Ein halbes Kilo Cache bei GSAK

28 Januar 2009 28 KommentareEiner von 58 Beiträgen von ivalo

gsak_logo
Vor etwa zwei Wochen, nach gut 18 Monden Cachen, fand ich meine 500. Dose, genauer: durfte ich zum 500. Mal found / attended / webcam photo taken loggen.

Der 400. Log war mir Anlass, über meinen plötzlich auftretenden Wandel an Motivation und Ausrüstung zu berichten, die 500 will ich mal nutzen um einen Blick auf die geschätzte Statistik zu werfen.

GSAK heißt ein beliebtes Werkzeug, das Schweizer Messer des Geocachers, das den meisten Lesern hier wohl ein Begriff sein sollte. Der Find Statistics Generator ist des Klappmessers Hauptschneide, mit dem jeder Cacher allerlei mehr oder weniger aussagekräftige Statistiken über die gefundenen Dosen erzeugen kann. Und dadurch oft zu lustigem Cacherverhalten animiert wird.

„Morgen? Ne, lass uns lieber übermorgen gehen, ich muss mich mal um meinen Donnerstag kümmern!“

Es gab doch sogar mal das Statistik-Quartett von P!XELs und D-Buddis Statistiken als Podcast, köstlich! (Bitte um kleine Hilfe, welche Nummer?)

Wenn ich meine Statistik 500 betrachte, fällt mir sofort auf, dass ich in einigen Punkten wahrscheinlich völlig im Durchschnitt liege, z.B. bei meiner Typenverteilung: 71 % Tradis, 15 % Multis, 11 % Mysteries, bei anderen aber vermutlich völlig ausschere, z.B. bei Funde nach km von zu Hause: der dickste Balken ist bei 200 – 500 km. Und ich wohne wirklich bei meinen Heimatkoordinaten! Eine Weile waren mal < 10, 100 – 200 und 200 – 500 fast gleich auf und je nach Tour mit wechselnden Mehrheiten vertreten, irgendwann aber hat 200 – 500 deutlich zugelegt, zumal die Homezone fast leergefischt ist.

Der wievielte Platten? Das zählt GSAK nicht.

Der wievielte Platten? Das zählt GSAK nicht.

Meinem reisenden Beruf habe ich es zu verdanken, dass ich so viel herumkomme und inzwischen fast alle Bundesländer besuchen konnte, (hi, hi: beSuchen!) das ist wohl in der Cachergemeinde eher die Ausnahme. Brauche allerdings bald einen Termin im Saarland. Ich könnte auch meine DB-Bonuspunkte-Tagesnetzfreifahrkarte einsetzen. Damit könnte ich mir den 16. Deutschlandtour-Cache in Saarbrücken und gleich im Anschluss den Final dazu in Nürnberg holen. Davor steht noch Kiel, Dresden, Berlin und Potsdam. Kleine Hürde. Mal sehen.

Auch ungewöhnlich sollte die Verteilung meiner Caching-Wochentage sein. Bester Tag ist der Samstag (häufig) mit lediglich knapp über 20 % (selten), schlechtester Tag Freitag (eher selten, bei mir dem Theater gewidmet) mit immerhin noch über 10 % (für den schlechtesten Tag ganz sicher sehr ordentlich).

Philosophische Betrachtung: was ist ein schlechter Tag? Kann nicht auch ein Tag mit wenigen Caches ein guter Tag sein? Halte inne, schau an, was Du gefangen hast! Ende der philosophischen Betrachtung.

Durchaus üblich könnten in eineinhalb Jahren Funde in 10 Ländern sein. Äußerst selten aber sollte eine 100 % Abdeckung in einem einzelnen Land sein. Alle beiden Caches im Vatikan gefunden!

Stetig nähere ich mich dem Durchschnitt von 1 Cache pro Tag, 0,95 ist es derzeit. Das ist von dem was ich so beobachte ein guter Mittelwert auf Planet GC.

Mein bester Tag hat 20 Funde, das ist nicht viel, aber: der liegt im Dezember, das wiederum klingt exotisch.

Weniger exotisch ist der beste Monat, der ein August ist.

30918 km ist eine lange Reise und ich finde oft kürzere Gesamtstrecken bei ruhmreicheren Dosenjägern. Liegt wohl daran, dass ich oft unterwegs bin aber meistens nur zwei oder drei Caches mitnehme.

Mein nördlichster Cache ist in Dänemark, der südlichste und westlichste in Spanien (nicht Mallorca!), der östlichste ist in Österreich. Klingt durchschnittlich.

Südliches und westliches Maximum

Südliches und westliches Maximum

2 FTFs an einem Tag, das schaffen die Cyberberries ja an jedem Wochenende, 7 FTFs insgesamt ist wohl eher wenig.

Ein bisschen stolz bin ich auf meine „Funde nach Owner“ da liegen deutlich die Qualitätscaches oben: ArDo (21, waren mal mehr, bevor sie einige ihrer Caches zur Adoption freigaben), aba0815 (15, waren plötzlich so viele, nach einer Adoptions-Welle) und EnJa1 (13) sind die TOP3, Bernd B (8) erst an 6. Stelle, obwohl ich befürchte, das er bald aufholt, denn die Homezone wird im Frühjahr bei schönem Fahrradwetter ganz sicher erweitert, dorthin ins Bernd-B-Land.

Mit hanslena (7) und PanchoPepe (6) habe ich sogar ein dänisches und ein in den Niederlanden versteckendes Team in den Top 20. Und mit PanchoPepe einen echten Klassiker, von ihm sind meine Caches 3 bis 8 auf meiner Lieblingsinsel Texel.

Mein Schwerpunkt ist, seit ich ihn mit GSAK beobachte aus der Lüneburger Heide in den Osten gewandert (meine Lieblingsinsel verlor an Gewichtung), bis kurz vor Wernigerode und hat sich jetzt in der Gegend um Braunschweig festgesetzt, 163 Kilometer von zu Hause. Das klingt weit weg! Den bekomme ich wohl ich nur mit einem ausgiebigen Cacherurlaub in Finnland zurück Richtung Schwerin. Muss ich aber auch nicht, er darf gern dort bleiben.

Mein Caching Karma, etwas, was wohl auch nur GSAK-Benutzer kennen, liegt derzeit bei 0,64, wächst aber stetig an, natürlich möchte ich das gern auf größer 1 bekommen. Also: findet hübsch meine Caches, sonst versteck ich wieder was! Das habt Ihr dann davon! So, klappt doch.

Meilensteine ist auch so ein Thema. Meistens achte ich drauf. Ich plane den Tag, fange bei x-hundert plus yundneunzig an. Doch Punktlandung zu machen ist wahnsinnig schwierig, zumal ich ohne Auto unterwegs bin. Die Route will bedacht sein und die DNFs lassen sich nicht planen. Mit etwas Hin- und Herfahren funktioniert es also manchmal. Zum Beispiel die 100: am Hundertwasserhaus in Wien: heißt auch noch 100H2O, oder die 300, der Outbreak von Herrn Rehwald, den ich ganz sicher nach 20 Minuten Nichtfindens weinend abgebrochen hätte, hätte nicht die Schwedenschanze gedroht. Und die 400, ein El Barto, auch die 500, ein schöner Rätselcache, doch, es hat meistens gut geklappt. Und die 50er fliegen jetzt eh raus aus den Meilensteinen, obwohl es auch da einige Highlights gibt, doch, doch, Herr P!X3L!

Es gibt 81 verschiedene Kombinationen der 9 Schwierigkeitsstufen und der 9 Geländewertungen. Und irgendwie gibt es da beliebte Kombinationen, die Diagonale zum Beispiel. Wer einen Cache mit 3er-Schwierigkeitsgrad in unwegsames Gelände legt, der gibt als Terrain ebenfalls gern eine 3, nicht die 2,5. Das scheint eine große psychologische Anziehungskraft zu haben, Symmetriebesteben oder sowas. So entstehen dann Seltenheitsinseln im Schwierigkeitsraster.

So wie damals, bei den Fußballbildern. Benny Wendt hatte niemand Anno 78, alle nur diesen zotteligen Mexikaner. Immerhin habe ich mein Argentinien-Album 1978 voll bekommen und 46 von 81 verschiedenen Schwierigkeits-Gelände-Kombinationen. Mehr als die Hälfte, das ist ganz sicher oberer Durchschnitt. Unterer Durchschnitt ist vielleicht der Anteil an 3 oder mehr in beiden Wertungen: 13,6 %, tja, Tradissammeln auf Dienstreise, da kommen Herausforderungen manchmal zu kurz. Außer, wenn ich mal in Stuttgart bin und dort in den Genuss des betreuten Cachens komme. Danke!

Soweit so gut. Trockene Zahlen, aber eine weitere Stimulanz um über Dosen nachzudenken.

Wie sieht es denn bei Euch da draussen aus? Wo liegt Ihr gaaanz anders und wo exakt wie hier beschrieben. Wo ist Eure Cachermitte? Wie wichtig ist Euch Euer Caching-Karma?

Ansonsten bis zum 1000sten, dann gibt es hier Teil zwei. GSAK sagt am 7. 2. 2010. Ich sage das wird noch in diesem Jahr was.

28 Kommentare »

  • D-Buddi sagt:

    das wird für mich DER Vorzeigeartikel anhand dessen ich gut erklären kann warum man Statistik mögen kann ohne deswegen gleich Statistikcacher zu sein, so eine Statistik kann einfach Spaß machen, wobei die Foundzahl schon fast schon egal ist…

    Wir beide haben gar nicht so verschiedene Statistiken, siehe: http://www.geocaching.com/profile/?guid=6f17405f-7dfd-4244-9a7d-0862317a4250
    aber das jetzt Schritt für Schritt zu vergleichen, buahhhh, das überlasse ich lieber unseren beiden Freunden, die haben das damals wirklich toll gemacht!!! Die Nummer hab ich nicht mehr im Kopf, aber das war mind. eine C, wenn nicht eine D-Nummer. Über die freu ich mich immer noch.

    aber was mir so gleich ins Auge fiel:
    Typenverteilung du: 71 % Tradis, 15 % Multis, 11 % Mysteries
    Typenverteilung ich: 69,9% Tradis, 18 % Multis, 9,61 % Mysteries
    fast wie abgesprochen 8-)

    Die Qualität nach Owner finde ich eher schwierig, selbst die meisten Top-Owner haben ja auch mal einen Ausrutscher aus der “Jugend” dazwischen, da finde ich: 404 (12,2%) Funde haben eine Schwierigkeit/Gelände von 3 oder größer interessanter und davon mache ich eigentlich viele, von daher finde ich deine 13% eigentlich recht hoch.

    30918 Kilometer ist natürlich mal eine Vorlage, da komme ich gerade mal auf 33395 km und das bei 1-2 Founds mehr und etwas längere Zugehörigkeit 8-)

    Im Moment schaue ich gerade mal nach meiner Matrix und siehe da, mir fehlen immer noch 10 Varianten. Eine weitere wird wahrscheinlich Anfang Februar in Angriff genommen und eine gabs irgendwie in 200 Kilometer nicht, da muß ich wohl noch mal schauen 8-)

    Mach doch aus deiner 1000 ein Event, dann schau ich trotz “Nicht-Eventgänger” vorbei 8-)

  • Hamelenser sagt:

    Wow! Was für ein langer und doch kurzweiliger Beitrag. Vielen Dank dafür. Gegen die häufigen Platten haben bei mir übrigens Schwalbe Marathon Plus Reifen gut geholfen. Alles andere, vor allem die “Road Cruiser” der gleichen Firma, ist nicht stabil genug.

    Jaja, die GSAK Statistik. Meine läuft immer noch unter FindStatGen3 3.1.15. Über die Jahreswende bin ich auf 0,96 Funde/Tag zurückgefallen, daran muss ich unbedingt mal was ändern. Dafür waren aber in letzter Zeit vermehrt Qualitätscaches an der Reihe. Nachdem man die Einfachdosen fast alle kennt, verlangt man halt nach mehr.

  • jeromedax sagt:

    Ich sag erstmal: Glückwunsch zur #500.
    Und auch Glückwunsch zu: unter den Top 20.000 Cachern sein.
    Ich habe es heute endlich unter die Top 10.000 geschafft.
    Sachen gib das…..

  • DocW sagt:

    Sehr schön! Ich finde, man könnte viel öfter mal Statistik-Quartett spielen, da könnten auch durchaus Cacher mit sehr unterschiedlichen Fund-Zahlen gegeinander antreten, ohne dass das Ergebnis nur von der Gesamtfundzahl gesteuert wird. Gesamtfundzahlen sind sowieso völlig aussagelos.
    So habe ich zum Beispiel nicht einen einzigen Cache in Bremen gefunden, ich glaube sogar, dass ich mein Lebtag noch nie in Bremen war. So ist doch die Teilnahme am Mega-Event Quasi Pflicht, oder?
    Ich habe im letzten Jahr bewusst meine Matrix gefüllt und tatsächlich auch dieses Projekt im November abgeschlossen (unverdient, denn ein Owner hat seinen Cache umgemünzt und so zufällig das letzte Loch gefüllt. Es war wirklich völlig zufällig!!)
    Dafür hat mich diese Aktivität ans Seil angefixt….
    Fast ein Viertel meiner gefunden Caches liegen mehr als 1000km entfernt, diese Zahl hat mich selber verblüfft, ebenso wie die Cache-to-Cache-Entfernung, bei der ich hoffe, dieses Jahr die Entfernung Erde-Mond zu erreichen. Aber auch in Europa gibts doch noch etliche Lücken, irgendwie habe ich es in den letzten 6 Jahren nie in die Schweiz oder nach Italien geschafft. In der Schweiz war ich zwar schon, aber irgendwie waren die Transferzeiten immer zu kurz, um im Parkhaus schnell mal einen Cache zu finden.
    Zwangsläufig liegen die Extrempunkte etwas weiter auseinander und spannen um den halben Globus.
    Dafür ist das Verhältnis der Cachesorten immer noch recht ausgewogen mit 69,3% Tradis, knapp 17% Multis und etwa 7% Mysteries (Wobei die mehr als 1000 US-Caches fast ausschliesslich Tradis sind). Etwas höher als bei euch schlagen die Virtuals mit 3,4% zu Buche, wobei ich dazu anmerken darf, dass ich dies wenn möglich alle vor Ort besucht habe. (reine couch potatoes habe ich auch mal am Anfang gemacht, aber nicht der rede wert)
    Absolutes Mittelmass ist der Cachetag: fast 40% der Caches habe ich an einem Samstag, sogar 60% am gesamten Wochenende gefunden, das spricht für einen abhängig beschäftigten Mitteleuropäer ;)
    Aber auf das Cachingkarma von über 1 bin ich stolz. Mittlerweile steigt das auch schneller an, weil auf Cacheraids habe ich keine Lust mehr. sehr kurzweilig so eine Statistik und sie zeigt soviel ;-)
    http://www.geocaching.com/profile/?guid=c3804f57-3f87-485f-814d-6b8bf716baf4

  • jeromedax sagt:

    Hui, 30.000 KM.
    Nicht schlecht.
    Du könntest mich noch einholen…. :D

  • ivalo (Autor) sagt:

    @ D-Buddi, der größte Unterschied ist, neben der Gesamtzahl wohl der Freitag bei uns. Das sieht nach Cacheprioritätstag aus, klasse!
    Das mit dem owner stimmt, ich hab auch schon durchschnittliches von Herrn aba gefischt. ;-)
    1000er Event überleg ich mir ;-)

    @ Hamelenser: die Gazelle ist aufgerüstet, superduper Schwalbereifen drauf. Ich hatte übrigens erst zwei Platten beim Cachen. Einmal so ein alle 15 Minuten pumpen Platten, dann aber irgendwann doch geflickt und das zweite Mal vor dem Tradi-Event, wo ich Mitkümmerer war und die Kollegen alleine den Aufbau machen lassen musste (sorry!).

    Ich hab jetzt übriens meinen StatGenerator aufgerüstet auf 3.4.12. jetzt weiß ich, dass ich die Erde 0,79 mal umrundet habe, schon fast ein Prozent auf dem Mond bin und ich hab hübsche Bildchen vor meinen Cachetypen. Das ist schon schick.
    Und: ich habe am 12.12.08 5 verschiedene Cachetypen loggen können, einer davon war der Cologne Cathedral Earth-Cache :-)

  • ivalo (Autor) sagt:

    Tatsache: 19264. der Weltrangliste, witzig.
    Herzlichen Glückwunsch zu den TOP 10.000! ;-)
    Ich schaue manchmal die nationale Rangliste an, da bin ich irgendwas unter 3000, auch schon nicht schlecht.

  • DocW sagt:

    (mein langer Kommentar befindet sich noch unter Quarantäne, habe ich böse Worte benutzt?)
    Deshalb kurz der Nachtrag: Seit dem ich mich aus der cacherstats-Statistik austragen hab lassen, cacht es sich völlig unbeschwert.

  • ivalo (Autor) sagt:

    Es liegt nur am Link.
    Der Autor darf auf einen Link zeigen, im Text darf keiner sein.

  • ivalo (Autor) sagt:

    @ DocW: boah, komplettes Raster, sieht schick aus. Was gegen Bremen?

    Das stimmt, bestimmte Statistiken nehmen einen Teil der naiven Freude am einfach-Tun.

    (Ich konnte in den langen Kommentar reinschauen, ihn aber nicht freischalten)

  • D-Buddi sagt:

    @ivalo: ich arbeite ja auch Freitags nicht 8-) An dem Tag wird sozusagen sportgewandert, d.h. an dem Tag gehts mehr ums die Wanderrunde als um die einzelnen Caches. “Wertige” Caches sind dann meist Samstag dran.
    @DocW: also ich bin noch in der Liste drin, dennoch cache ich völlig unbeschwert, daran kanns also irgendwie nicht liegen ;-)

    ich kann eh sagen das ich eher Spaß an der Statistik habe. Dabei entgeht mir ehrlich gesagt so ein wenig das Problem vieler mit den Zahlen… Da wird dann nicht mehr geloggt, oder irgendwo austragen gelassen. Das ist ja auch ok, zum Glück jeder wie er will, aber so richtig verstehen tu ich es dennoch nicht. Ich bin da irgendwo auf Platz was weiß ich nicht und wahrscheinlich falle ich stetig zurück weil sehr viele neue Cacher loslegen wie die Feuerwehr und mich irgendwann überholen, na und???

    So schau ich halt mal nach, augenblick……………… und in Deutschland Nr. 79 Nun schwillt mir allerdings weder was an noch hänge ich irgendwas aus dem Fenster, sondern freu mich zu sehen wer da so wieviel cacht. In 10 Minuten etwa dürfte ich das vergessen haben. Also was solls, wenn ich mich jetzt z.B. da austrage, was bringt mir das dann. Oder wenn ich nicht mehr logge, oder nur per Note, was genau bringt mir das dann?? Das Argument das man sonst leicht die “Spur” verfolgen könnte kann ich da ja noch begreifen, aber sonst??

    Warum sollte ich mich von den Zahlen unter Druck setzen lassen und falls das passiert ist es dann nicht der richtigere Weg sich damit auseinander zu setzen?

    naja ok, das Gute ist ja: jeder wie er will, von daher passt das alles schon. Ich gestehe ich schau mir die Statistiken gerne an, Ivalos genauso wie meine, wobei die Gesamtfoundzahl dabei eher fünftrangig ist.

    Und bitte nicht falsch verstehen, ich will hier gar keinen anpupen oder schlecht machen weil er nicht mehr loggt oder sich irgendwo austragen lässt, ich kanns halt nur nicht so recht nachvollziehen, stören tut es mich nicht, warum sollte es auch?!

  • DocW sagt:

    @D-Buddi keine Sorge, es ist mehr in Sinne von unbeschwert nicht deswegen weil ich auf die Statistik geschielt hätte, sondern weil kein anderer mehr sich mit mir vergleichen muss, es ist einfach unbedeutend.
    In irgendeinem Laufforum gibts nen User, der nennt sich glaube ich NIKMEMS “Nur Ich kann mein eigener Massstab sein”, das trifft es ziemlich gut. ;)

  • Wölfi sagt:

    Ja schön, was man alles so aus den Zahlen basteln kann, die bei Groundspeak gesammelt werden! Ich habe neuerdings auch so ein wenig Statistikkram auf meinem Profil und das mit einer völlig kostenlosen Software – zuerst bemerkt bei el-barto. Die gibts bei logiweave.com und geht mit einer Pocket Query der eigenen Founds.
    Daher weiss ich nun, dass mein ältester Cache am 1.3.2003 freigeschaltet wurde…

  • DocW sagt:

    @ivalo: “Was gegen Bremen?” Nein, überhaupt nicht. Ich habe nur absolute keinen Bezug dazu, nie. Es hat sich nie einen Grund nach Bremen zu fahren ergeben. In allen anderen Bundesländern bin ich entweder durch Lebensumstände, Verwandschaft, durch Business oder sei es nur auf der Durchreise gewesen, nicht jedoch in Bremen oder Bremerhafen. Doch Pfingsten naht, bin ja schon registrierter MEGA-Gamer ;-)

  • audiomorn sagt:

    ein thema bei dem ich gut mitfühlen kann. zum einen habe ich auch gerade meine 500 in immerhin 20 monaten voll gemacht, zum anderen erstelle ich schon eine weile meine statistiken mit gsak. ich treffe immer wieder auf leute die sich darüber maßlos aufregen. da kann ich nur sagen: ok, erstellt keine, lest keine und ihr habt auch keine probleme mehr mit statistiken. ich aber find es toll. mache abende schmökere ich gern durch die statistiken anderer cacher und habe viel freude an den ganzen unglaublichen zahlen und diagrammen die gsak auswirft. also liebe cacher. wer lust darauf hat soll doch bitte statistiken erstellen, ich werde sie lesen ;-) ). audiomorn.

  • Jan sagt:

    Da fiel mir doch sofort dieser Artikel ein: http://austrian-reviewer.blogspot.com/2009/02/ein-cacher-gesteht.html :)

    PS. Gestern 12 ;)

  • @aklemm sagt:

    http://tinyurl.com/bkfq5n Ein halbes Kilo Cache bei GSAK … (via Dosensfischer.de)

  • jens sagt:

    naja,
    die Statistik ist ja ein nettes Zusatzspielzeug. Das kann man gern auswerten und auch wir haben bereits mehrfach auf unsere Finds und die Statistik hierzu geschielt. Aber unsere weicht doch etwas von eurer ab.
    Etwas über 500 haben wir wohl auch voll. Aber genaues kann ich leider nicht mehr sagen, denn zum einen haben wir nicht alle geloggt und zum anderen auch verschiedene accounts verwendet.
    Das was mich davon abhält der Statistik einen größeren Rahmen meines geocachings einzuräumen ist, dass man dann beim Cachen nicht mehr den Cache als solches beachtet und “genießt”, sondern die Anzahl der Funde in den Vordergrund rückt.
    @dbuddi: so sehr, wie du betonst, dass doch jeder so spielen kann, wie er will, macht es auf mich eher den Eindruck, dass es dich doch stört, dass andere anders spielen? ;)

    da unsere cachesuche inzwischen ohnehin gegen Null geht, sehen wir dem Treiben auch mehr entspannt und verwundert zu.
    gruß

    jens

  • D-Buddi sagt:

    @jens: ist schon gut, gibt immer welche die die merkwürdigsten Deutungen machen und andere besser kennen als die sich selbst… ;-)

  • jens sagt:

    @dbuddi:
    man sollte schon ehrlich zu sich selbst sein, um dann auch ehrlich zu anderen sein zu können ;)

  • D-Buddi sagt:

    @jens: hast du mich jemals kennen gelernt, getroffen oder mit mir gesprochen? Aber das ist bei manchen für Beurteilungen ja auch nicht nötig…

  • jens sagt:

    @dbuddi:
    ich beurteile dich nicht und will es auch nicht tun!
    Natürlich liegt es genau daran, dass wir uns nicht kennen, dass du so empfindlich reagierst.
    Meine Aussage sollte nur sein, dass du mal wirklich in dich gehen solltest um festzustellen, ob es dir wirklich so egal ist, ob einer logt, seine Statistik führt (und veröffentlicht) etc.

    Ich muss ja selbst immer wieder feststellen, dass sie mir nicht völlig egal ist. Aber ich habe meine Probleme damit, diese dann der Welt unter die Nase zu drücken! Vor allem deswegen, weil jeder das Spiel anders spielt und diese Statistiken nichts aussagen. Vor allem nichts über den Spass, den man dabei hat. – inzwischen vergeht mir dieser immer mehr!

    Was ist das Internet doch ein komisches Medium?

    Vielleicht solle mal jemand eine Statistik erstellen, in der aufgeführt wird, wie oft einfache Aussagen dazu führen, dass ein Meinungsaustausch eskaliert, weil sich jemand sofort persönlich angegriffen fühlt!

    also dbuddi, keep cool, so wie du es auffaßt meine ich es nicht!

  • sandmann sagt:

    Bitte Jens, bitte, genug… Es ist wirklich nicht leicht, sich nicht persönlich angegriffen zu fühlen, wenn man Empfehlungen hört wie: Du solltest mal in Dich gehen… Das klingt auch für mich etwas großkotzig…

    Ich fänds ja gut, wenn Ihr das per Mail/Skype/Gtalk weiter diskutieren könntet…

  • jens sagt:

    dann bitte lösche meinen beitrag, denn so, wie es wieder ankommt, ist es nicht gemeint. Weder großkotzig noch irgendwie persönlich!

    Somit bleibt mir wohl nur, mich bei dbuddi zu entschuldigen! Ich werde in mich gehen und über meine Wortwahl nachdenken. Vielleicht führt dies dazu, dass ich künftig bessere Formulierungen finde, die weniger Anstoß erregen!

  • sandmann sagt:

    …na so schlimm is nun auch nicht ;-)

  • Boettchers sagt:

    Moin :wink:

    …na so schlimm is nun auch nicht ;-)

    Aber sehr lehrreich und die kleine Episode kommt auch bezüglich Umgangsformen im Netz auf den Punkt.

    Wenn persönliche Belange angesprochen werden, neigen wir Menschen (mich eingenommen) von Natur aus dazu, uns angegriffen zu fühlen. Das ist sozusagen ein Reflex. Auch dieses Verhalten kommt noch aus der Zeit, wo wir uns mit Vorliebe gegenseitig auf die Omme gehaun’ haben, um einen persönlichen Vorteil zu erlangen (wo habe ich das jetzt bloß gelesen, muss ich jetzt nicht einen Link posten :wink: ).

    Wenn ich jetzt Pech habe, versteht der sehr geschätzte Sandmann meinen eingeklammerten Satz im vorherigen Abschnitt als Angriff seines excellenten Artikels über ehrenhaftes Verhalten in der Blogosphäre. Dann trete ich hier den nächsten Thread (wie nennt man das auf Plattdeutsch eigentlich beim Bloggen?) mit Anschuldigungen, Vorwürfen… los.

    Wenn ich jetzt Pech habe versteht der sehr geschätzte D-Buddi (ich bin bekennender D-Buddi Video-Verehrer) meine Aufzählung von “Anschuldigungen, Vorwürfen, …” als Angriff auf seine berechtigten Beiträge.

    Wenn ich jetzt Pech habe, versteht der mir zur Zeit noch unbekannte jens meine Bemerkung über “berechtigte Beiträge” als Wertung seiner Meinung (spätestens jedoch mit der ehrenvollen Bitte um Entschuldigung hat jens mein Herz erobert).

    Kurzum tausend Fettnäpfe, in die man sehr fix treten kann ohne es zu wollen. Es lohnt sich meist nicht, ein Negativum im Netz zu verwenden. Sehr schnell gleitet die Diskussion in Bereiche, die komplett ungewollt sind.

    Betrachten wir doch einmal folgende Reihenfolge der Kommunikation:
    - Persönlich (Face to Face)
    - Video
    - Telefongespräch
    - Schriftlich (Mail, Blog, …)

    Kommunikation ist für den Menschen das Aussenden und Empfangen von Botschaften in beliebiger Art einschließlich Mimik, Gestik, Haltung, Verhalten, Lautstärke, Gruppenverhalten, Botschaft, Ton, … Je tiefer wir in der Liste sind, desto weniger Kommunikation kann stattfinden. Schriftlich ist also in obiger Liste die schwierigste Form der Kommunikation.

    BTW kann man im Blog eigentlich OT sein?

  • D-Buddi sagt:

    kurz und gut, die Sache ist vom Tisch. Wir haben uns da per EMail ausgetauscht und wie das so oft der Fall ist… einer schreibt etwas missverständlich der andere stellt sich ein wenig doof beim Verstehen an… Per EMail kurz erläutert und schon ist alles wieder im Lot!!! Ich glaube auch nicht das es einen Thread wert ist. Mittlerweile hat da die INet-Kommunikation, bzw. die Teilnehmer, auch Fortschritte gemacht. D.h. man ist mittlerweile auch mal Fehler auf beiden Seiten zuzugeben, bzw. missverständliches noch mal genauer zu formulieren und gut ist.

    und zu Sandmanns Anmerkung: nein, Jens und ich werden deswegen jetzt nicht gleich heiraten sondern uns nur liebhaben ;-)

  • The Hawks (Nik) sagt:

    Da kann ich ja direkt mal wieder meine Philosophie übe rden Unterschied zwischen Statistik-Cacher und Cache-Statistiker anbringen :D

    Der Statistik-Cacher wirft montags einen Blick auf seine Statistik und legt sich zurecht, wie die Zahlen idealerweise am Ende der Woche aussehen müssen. Das bewegt sich dann meistens so im Bereich n+200 Tradis oder auch 5 Multis.

    Der Cache-Statistiker geht gerne cachen, egal ob nun lange Multis oder Tradi-Touren durch Stäfte. Am Ende der Woche schaut er dann mal auf seine Statistik und freut sich über die spannenden Zahlen.

    Ich persönlich mache im Moment auch lange Tradi-Touren, aber das nimmt nicht die Form Hinfahren, aussteigen, loggen, weiterfahren, anhalten, loggen, an. Vielmehr machen ein Freund aus dem Pott und ich daraus “Urban-Trekking-Touren”. Geplant waren mal eben so nebenher 5 Tradis am Düsseldorfer Hafen. Aber wir hatten dann so viel Spaß (am Cachen, an uns selbst und an was weiß ich), dass wir am Ende des Tages 24 Caches geloggt und dabei 23,5km zu Fuß (!) durch Düsseldorf zurückgelegt hatten.

    Die Statistik freut sich, aber wäre es anders gewesen wenn wir nur die 5 Caches im hafen gemacht hätten? Wenn wir an der Stelle einfach keine Lust mehr gehabt hätten?

    Nein, wäre es nicht, und das unterscheidet den Statistik-Cacher vom Cache-Statistiker!

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