… eine unendliche Geschichte

6 Februar 2009 12 KommentareEiner von 416 Beiträgen von aba

Wieder die gleiche Diskussion, wieder (ein bißchen) pro und (weniger) contra. Aber um zu verstehen, um miteinander auszukommen, vielleicht ein bißchen lesenswert ;)

[ via @Pirrata ]

12 Kommentare »

  • ivalo sagt:

    29 % der Befragten finden Geocacher nicht gut. Das ist nicht so viel wie ich erwartet hätte und wie die folgende Debatte vermuten läßt. Verfälscht vielleicht die Verlinkung der Umfrage auf Geocacher-Seiten die Statistik dort?
    Interessant wäre wohl mal die Frage andersherum:
    Was halten Geocacher vom Jagen?
    Würde schlechter ausfallen ;-)

  • michael sagt:

    Ich wusste noch gar nicht, dass
    1.) ich nachts nicht mehr in einen Wald darf und
    2.) der Wald alleine den Jägern zum Abschlachten der Säue gehört.
    Das heisst also auch, ich darf auch meine Hunde nicht mehr spät abends ausführen?

    Klar ist, das man sich in der Natur zum Einen der Gefahren durch Wild bewusst sein sollte, zum Anderen sich ordentlich und rücksichtsvoll verhalten sollte, denn der Wald gehört _auch_ nicht uns

  • RubysRudel - Stefan sagt:

    @Michael Als cachender Hundebeitzer bist Du (sind wir) wohl gleich in zwei “Feindbildern” vertreten :)

    @Dosenfischer: Die Diskussion finde ich äußerst lesenswert. Öffnet einem die Augen für die Position “der Anderen”.

    Und wie so oft: Wenn man miteinander redet, findet sich meist eine für beide Seiten passable Lösung.

  • rehwald sagt:

    Ideal ist ja, wenn man sich mit dem Jäger einig ist. Denn genaugenommen suchen Cacheleger ja die versteckten Stellen um dort ihre Stationen aufzubauen. genau dort kann der Jäger aber meist nicht jagen, da schlecht einsehbar. Ihm sind meist recht übersichtliche, weitläufige Areale am liebsten, denn da kann er in Ruhe beobachten, zielen und schießen. Der Jäger kennt seinen Wald meist in und auswendig. Wenn man sich mit ihm gütlich einigt, wird er einem vielleicht auch genau die Stellen und Strecken im Wald zeigen, die abseits seiner Ansitze liegen. So haben meist beide Seiten was davon. Leider sind aber oft sowohl Jäger als auch betroffene Cacher/Cacheowner zu verstockt, versteift und in ihren Ansichten festgefahren, als das so etwas möglich wäre. Ich finde das Schade.

  • Fikki sagt:

    Das verläuft ja erstaunlich sachlich bei denen. Dafür ein Lob!

  • vonRichthofen sagt:

    Interessante Diskussion. Danke für den Link!

  • DL3BZZ sagt:

    Bis jetzt verläuft die Diskussion ja sachlich, mit der ein o. anderen Ausnahme. Hätte ich nicht erwartet.
    Es stimmt, viele wissen kaum etwas von beiden, Aufklärung auf beiden Seiten ist angebracht.
    Hoffe, es findet sich ein Konsenz, ein friedl. nebeneinander.

    Dann noch ein Erlebnis: war mal cachen (Jan.09), da war ein Waldgebiet wegen Treibjagd abgesperrt. Wollte natürlich zu einem Cache am Rand der Absperrung, hin zum Wasserhaus. Hatte mich auf dem Weg dahin (200m) wie an einer Bundesstraße gefühlt, ein Auto nach dem anderen, meistens aus dem Pott. Und langsam sind die nicht gefahren o-)

    Bis denne
    Lutz

  • Geocacher vs. Jäger | vonRichthofen - Geocaching im Rheinland und Münsterland sagt:

    [...] Dosenfischer] Relevante Artikel:Jäger kritisieren GeocachingGeocoins: Heringe und Viren sind wieder verfügbar [...]

  • minddavid sagt:

    Einen dieser Kommentare kenne ich:
    “Jäger: Feinde haben wir schon genug – jetzt bringt bitte nicht auch noch die Geocacher dazu.” Man vertausche Sprecher und Objekt und es wird im Forum oft genug gesagt. Ich denke es kommt nur auf den gepflegten Dialog an (Den realen, nicht im Forum. Haben Jäger Events oder so was?)

  • FMercier sagt:

    weiß nicht, ob man das soo ernst nehmen soll, zum einen wird kritisiert, dass die Cacher dunkel gekelidet sind und so Gefahr laufen erschossen zu werden, zum anderen ist es nicht richtig, mit ner Lampe in den Wald zu gehen – was denn nun?
    Ich persönlich fahre unter anderem auch mal mit dem Rad zur Arbeit – Schichtdienst. Das bedeutet, ich fahre auch mal im Dunkeln nach Hause und als MountainBiker gehts dabei auch mal durchn Wald. Habe dabei des öfteren Konkakt mit Wild und nicht selten mir Wildschweinen. Und bei den Wildschweinen habe ich auch schon häufig Junge dabei gesehen…
    Die haben mir aber nie was getan und deren großen Begleiter auch nicht und ein Jäger aus meinem Dorf meinte nur, die hätten sehr wahrscheinlich genausoviel Angst vor mir, wie ich vor denen…
    Im JägerFred steht aber oft der Begriff “führend Bache” und dann meist auch Gefahr – kann ich so nicht bestätigen aber ich schieße ja auch nicht auf die Tiere…
    Was allerdings die Autos auf gesperrten Wegen oder gar mitten im Wald betrifft, da muß ich den Jägern recht geben. Oder Caches nahe an “Futterstellen” wie (z.B.GC1JB2B)… ich begreife nicht, was die Cacheleger da geritten hat, das muß plötzlich einsetzende Blindheit sein…
    Aber schwarze Schafe gibt es ja überall und genau über die wird dann diskotiert. Die sorgsamen und lautlosen Cacher bekommen sogar die Jäger nicht zu sehen ;-)

    Gruß Frank

  • JoFrie sagt:

    Erstmal Vorweg im deutschen Recht gibt es ein Betretungsrecht des Waldes – hier mal ein informativer Link:
    http://freenet-homepage.de/JuergenAndresen/forstre.htm
    (Am Rande angemerkt – hier ist auch zeitlich keinerlei Einschränkung (Nachtcache) zu finden)

    Nun kann ich aber auch unsere Jäger verstehen, die sich durch Geocacher auf den Slips getreten fühlen. Schließlich gibt es einige Cacher die sich durch Ihr Verhalten disqualifizieren (was ich schon bei einigen Caches gesehen habe…), aber diese Fraktionen gibt es auf beiden Seiten.

    Denke mal eine einheitliche Lösung gibt es da nicht, schön wäre es vielleicht auf beiden Seiten eine Art Ombudsmann (http://de.wikipedia.org/wiki/Ombudsmann) zu etablieren, der in Streitfällen zwischen den “Welten” vermittelt und der von beiden Seiten respektiert und dessen “Urteil” dann auch akzeptiert wird.

    Wenn man dann noch ein paar “Richtlinien” (ich weis böses Wort) machen würde die eine Art Anhalt geben wie ein Cache im Wald zu legen ist und die unser Hobby etwas verträglicher mit der Jagd machen, dann sehe ich da vielleicht doch eine Möglichkeit der beiderseitigen Akzeptanz.

    Übrigens, wenn ich da im anderen Forum so sinn befreite Beiträge lese, wie diese “Lösungsvorschläge” von “Widder”, dann schwillt mir die Hutschnur doch ein wenig. Die sind sich wohl nicht bewusst, das wir Geocacher uns aus den verschiedensten Berufszweigen und Gesellschaftsschichten zusammensetzten. Also ich würde dem bei solch sinnigen Kriegserklärungen, mal einige getarnten elektronischen Piepser bei jedem seiner Hochsitze platzieren, der in zufälligen Zeitabständen im Ultraschallbereich fiept… würde mich dann mal interessieren ob er sein Wild irgendwann mal wieder zu Gesicht bekommt. Dann hat er vielleicht mal andere Sorgen, als unsere Tupperdosen ;)

    Gruß,
    Jörg

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