sagt:

    Ein interessantes und gut geführtes Interview, vielen Dank dafür. Ja, Garmin muss als Namensgeber ganz schön einstecken, dabei hat Garmin vermutlich wirklich kein Interesse daran, hier irgendwen abzuzocken. Aber es ist eben wie in der Ehe: Wenn man erstmal seinen Namen teilt, muss man auch füreinander einstehen. So ist das eben.

    Aber nicht nur Garmin hat ja seinen Namen hergegeben. Auch Groundspeak, und hier leidet man zu recht: Ist nicht gerade Groundspeak das Unternehmen, dass mit einem Wust an Guidelines und dezentralen Kontrollstrukturen versucht, den Geocachern Fairness, Unfallverhütung und Kontrolle aufzuzwingen?

    Da frage ich mich doch: Wo sind die emsigen “Reviewer Deutschland” da in diesem System untergebracht? Wurden die eigentlich vorher angewiesen, die Füße still zu halten, oder hat sich einfach keiner getraut? Ich denke, der Reviewer, der es hier gewagt hätte “Recht” walten zu lassen, hätte Schulterklopfen sämtlicher Geocacher der Region geerntet – und wäre nun kein Reviewer mehr. Aber dies ist Spekulation. ;) Ich frage mich trotzdem, warum die Reviewer bei diesem (mal wieder) offensichtlich falschen System überhaupt noch ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Geld gibts da doch nicht für, oder? Das verdienen die anderen…

    Also, liebe Reviewer, nutzt Eure Zeit besser: Schließt Euch zusammen und plant ein Event! Nehmt ruhig einen fairen Eintritt und geht Euch von dem Gewinn anschließend ordentlich einen saufen! Ich zahl auch gerne Eintritt für ein gutes und faires Event! Ein Gelände könnte ich sogar zur Verfügung stellen. Achnee, geht nicht: Da wurde ja schonmal ein Event archiviert, weil da Musik im Hintergrund lief…

    Oder ihr könnt es auch so machen wie “Sportfaktor” und euch einfach immer dubios als anonyme “Agentur” betiteln lassen. Einfach den eigenen Namen schön überall raushalten, damit andere dann ggf. den Ärger bekommen.

    Achja, hatte ich vergessen. Als Reviewer hat man ja bereits eine zweite Identität. Prima. :)

  • FMercier sagt:

    @Stefan, das ist doch ganz normal.
    Geheim hin oder her – Schnickschnack!
    Ich selber war auch oft auf der CeBit, obwohl ich nie in der IT tätig war…
    viele, die dort hin wollen, erhoffen sich vielleicht DIE Erleuchtung, neue Bekanntschaften, endlich mal Gesichter zu vielen nichtssagenden Nicks oder einfach nur n Sack voller Werbegeschenke…

    wenn unser Hobby sooo geheim ist, warum gibt es dann an soo vielen öffentlichen oder sensiblen Plätzen Dosen…
    muß eine Dose auf einer Kreuzung liegen, auf einem Friedhof oder an einer Kirche? Nur um den letzten “Kick” zu bekommen?
    Muß man im Naturschutzgebiet von den Wegen weg eine Dose plazieren????

    man muß in Deutschland für so viele Nebensächlichkeiten ne Prüfung ablegen, nur nicht für Kinderkriegen und Cacheverstecken…
    … das ist die Wurzel allen Übels

    Gruß

    Frank

  • rehwald sagt:

    @ksmichel: es waren keine ehrenamtliche Drückerkolonnen gemeint, sondern Professionals, also normale Nutzer, die sich aber schon so weit mit der Materie beschäftigt haben, dass sie den Support des Herstellers selber in die Tasche stecken könnten. Meist sind solche Leute auch in Foren oder Mailinglisten als DER kompetennte Ansprechpartner zum Gerät xy bekannt und geben dort auch entsprechend Hilfestellung bei allen möglichen und unmöglichen Fragestellungen.

  • DocW sagt:

    So, nun habe ich das endlich auch mal gehört, klingt alles sehr überzeugend, wenn da nicht ein/zwei Fragen offen blieben:
    So, so, die Eventagentur war also der eigentlich Originator jeglichen Tuns, die hatten die Idee zu der Aktion, haben alles eigenständig geplant und organisiert. Gramin hat lediglich seinen Namen dafür zur Verfügung gestellt, aber mit dem Konzept überhaupt nichts zu tun gehabt? Ehrlich, wer soll das glauben? So klingt die “Entschuldigung” nur halb so plausibel.
    Zweiter Punkt: Gamrin Deutschland, die es in der jetzigen Form ja erst seit 2 Jahren gibt, ist bekannterweise aus der GPS GmbH mit einem anderen Eigentümer hervorgegangen. Mit dem Eigentümerwechsel und der Umfirmierung sind *alle* Mitarbeiter ausgetauscht worden? Den Eindruck drängt sich einem auf, wenn sich Garmun Deutschland auf seine fehlende Erfahrung im deutschen Markt beruft.
    Sonst: danke für das Sommertheater und danke an die einzigen beiden Podcasts/Blogs, die sich wirklich mit Bedacht mit der Sache auseinandergesetzt haben….

  • Jan sagt:

    Die Reise geht in die Splittergruppen. Die Rätselfraktion, die Nachtcacher, die Ausrüstungscacher … mal schauen wann es die nächsten Spin-Offs gibt. Ich überlege langsam niemandem mehr von meinem Hobby zu erzählen denn die Ansteckungsrate ist hoch.

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