Warum wir nicht mehr im Newsaggregator des Geoclubs zu finden sind
Die Dosenfischer sind nicht mehr im Newsaggregator des Geoclubs zu finden. Um nun den Spekulationen keinen Raum zu geben, erklären wir gerne warum.
Auslöser war eine Mail von moenk in der er auf eine Umfrage im Geoclub verweist. In der haben 19 Menschen abgestimmt, keine Twitter-Aufgüsse mehr im Aggregator lesen zu wollen. Daraufhin hat moenk uns gebeten, eine Variante zu finden, in der diese Artikel nicht mehr per RSS an den Geoclub weiter gegeben werden, das Feed ganz zu löschen, oder nur die Podcasts in das Feed aufzunehmen. Wir haben uns fürs Löschen entschieden, denn für uns ergab sich eine grundsätzliche Frage.
Über die Twitter-Postings kann man denken, was man will, sie sind derzeit noch sehr redundant und auch nicht sehr aussagekräftig. Da ist noch Bedarf an Verbesserungen. Aber die Postings sind nicht strafrechtlich relevant und beleidigen niemanden. Sie sind grundsätzlich so harmlos wie ein Cache, der einem nicht passt, weil die Dose zu groß, zu klein, zu bunt oder zu grau ist. Den würde man ja auch nicht löschen lassen. Das mal so als Grundlage.
Für Macher und Nutzer des Aggregators steht aus unserer Sicht folgende Frage: Ist das Projekt eine neutrale Sammelstelle für Geocaching-Blogs, oder ist es ein Herrschaftsbereich, in dem nur präsentiert wird, was den Machern und einigen Sprechern der Geoclub-Community genehm ist? Beides ist denkbar, nur sollte über die Bedingungen Klarheit herrschen: Jeder, der aufgenomme wird, sollte wissen, hey, ich bin solange dabei, solange ich mache, was den Geoclub-Nutzern, die gerne abstimmen, passt. Wenn ich etwas anderes mache, gibts erst eine Umfrage, dann eine Verwarnung und wenn ich dann nicht entsprechend reagiere wird mein Feed gelöscht.
Das ist wie gesagt legitim, aber es sollte auch offen angesagt werden.
Wir konnten also gar nicht anders handeln, als darum zu bitten, unser Feed zu löschen. Wenn wir anders gehandelt hätten, hätten wir den Geoclub-Nutzern einen direkten Einfluss auf unsere Arbeit eingeräumt. Und das ist doch absurd. Wo fängt das an, wo hört das auf? Es kann doch nicht sein, dass sich eine Content-Sammelstelle in den Content eines einzelnen Blogs einmischt, mag er noch so doof sein. Ich möchte für mein Blog schreiben – nicht für eine Sammelstelle, mein Blog ist meine Spielwiese, mein Platz für Gelungenes, aber auch für Irrtümer und Fehler. Und wenn ein Feedsammler damit nicht leben kann – ok.
Und nun die Bitte um sachliche Kommentare und die Bitte, nicht die Qualität der Zwitscher-Postings zum Thema zu machen. Um die geht es nämlich hier nicht. Die wird bereits hier diskutiert.

Ein Kommentar, nüja, warum nicht…
Wie ich schon vor einer Zeit mal gepostet habe bin ich es als Hörer und Leser schlicht leid. Schon damals erwähnte ich das eine Art Geocaching-Medien-Krieg irgendwie so gar nix bringt, wozu dann ja auch ein ausführlicher Artikel vom Sandmann erschien. Gebracht scheint mir das alles aber nix zu haben.
Der Ton bei Geocachern war meiner Meinung nach eh schon immer erstaunlich agressiv und für meinen Geschmack wird es eher schlechter als besser und diese Geschichte ist eigentlich nur das Sahnehäubchen. Mir ist nicht so ganz klar wer da eigentlich gegen wen was warum hat, aber so langsam interessiert es mich auch nicht mehr. Da ich nur einer von vielen bin interessiert das aber sicherlich auch keinen anderen was ich davon halte
Kurz und einfach, ich habe schlicht alle Podcasts der Beteiligten soeben ababonniert und ebenso deren Blogs und gehe lieber einfach wieder cachen.
Somit wünsche ich tatsächlich allen Beteiligten viel Spaß beim Ausdiskutieren, für mich als Hörer/Leser ist das einfach nur noch nervig. Meine einzige Hoffnung ist das sich das jetzt nicht wieder durch alle Geocaching-Medien zieht da ich dann bald nix mehr zu hören/lesen haben werde, denn ich habe eigentlich vor alles abzuabonnieren was sich mit sowas beschäftigt.
Nur um nicht missverstanden zu werden!!! Ich habe mit überhaupt keinem der beteiligten ein Problem, sondern nur mit mir. Ich ärgere mich nämlich schlicht über solch unharmonischen Dinge und zum Ärgern habe ich keine Lust.
Das bedauere ich außerordentlich.
Irgenwie muss ich D-Buddi beipflichten, das ganze Blabla gehört für mich in die Kategeorie Kinderk…e. Wen interessiert denn schon eine einzelne Newskategeorie in einem Blog? Ist denn keiner mehr in der Lage einfach mal uninteressante Beiträge zu überspringen? Lest ihr etwa die Tageszeitung auch alle wirklich komplett durch? Ich versteh das ganze Hickhack überhaupt nicht…
@rehwald: Wenn die Tageszeitung aber zu 80% nur noch aus uninteressanten Artikeln besteht, dann bestelle ich die Zeitung ab.
Also sollte diese Diskussionen in meinen Augen eher dazu führen, dass die Qualität der Blogs und Podcasts verbessert wird – nicht jeder Cachefund muss als Blog-Artikel durch die Blogosphäre wandern und nicht jede Nachricht von Google Alert / Navigation Professionell und wie die Informationsquellen alle heißen, abgeschrieben werden.
Ich wünsche mir eine vielseitige – aber nicht eintönige – Zusammenfassung der Geocaching-Artikel in einem Aggregator.
Ein GC-Newsaggregator ist hautsächlich dazu gedacht, dem eiligen Leser auf die Schnelle einen Überblick zu geben, was in den Blogs läuft. Tolle Sache, weil der Leser nicht mehr alle Blogs oder RSS-Feeds durchklicken muss. Als Leser suche ich mir dann raus, was ich lesen will und klicke es an. Ein Aggregator sammelt, und sammelt dabei auch mal Dubletten und womöglich Belangloses. Eine redaktionelle Aufgabe, etwa das Bewerten und Auswählen hat ein Aggregator nicht. Andernfalls wäre es eher ein Meta-Blog. Selbst dann wäre es für mich auf keinen Fall akzeptabel, an den Blogbetreiber heranzutreten, er möge doch “technisch” dafür sorgen, dass gewisse Beiträge nicht mehr im Feed erscheinen.
ksmichel: Ich habe auch keine Lust mehr, den ganzen Blabla aus jedem beliebigen Blog zugestellt zu bekommen. Bei der Vielzahl der erfassten Blogs ist das Grundrauschen inzwischen so hoch, dass ich von einem Aggregator eine sinnvolle, themenorientierte Vorauswahl erwarte. Wenn der Aggregator nun selber noch das Signal-To-Noise-Ratio weiter verschlechtert, gibt es letztlich nur eine Konsequenz.
Die Konsequenz müsste lauten: Keine Aggregatoren mehr, sondern Meta-Blogs, upps das passt sogar in einen Tweet.
Naja, im Grunde ist das Problem, dass Dosenfischer jetzt selber ein Agregator geworden ist. Nämlich einerseits das Blog und andererseits des Twitters, der ja an anderer Stelle direkt zu empfangen ist.
Das Problem ist, dass in letzter Zeit viel einfach nur übernommen wird (und die Twittermeldungen sind davon der Höhepunkt): “Oh, ein netter Link” *Post*. Statt dass man überlegt, wofür der gut ist und das ganze redaktionell aufbereitet wird dann einfach ein Link gepostet, und weil er zu lang, ist auch noch anonymisiert.
Genauso wie Garmin (und auch nur deren, oder?) Pressemitteilungen einfach kopiert werden ohne das ganze zu bewerten und einzuordnen.
Vielleicht brauchen wir doch langsam ein redaktionellen Blogwatch (ob Täglich, 2 Täglich oder Wöchentlich sei dahingestellt).
Ich muss auch sagen das ich dieses vermatschen in einem großem RSS-Feed auf mich eher abstoßend wirkt.
Dieses Medien-Hin-und-her regt mich langsam aber sicher auf, da lese ich etwas über Twitter was mir schon mein Feedreader vorhin gezeigt hat, umgekehrt zeigt mir mein Feedreader einen Tag später wieder das was mir schon gestern auf Twitter mitgeteilt wurde.
Klar, ich muss es ja nicht lesen… aber warum dann nicht einfach für den User eine Auswahlmöglichkeit treffen ob er wirklich nur das wichtige, oder auch das ganze gebrabbel drum herum haben will. Mein Feedreader platzt aktuell schon aus allen nähten und redundante Beiträge regen mich da oftmals auf. Twitter ist Twitter, und Feed ist Feed. Ich entscheide selber was ich lese, und will nicht alles doppelt aufgetischt bekommen.
Diese “Friss oder Stirb”-Taktik finde ich dann auch immer als das falsche Argument. Ich will ja lesen, aber eben nur das was mich auch interessiert. Möchte man dem Leser also auch mit unnötigem Beiwerk versorgen sollte man zumindest für die Leute die eh schon an Überinformation leiden eine Alternative anbieten.
Von daher… ich kanns voll und ganz verstehen. Lieber Optionen geben als den Leuten erstmal alles ungefiltert in den Rachen zu werfen und zu hoffen das es alle interessiert.
Aber das darum so ein Hype gemacht wird… muss auch nicht sein.
Vielleicht sollte man sich über den Sinn des News-Aggregators mal klar werden. Hier soll mit nur wenigen Worten ein Hinweis auf einen Artikel in einem der angeschlossenen Blogs gegeben werden.
Wenn im News-Aggregator aber nun ein wenige Worte langer Hinweis auf einen wenige Worte langen Artikel gepostet wird, so ist der Aggregator seiner Existenzberechtigung beraubt.
Selbstverständlich _darf_ der Aggregator keinen Einfluß auf den Inhalt des Blogs nehmen. Das war aber meines Erachtens auch niemals beabsichtigt.
Ich will nur hoffen, dass diese Debatte nicht die Folge eines allgemeinen Content-Mangels ist. Es geht hier nicht darum die letzte Frage nach dem Leben dem Universum und dem ganzen Rest zu beantworten. Es geht schlicht und einfach darum Spass zu haben und das vielleicht auch noch im Zusammenhang mit einem gemeinsamen Hobby. Die Frage, ob ein gewisser O. gerade seinen Salat isst, ob “sie wieder unser Lied spielen” oder ob die C’s sich anmeckern ist in diesem Zusammenhang viel ergiebiger als die Diskussion um eine Abstandsregel (die aber sicher auch mal sein darf). Daher meine Bitte – mehr Unterhaltung und etwas weniger Weltformel dann gibt es auch nicht in jedem Blog und Podcast die gleichen News oder Verweise auf benachbarte Blogs.
Just my 2 cent,
Rolf.
Mal ganz unabhängig von diesem GC-News-Aggregator (kenn ich nicht, nie benutzt) fände ich ein Feed ohne die Tweets auch sehr schön. Ich “followe” euch ja schon auf Twitter. Die die eure Tweets gerne im RSS-Reader haben können auch einfach den Feed von Twitter selbst verwenden.
Aber wenn nicht ist es auch nicht schlimm, will euch ja auch nicht reinreden. Z.Z. sind die Twitter-RSS-Items ja noch recht selten.
Andererseits verstehe ich das Problem von diesem GC-Aggregator auch nicht so richtig. Ich finde es etwas wirr sich beim Anbieter eines Feeds zu beschweren wenn einem der Inhalt nicht passt. Ich schicke der nicht der BILD einen Brief, dass ich mit ein paar Bekannten abgestimmt habe dass sie doch bitte weniger über Promis und mehr über Geocaching schreiben sollen. Ich kaufe das Schrottblatt einfach nicht.
Und gerade bei RSS gibt es ja den schönen Mittelweg, einfach die Items die einem nicht passen rauszufiltern. Das muss man nicht mal selbst machen, es gibt da ein paar schöne Dienst dafür: http://www.readwriteweb.com/archives/6_ways_to_filter_your_rss_feeds.php. Werde das gleich mal probieren.
So schnell geht’s. Hier ist das Feed ohne Twitter-Items:
http://www.feedrinse.com/services/rinse/?rinsedurl=28faabcb976d612cd84fb22de300ba5f
Ich bin ehrlich gesagt mehr als erschrocken darüber, was das Thema Twitter in letzter Konsequenz lostritt. Die oben dargestellte Geschichte und D-Buddis Kommentar sind da der Gipfel. Beides ist furchtbar deprimierend. Vor allem, wenn man schaut, wieviele Twitter-Sammel-Beiträge hier bisher erschienen sind – es sind vier.
So wirkt das alles wie ein Stellvertreterkrieg auf mich, denn ich weiß angesichts der völlig nebensächlichen Ursache und dieser massiven Wirkung gar nicht mehr, worum es wirklich geht.
Es gab und gibt soviele großartige Geschichten in den Blogs da draußen und auch hier und natürlich gibt es überall auch viel Mist. Warum sollten die Blogs besser sein, als jedes andere Medium. Einer mag die kurzen Beiträge nicht, einer die langen, einer will Links und da weiterlesen, einer will, dass man ihm die Geschichte erzählt, einer will nur den Podcast, ein anderer mehr Texte, einer will Bilder einer hasst Fotos. Und genauso wie rezipiert wird, wird auch gebloggt. Dazu sind wir doch mündige, medienerfahrene Menschen – wir können Content filtern und uns auch von Dingen trennen, wenn sie uns nicht mehr gefallen.
Aber mal aus Bloggersicht gesprochen: weil es eben nicht um Geld geht, kann man sich in Blogs ausprobieren, kann man umsetzen, was man schon immer mal machen wollte, in Blogs kann man seine eigenen Fehler machen, draus lernen. Früher hat sich der Mensch halt vor die Höhle gestellt und gebrüllt, heute bloggt er halt. Warum sollte die technische Evolution auch eine intellektuelle hervorbringen?
Eine Zeitung wird dafür bezahlt, dass sie Erwartungen erfüllt. Ein Blog ist, wie es ist – ob nun 20 Leser, 100 oder 1.000.
@sandmann: Lese ich aus Deinem Kommentar eine Gleichgültigkeit, was die Qualität betrifft? Richtet Ihr Euch nicht nach den Interessen der Leserinnen und Leser?
Lebt Ihr wirklich die von Christian angesprochene “Friss oder Stirb”-Taktik? Anders kann ich den letzten Absatz des Kommentares über mir nicht deuten. Wollt Ihr keine Erwartungen erfüllen?
@Sandmann Ok, wenn Dosenfischer euer Testcase ist dann müssen wir mit leben. Jeder Leser hat einen gewissen grad an Toleranz für Informationsüberfluss in einem Datenkanal, irgendwann tauchen aber Geschichten auf, die 90% der Leserschaft unnütz, und 10% der Leserschaft sinnvoll finden.
Möchte mann dann aber nicht von seiner Idee ablassen und den neu eingeführten Content trotzdem im Kanal lassen, so ist es aus meiner Sicht fair einen neuen, direkt gefilterten Kanal zu eröffnen. Dabei muss man nicht 100 Variationen anbieten, aber wenigstens einen mit “All-Inklusive” und einen “Nur das wichtigste”.
Klar, wir können von euch nicht verlangen das ihr auf unsere Wünsche eingeht… andererseits ist es doch schade wenn Leser verloren gehen weil sie von einer Flut an Beiträgen erdrückt werden. Ob das jetzt 4 oder 4000 sind ist egal, wir als Leser haben erkannt das ihr hier täglich einen “sinnlosen” Artikel einhängt den anscheinend viele der Leser nicht als interessant erachten, von daher reagieren nun natürlich einige darauf.
Wenn ihr nun sagt eure Leser wären euch egal und ihr macht hier was ihr eben für richtig haltet, dann ist das euer gutes Recht und eben das Recht des Lesers den Datenstrom zu verlassen. Wobei ich hier nicht verstehe wo das Problem liegt diese ganze Grundsatzdiskussion einfach links liegen zu lassen und 2 gefilterte Feeds anzubieten.
In der Zeit in der ihr hier die Beiträge schreibt hätte schon ein Plugin installiert werden können und alle wären Glücklich.
also mir reichts grade richtig.
mehr faellt mir dazu wirklich nicht mehr ein. die konsequenzen fuer mich darf dann jeder fuer sich selbst denken.
mahlzeit.
Nein, gleichgültig bin ich nicht. Aber es ist mein Hobby und so kann ich eben mal mehr, mal weniger Zeit investieren. Und entsprechend gibt es mal ganz großartige Sachen und mal auch nur Mittelmaß. Wir machen das halt schon ein paar Tage – da findet man sich damit ab, dass man nicht immer eine 1 kriegt. Und wenn man dabei seinen Spaß behalten will, muss man eben die “Qualitätswächter” ignorieren und mit sich zufrieden sein, oder eben nicht. Ich bins. Ich mag aba, ich mag dieses Blog und ich mag unseren Podcast. Und das, obwohl alle drei (und ich erst recht) nicht immer perfekt sind.
Aber stimmt schon: Manchmal möchte ich die Erwartungen all derer erfüllen, die uns für zu nett halten. Dann würde ich gern mal ein bisschen rumprollen und ein paar Leuten die Kniescheiben durchschießen. Hab ich aber mal gelernt: Macht man nicht.
@christian.
sorry, mein kommentar bezog sich nicht auf dich. der war noch nicht da, als ich tippte.
was du schreibst, ist schon gut und richtig. aber: wir probieren hier was aus, seit 4 tagen, und muessen uns dann sowas anhoeren? das muss mir mal jemand erklaeren.
es liegt mitnichten daran, dass hier contenttechnisch grad was laeuft, was nicht jedem so passt. uns ja vielleicht auch nicht. aber ich darf doch in meinem haus bitteschoen mal neue fliesen auf den boden legen.
ich versteh weder die ganze diskussion noch teile von reaktionen dazu. aber ich beginne zu verstehen und zu ahnen, wer sich grad alles ins faeustchen lacht. das ist fuer mich verdammt bitter.
Lieber Christian, Du gehst in die Irre. Die Twitter-Beiträge sind absolut diskussionswürdig. Passiert ja auch, diese Diskussion – intern wie extern. Und es wird auch ein Ergebnis geben und so weiter und so fort. Da sind wir alles andere als patzig und beharren auch nicht auf Dingen, die wir selber nicht optimal finden, nur um es “denen da draußen zu beweisen”.
Doch die Frage, ob eine Forenabstimmung mich dazu bringen sollte, in meinem Blog etwas zu ändern, die diskutiere ich nicht, jedenfalls nicht ergebnisoffen. Wenn ich vor so eine Wahl gestellt werde, gibts nur die eine Entscheidung.
Ich muss jetzt einfach mal was positives sagen. Ich finde die Arbeit von aba und den sandmann einfach super. Und dafür kann ich nur DANKE sagen.
Denn jedes Blog wird in der Freizeit gestaltet und mit Content befüllt und das sollte respektiert werden. Da liegt es doch nahe, das der Besitzer des Blogs auch selber entscheiden darf, was für einen Inhalt im Blog geschrieben wird. Ich selber nutze Twitter nicht und habe es auch nicht vor, aber trotzdem stören mich die Meldungen nicht. Ich lese sie quer und wenn ich feststelle, das es nichts für mich ist, dann lasse ich es. Und so ist es doch bei allen Sachen oder? Zum Beispiel nutze ich auch beide Aggregatoren um einfach nur 2 Feeds statt 60 zu abbonieren, trotzdem interessiert mich vielleicht nicht jeder Content. Egal ich markiere es als gelesen. Denn die redaktionielle Arbeit darf nicht bei den Aggregatoren liegen, die sollen einfach allen Content einsammeln, so wie er ist und ungefiltert. Ich sag ja auch nicht, das ich zukünftig keine englischen Einträge mehr lesen möchte, weil ich es vielleicht nicht lesen kann.
Also liebe Dosenfischer, Kopf hoch und nicht so sehr drüber ärgern. Macht einfach so weiter wie bisher und lasst euch euren Inhalt nicht vorschreiben.
Liebe Grüße Andi
@aba @sandmann
Ok, dann habe ich euch missverstanden. Natürlich darf euch keiner Vorschreiben was ihr veröffentlicht und was nicht. Jeder hat doch andere Vorstellungen von dem was für einen selber wichtig ist. Ich persönlich verfolge Twitter-Diskussionen halt lieber auf Twitter, oder, wenn es wirklich ein wichtiges Thema ist schreibe ich einen eignen Blogbeitrag dazu der dann kommentiert werden darf, wobei der Beitrag dann doch mehr enthält als einfach nur den Twitter-Stream.
Ich teste auch gerne Sachen in meinen Blogs, wobei ich da auch ab und an die Erfahrung mache das nicht alles was ich gut finde auch andere gut finden, sei es z.B. ShortFeeds oder auch Werbung in Feeds, da hat jeder andere Anforderungen und Wünsche.
Für mich ist eben nur wichtig das der Feedanbieter möglichst auf meine Interessen eingeht (zumindest im kleinen Umfeld) und mir eben irgendwie, wenn auch auf Umwegen, die Möglichkeit gibt selber auszusuchen was ich in meinem Reader haben will und was nicht.
Ich wollte damit nicht in frage stellen was ihr in euren Blog postet, das ist euer gutes Recht euch dort auszutoben. Ich hatte einige Zeit z.B. auch einfache Linktipps in meinem Feed, als die Leserschafft sich darüber dann aber irgendwann beklagte lagerte ich die Sache in einen zweiten Feed aus und alle waren klüglich. Natürlich hätte ich mir damals nicht vorschreiben lassen wollen einfach gar keine Linktipps mehr zu veröffentlichen.
Ausprobieren ist immer gut, dafür nutze ich fast ausschließlich meine privaten Blogs… wichtig ist dann halt nur möglichst einen Weg zu finden mit dem eben möglichst viele zufrieden sind, denn trotz des Ausprobierens sollte doch die Freude am Lesen nicht gemindert werden.
Aber nun verstehe ich was ihr meint, und hoffe das ihr auf meinen Vorschlag vielleicht eingeht… ich bin nämlich aktuell schon jemand der am sogenannten Information-Overkill leidet, und daher gerne seinen Infofluss soweit es geht selber aussteuern will/muss.
Ich weiß gar nicht, wo hier das Problem ist.
Aus Leser Sicht:
Ich als Leser kann selber entscheiden was ich lese und was nicht ich hab hier den Feed abonniert. Mich interessieren die Twitter Beiträge nicht also lese ich sie nicht und gut ist. Gefallen mir gar keine Beiträge abonniere ich den Feed nicht oder kündige das Abo.
Aus Blogger SAicht:
Entweder ich Blogge nur für mich dann schreibe ich was ich will, ob es dem Leser gefällt oder nicht. Oder aber ich schreibe nur was die Masse an Lesern interessiert. Welchen der beiden Wege man geht muss man für sich entscheiden.
Christian schrieb:
“ich bin nämlich aktuell schon jemand der am sogenannten Information-Overkill leidet, ..”
Das ist dein Problem und nicht das Problem der Blogger.
@alex das ist ein allgemeines Problem was einige aber scheinbar einfach hinnehmen. Ich hatte mal einen Feed abonniert in dem hat der Betreiber jedes seiner Flickr-Fotos gepackt, und weils so schön ist auch noch jeden einzelnen Link den er bei Delicious angelegt hat, unschön wenn man dann aus 30 Feed-Items am Abend die 2 relevanten Textbeiträge rausfischen muss. Und das Argument “Man kann den Feed ja auch ganz rauswerfen” ist doch Dreck. Ich habe Feeds im Abo weil mich der Inhalt interessiert, warum muss ich nun auf den Feed-Service verzichten nur weil der Betreiber mir auf einmal das ganze Grundrauschen auch noch mit in die Suppe schiebt? Natürlich, wenn ich dem Betreiber als Leser egal bin werde ich für mich daraus meine Konsequenzen ziehen müssen, doch ich denke das man doch zumindest in dieser kleinen “Szene” noch alle leicht glücklich bekommen könnte.
Da gehts dann nicht mehr darum “Muss ich ja nicht lesen”, wenn in meinem Reader auf einmal eine 1000+ steht dann fühle ich mich natürlich erstmal überfordert und muss nachträglich filtern was mich interessiert. Viel effektiver wäre es doch den Leser schon beim Abo entscheiden zu lassen wie viel Information er haben will.
Aber gut, das führt hier zu weit… vielleicht bin ich da auch zu “speziell”. Fakt ist eben das man mit mehr als 10 Feeds im Reader irgendwann nur noch genau das dort sammeln will was einen wirklich interessiert.
@aba + @sandmann: Hey, da gibt’s ein Lied von den Ärzten: “Lass die Leute redn … ! ”
Schönes Wochenende gehabt zu haben,
matzotti
Hallo,
also ich weis gar nicht wieso in letzter Zeit immer alles so hoch kochen muss?!
Also wenn ich mich nicht irre ist ein Blog eine private “Meinungsmache”. Das mag sich jetzt hart anhören, aber ein Blog wird von einer privaten Person betrieben und gibt dementsprechend das wieder, was diese private Person für wichtig und richtig erachtet. Punkt aus fertig. Wenn sandmann oder aba nun meinen in Ihrer Küche neue Fliesen legen zu müssen und jemanden passt die Farbe der Fliesen nicht, dann muss derjenige die Küche ja nicht mehr betreten.
Andererseits kann ich Moenk verstehen, wenn er und wie wohl die Mehrzahl der Abstimmenden, keine Twitterbeiträge in dem Newsaggregator im Geoclub haben möchte – ganz ehrlich das macht auch nicht wirklich Sinn, oder?
Nun hat er halt entsprechend gehandelt, die Dosenfischer angeschrieben und gebeten die Twitterbeiträge rauszunehmen, da der Aggregator das nicht filtern kann und so halt die Twitterbeiträge im Aggregator landen. Das ist aber doch keine Kritik oder Zensur an den Inhalten!
Die Dosenfischer wiederum haben sich (auch völlig richtig) entschieden, deswegen keine anderen Fliesen zu legen, damit sollte die Sache doch durch sein. Jeder hat also die für Ihn richtige Entscheidung getroffen, was muss das jetzt wieder groß breitgetreten und durchdiskutiert werden?
Ganz ehrlich – wie oft seit Ihr über den Newsaggregator hierher gekommen? Wer die Podcast der Dosenfischer mag, der kommt auch so regelmäßig und schaut mal nach was neuem.
Just my2cent,
Jörg
Oh Mann! Ganz ehrlich, ich habe den Artikel gelesen und weiter nur bis zum ersten aba-Kommentar. Und genau DAS wollte ich spontan auch schreiben. ES REICHT! Seid ihr gerade alle irgendwie unausgeglichen, unentspannt, genervt, zu viele DNFs geschrieben, Wetter schlecht, Hormonhaushalt durcheinander, WAS IST DENN NUR LOS?
Mir gefällt das mit Twitter im Blog auch nicht, aber was kratzt mich DAS es im Blog steht, ich kann doch drüber hinweg lesen, kenne das meiste eh schon…aus Twitter!
Ich habe keinerlei Recht aba und sandmann vorzuschreiben, was sie in ihrem Blog, in ihrer sicher sehr wertvollen Freizeit schreiben oder tun.
Ich habe die Wahl, was ich konsumiere oder was eben nicht.
Ich kann auch eine Podcastfolge langweilig finden und einfach abschalten! Schlimm? Nein, bestimmt nicht.
Ich darf auch konstuktive Kritik äußern, ob es gefällt oder nicht.
Aber das hier nimmt Ausmaße an, die ich schlicht nicht begreife, nicht begreifen will.
Könnt ihr nicht einfach wieder friedlich sein und das Kriegsbeil begraben?
Stefan (der die Welt nicht mehr versteht)
Mein Gott…wie sich etwas entwickeln kann…
Bin ich ein Freund von Twitter – nein
Bin ich ein Freund von Blogs – ja
Ich sehe das Problem eher im Aggregator. Dort sieht man nur die Überschrift…die ist in 90% der Fälle so aussagekräftig wie die Farbe einer Verpackung…zur Auswahl interessanten Inhalten/Blogs/Podcasts/usw. nicht zu gebrauchen. Daher nutze ich ihn nur um auf neue Blogs usw. aufmerksam zu werden.
Das nun alle auf Eurem Blog, Inhalten, Arbeiten was auch immer rumhacken kann ich daher überhaupt nicht verstehen.
Das es nicht mehr im Aggregator erwünscht ist hingegen schon. Er steht nunmal auf Geoclub, und dort bestimmt der Besitzer nunmal was er verlinkt und was nicht. Dabei kann die Community ordentlich mitbestimmen und das ist auch so gewünscht. Auf Eure Arbeit sollte das aber keinen Einfluss haben.
Fazit: Macht weiterso wie ihr wollt. Ich werde Euch dennoch regelmäßig lesen und hören und das auch meistens begeistert. Das Gezwitscher kann ich ja einfach überscrollen…:-)
Gruß Chris
Sachen gibt’s, …
Und ich dachte immer Geocacher sind neben der einen Hälfte Naturbegeisterung auch zur anderen Hälfte Technikaffin. Denn wie Herr Nelson schon sehr schön ausgeführt hat, gibt es mehr als nur eine Möglichkeit, Unerwünschtes aus dem täglichen Informationsstrom herauszufiltern.
So ein Aggregator ist ja nur ein Stück Software, dass die Inhalte Anderer einsammelt. Sollte dann das Ergebnis nicht gefallen, liegt es doch nahe, etwas am Aggregator zu verändern. Diejenigen, die die Inhalte verzapfen, dafür verantwortlich zu machen, ist schon ganz schön dreist.
Als Jungspund wundere ich mich ein bisschen über die älteren Semester, die entnervt auf den aktuellen Twitterhype reagieren. Ich dachte immer mit den Jahren kommt die altersweise Gelassenheit, weil man weiß, daß Dinge plötzlich auftauchen und dann aber irgendwann auch wieder von selbst verschwinden
Also liebe Dosenfischer, die Ihr Euch in unentdeckte Gewässer vorwagt, die noch kein Geocaching-Blog vor Euch befahren hat, lasst Euch nicht von den ewigen Befindlichkeiten irritieren, filtert sie einfach aus und seid weiter so experimentierfreudig.
Sehr bizzar….
@Dosenfischer: Behaltet Euer Rückrat und bestimmt Euren Content selbst!
Gruss
Christoph
auch wenn ich aus den Abos schon raus bin verfolge ich natürlich diesen Thread noch immer sehr interessiert per Hand, klappt tatsächlich auch ohne RSS-Feed
Mein persönlicher Eindruck ist eher das es doch gar nicht ums Twittern geht sondern das sich hier wer nicht so richtig riechen kann… So hab ich bei Moenk schlicht das Gefühl er mag die Dosenfischer nicht und bei Twitter habe ich eher den Eindruck das es die Antwort auf Mumble sein soll weil man von Dosenfischerseite aus Moenk wiederum für die dunkle Seite der Macht hält. Das fing ja schon mit BlogsalongtheRoute und dem Newsaggregator an und setzt sich fleissig fort… Klar, es wird sicher wieder tausend Gründe geben das es eigentlich alles ganz anders ist und rein technische Gründe hat…
Das mag nun auch ein völlig falsches Gefühl sein und wahrscheinlich werde ich jetzt von den Jüngern beider Seiten zerrissen, da ich aber sämtliche Medien die einer der Seiten nahe stehen nicht mehr lese bekomme ich es auch nicht mehr mit
Ich gestehe auch das mir das Abbestellen hier schwerer fiel als auf irgendeiner anderen Seite, aber ich sehe das im Moment als einzige Möglichkeit von diesem ganze “Kleinkriegsmüll” nicht mehr tangiert zu werden da er mich einfach aufregt und das möchte ich in meinem Hobby vermeiden. Zumal ein Ende für meinen Geschmack gar nicht in Sicht ist solange das noch über Stellvertreter wie Twitter und Aggregator geht… Und ich möchte in dem Fall auch keine Seite unterstützen, was der einzige Grund für mich ist mich aus den Links beider Seiten austragen zu lassen, das hat aber auch gar nix damit zu tun das ich was gegen aba und sandmann hätte, ganz im Gegenteil!! Für mich immer noch mit die symphatischten Figuren in der Community!!!
by the way, schönen Gruß an alle Mumbler, ich finde das eine tolle Geschichte, werde aber konsequenter Weise auch da nicht mehr erscheinen, aber auch das hat nix mit den Teilnehmern zu tun. Viel Spaß also auch weiterhin an euch, besonderen Gruß an ElliPirelli, Marcel und Tuennes!
Und noch mal, das ist ein rein SUBJEKTIVER Eindruck, wo ich doch immer wieder mal gehört und gelesen habe das sich doch eigentlich beide Seiten ganze dolle mögen… Somit bleibt nur das was auch schon zu Usenetzeiten half, ignorieren bis sich das irgendwie auflöst…
@Dosenfischer: Glückwunsch zum konsequenten Schritt und zur schlüssigen Begründung!
Bin zwar selber kein Twitter-Nutzer, aber wie ihr sinngemäß schriebt – ihr macht eure Seite nicht, damit sie einer kleinen Minderheit im GeoClub (die der ewigen Nörgler) gefällt.
In diesem Sinne: Weiter so!
Gruß,
Jan
Ich bin ja völlig fasziniert, was sich hier für ein Kindergarten auftut.
Zum einen: Ich war ehrlich überrascht, daß es “nur” 4 Twitterzusammenfassungen gewesen sein sollen. Mir kam es viel mehr vor. Das mag aber daran liegen, daß ich mehrmals täglich den Newsaggregator im Geoclub nach neuen Beiträgen durchsuche und da dann eben diese Zusammenfassungen mir immer ins Auge sprangen.
Wenn man dann da reingeschnuppert hat, kamen dort nur unverständliche Satzfetzen zu Tage.
Sowas nervt dann.
Natürlich kann ich drüber lesen, genauso wie ich Caches links liegen lassen kann. Allerdings hatte ich den Eindruck, daß auch die Podcasts in letzter Zeit unter dem Getwittere gelitten haben.
Kein Mensch will Euch vorschreiben, was Ihr in Eurem Blog schreibt. Von mir aus könnt Ihr machen, was Ihr wollt. Nur find ich ein Zumüllen des Aggregators mit täglichen Zusammenfassungen nicht so toll. Das ist meine Meinung.
Grad letzte Woche kam es zu Unmutsäußerungen bezüglich der Konfluenzpunktberichte, die ich zum Beispiel sehr spannend fand, die nach Abstimmung dann aus dem Aggregator entfernt wurden, denn es waren auch sehr viele die da eingespeist wurden. So fand ich es nur legetim, daß ich mal nach einem Meinungsbild der Geoclubmitglieder zu diesen Twitterblogbeiträgen frage.
Daß diese Abstimmung dann nicht die vorgesehenen 10 Tage lief, ist vielleicht etwas unglücklich.
Hier dann aber eine Konspiration zu konstruieren und Lager zu schaffen, mutet mir dann doch etwas seltsam an.
@ElliPirelli: Ich konstruiere und schaffe nix, ich habe nur geschrieben wie ich das empfinde und das begründet. Dabei hab ich ja auch eingeräumt das ich da völlig falsch liege! Ansonsten gebe ich dir ja auch recht, hat für mich auch was von Kindergarten, wobei ich mich da nie ausnehmen würde, sonst würde ich ja auch keine Tupperware im Wald suchen
Ich bin etwas erstaunt, welche Auswirkungen eine nicht repräsentative Umfrage in einem Forum in diesem Fall hat. Mich interessiert das Gezwitscher auch nicht – es ist mir zu unübersichtlich -, also lese ich darüber hinweg. Das mindert aber nicht meine positive Sicht auf dieses wunderbare und experimentierfreudige Blog.
Die Aggregatoren finde ich wiederum ganz prima, da es inzwischen eine ganze Fülle an Geocaching-Blogs gibt, die ich gar nicht alle einzeln abonnieren könnte und wollte. Eine zentrale Anlaufstelle (oder auch zwei) ist dafür schon sehr praktisch. Wenn sich ein Blog für mich als uninteressant erwiesen hat, lese ich eben über die entsprechenden Überschriften im Aggregator hinweg. Andererseits habe ich über die Aggregatoren auch schon ein paar interessante Blogs kennengelernt. Und eben aus diesem Grund sollten auch alle Blogs mit ihren sehr unterschiedlichen Inhalten dort vertreten sein.
In diesem Zusammenhang wäre vielleicht eine Seite wünschenswert, die zunächst ausnahmslos alle GC-Feeds sammelt und bündelt, aber dem einzelnen Nutzer wiederum die Möglichkeit gäbe, einzelne Feeds abbestellen zu können, je nach Interessenlage.
Gruß
ksued
in Antwort auf kused:
… und DAS ist, vermute ich, das Problem. Die Nutzer von Aggregatoren wollen IHRE Blog-Zeitung mit ihren Lieblingsinhalten und vergessen dabei, dass Sie “nur” Leser sind. Mal unabhängig davon, dass ich einem Leser nicht seine Mündigkeit absprechen will, bewegen wir uns in einem Medium und einer Szene, die durch viele Freiwillige lebt und deren Leistung oder zumindest Engagement vielfach nicht gewürdigt wird. Kritik ist gut und schön, bzw. natürlich gewollt, aber ich finde es ein Zeichen schlechter Erziehung einen :”…ich will..” Standpunkt zu vertreten.
Sicherlich “wäre” ein Aggregator, in dem man seine News zusammenklickern kann schön, aber : Hey, was sind denn RSS-Feed-Reader ? Nichts anderes ! DIE technische Lösung gibt es schon, also heißt es : Immer schön rumsurfen, neue Seiten entdecken und abonnieren. Gibt ja genug Bloggroll in den Blogs ! Da sollte jeder halbwegs intelligente Web-Surfer genug Wege haben an “seine” Seiten zu kommen.
Zum Thema Twittern: Ich finde es nett, muß es nicht unbedingt im Blog lesen, aber die Dosenfischer sind auch mal am Entwickeln, warum nicht mal gespannt warten was da kommen mag, von den 1534 Ideen in abas Kopf darf doch wohl mal auch was raus und ausprobiert werden, oder ?
Gruß aus BS,
matzotti
Ich stimme Cyberberry volle Kanne zu! Man kann sich als Blogschreiber doch nicht von einem Aggregator (oder einer kleinen Umfrage, die dahinter steht) vorschreiben lassen, wie man seine Feeds zu liefern hat. Wo kämen wir denn da hin.
Meine ganz persönliche kleine Meinung: Mir erschließt sich sowieso nicht wirklich der Sinn der Aggregatoren. Es gibt doch massenhaft tolle RSS Reader am Markt, die man genau auf seine jeweiligen persönlichen Informationsbedürfnisse zuschneiden und konfigurieren kann. Warum soll ich mir die RSS-Feeds nochmal von einer (offensichtlich nicht wirklich ganz neutralen und objektiven) Stelle vorkauen lassen? Ich hatte den Aggregator eine weile abonniert. Dann habe ich nicht wirklich einen Mehrwert für mich festgestellt und ein paar der interessanteren Feeds, die auch im Aggregator auftauchen, direkt abonniert. Agregator wieder abbestellt.
Hi, Ihr zwei,
ich denke Ihr werdet in letzter Zeit das Opfer Eures Erfolgs. Das was Ihr tut, wird in der Community als gewichtig aufgefasst. Entsprechend hätten “die Leute” gerne, dass “ihr” Blog ihren Bedürfnissen entspricht. Entsprechend wird versucht, Einfluss zu nehmen.
Ich finde, dass das was Ihr jetzt macht, genau das Richtige ist: Ihr macht Euer Ding und macht das den Leuten klar. Aus dem Aggregator auszuscheiden war richtig. Das wird die Leute auf den Plan rufen, die den Feed dort trotzdem gerne wieder sehen würden. Dass das allerdings einen Aufschrei verursacht, muss Euch klar sein. Jeder will und muss seine Meinung dazu beitragen (ist ja das Mitmach-Web). Aber manchmal ist es vielleicht besser, sich die Finger eine Weile in die Ohren zu stecken und zu warten bis der Zwergenaufstand vorbei ist. Jedenfalls besser, als sich in endlosen Diskussionen aufzureiben. Am Ende bleiben die, denen es gefällt, und Ihr bleibt Euch treu.
Gruß lovertux
Mann, mann, mann! Wenn ich das alles hier so lese: Hoffentlich wird das Wetter bald wieder besser…
Hey, Kinnners, das ist ein HOBBY! Haben wir nicht alle während des Geldverdienens schon genug Stress an den Hacken? Warum denn nun bei einer naturverbundenen Freizeitbeschäftigung auch noch?
Relax.
Bis bald im Wald, Michael
Wer oder was ist dieser schlechtgelaunte “Geoclub” ?
na, das ist ja mal ein thread
Meine meinung zu dem thema: der mehr oder weniger geneigte leser ist und bleibt selbst dafür verantwortlich für ihn wichtiges vom unwichtigen zu trennen.
Von einem blogbetreiber irgendetwas in dieser richtung zu verlangen, finde ich schlicht und einfach dreist.
Persönlich finde ich es so oder so viel amüsanter “zu fuss” durch die weiten des netzes zu treiben, aggregatoren nutze ich dabei ohnehin eher selten.
Liebe Dosenfischer,
macht einfach Euer Ding. Ihr investiert Eure Freizeit und bietet viel Inhalt für lau an.
Da hat niemand ein Recht auf bestimmte Inhalte.
Wenn mich etwas nicht interessiert, dann muss ich das ja nicht lesen.
Wenn jemand einen Agregator betreibt, bleibt es aber ebenso ihm überlassen welche Blogs er berücksichtigt oder auch nicht. Das ist sein gutes Recht.
Es ist nur ein Hobby. Mich beschleicht das Gefühl,
dass wir wieder mehr Zeit im Wald verbringen sollten, statt uns im Netz über solche Dinge aufzuregen.
Grüße
eilinger
hups, nachdem der Sandmann für mich scheinbar nicht mehr zu erreichen ist muß ich vielleicht noch mal eins feststellen: Ich mag die Seite hier und noch mehr die beiden Akteure aba und Sandmann die für meinen Geschmack hier einen 1a Job machen und die ich auch neben der Blogosphäre zu schätzen gelernt habe!
NUR, lese ich die Seiten hier bekomme ich allein schon über die Kommentare immer wieder mit was z.B. dieser, entschuldigung aber in meinen Augen völlig überflüssige Agregator, für einen Aufruhr verursacht und das ist es was mir dann schlechte Laune macht und die Befürchtung das es dabei nicht bleibt. Was mich dabei halt so ärgert ist das ich nach dem verlassen des grünen Forums echt den tollen Umgang in den Blogs erleben durfte und der jetzt scheinbar wieder zu Ende geht…
Und daran sind in meinen Augen nicht die Dosenfischer schuld… Aber ok, wenn euch das sauer aufstösst tut es mir leid, kann ich dann aber leider auch nix dran machen. Dennoch wünsch ich euch sowohl hier als auch im realen Leben weiterhin viel Erfolg.
gottogottogott, muß ich wohl mal mehr Geduld haben und GoogleTalk verfluchen
Moenk darf doch auch selbst entscheiden wen er in “seinem” News-Aggressor
haben möchte, oder?! (die wenig repräsentative Umfrage mal hin oder her)… das hat glaube ich hier noch niemand geäußert. Oder täusche ich mich?
Er hätte die Dosenfischer doch auch gleich ungefragt rausschmeißen können. Nun hat er aber darum gebeten, daß… Zwitscher-Feeds… raus… bla bla bla
Nur mal so als Denkanstoss.
Zu mir als User: mir schießen derzeit auch zu viele Blogs aus dem Boden. Deshalb schaue ich eigentlich nur noch bei den Dosenfischern nach den Inhalten der Podcasts – wenn mir die gefallen, dann hör’ ich mir den an.
Und mir gehts gut dabei.
Hiermit rufe ich zu mehr Gelassenheit auf – bei Bloggern und Kommenatoren. Das Leben ist zu kurz um sich mehr Ärger als nötig aufzuhalsen!
In diesem Sinne. Schönen Gruß aus Lübeck.
Locke.
PS: Weder bin ich Gegner von Moenk oder den Dosenfischern oder habe etwas gegen einen der drei. Ich finde Ihr belebt die digitale GC-Szene und jeder von Euch hat seine Daseinsberechtigung. Ihr seid die Urväter des privaten GC-Digital-Hype. Ich bin genauso gerne im grünen Forum wie auch auf der Dosenfischer-Seite.
just my 2 Cents.
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TKKR: Dann hoffe ich mal, dass ihr gerade im Moment im ZdK...
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Frank: Das ist dann mal ein ganz anderer Einblick ins Reich...
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