Geocaching.com abgeschaltet
Keine Angst, nicht wirklich.
Aber mal angenommen das passiert, warum auch immer: Wie kommt ihr an die Daten Eurer eigenen Caches? Oder anders: Wie verwaltet ihr eure Caches? Habt ihr lokal die Koordinaten der Dosen abgelegt und wenn ja, in welcher Form?
Während das bei einfachen Tradis noch relativ überschaubar und deshalb auch gar nicht so spannend ist, stelle ich einfach mal die Frage, wie und womit ihr z.b. Stationen von Multis, Puzzles, Rätsel und so weiter und so fort verwaltet. Habt ihr Notizen gemacht oder nutzt irgendwelche spannenden Tools dafür? Oder ist das “nur” ein einfaches Textdokument, wo das aufbewahrt wird?
Lasst uns teilhaben

[dosenfischer.de] Geocaching.com abgeschaltet: Keine Angst, nicht wirklich.
Aber mal angenommen.. http://tinyurl.com/d9oupj
ich will gar nicht dran denken. Aber zur Not haben wir unsere Caches als Wordfile vorliegen. Mit allen Koordinaten, Bildern und Links. Aber wozu die nach einem Abschalten noch gut sein sollen? Gibt es ein Leben nach Geocaching.com?
… schrecklicher Gedankengang …
… na um sie auf opencaching.de einzustellen?
Es liegt alles als Listing bei OC.de und als Geolog-Datenbank auf verschiedenen Festplatten und Webservern.
Damit kann ich gefunde und verstecke Caches rekonstruieren.
Das einezelne Stages betrift, so liegen die in Form von Worddatein vor.
Die Koordinaten der Stationen sind in MapSource. Die Hints der Stationen in einem Worddokumenten. Das Listing existiert nur bei gc. Bei einigen (besonders künftigen) Caches könnte schon das ein Problem werden.
Bezüglich opencaching.de. Gab es da nicht ein Skript, das die Daten von gc nach oc transferiert?
@SöNeTjAn: Das macht OCProp, ein Teil von Geolog.
Ich selbst habe bei hidden Caches noch eine fette NULL stehen, aber eine parallele Veröffentlichung bei OC ist sicher ein probates Mittel. Allerdings ziehe ich eine lokale Speicherung in welcher Form auch immer vor.
@markus.
genau das “in welcher form auch immer” finde ich spannend
Ich muss leider sagen, die Cachelistings existieren nur bei gc.com, die Koords allerdings sind als gpx gespeichert und im Notizbuch, das wir sowieso immer dabei haben schriftlich fixiert.
Also weg ist weg…
Da sollte ich mir mal die Listings besser abspeichern.
Mit mehrfacher Redundanz: Allein aus der Planungs- und Entstehungsphase gibt es alles in Dateiform (Texte in OpenOffice, Wegpunkte und Tracks als GPX oder KML), die Cache-Listings habe ich außerdem in meiner GSAK-Datenbank abgespeichert. Bis auf einen Cache sind auch alle parallel auf opencaching.de gelistet.
Habe ja schon beim Paperless-Award beschrieben wie ich mit dem N810 und GPXView cachen gehe. Darauf habe ich für alle Gebiete wo ich mich gelegentlich aufhalte einen vollen GPX-Dump mit jeweils 500 Caches. Alle Finds, Notizen zu Multicache-Stationen, Koordinaten, Rätseln etc. trage ich direkt in GPXView ein, wo sie in alle Ewigkeit gespeichert sind. Vom N810 machen ich regelmäßig Komplett-Backups, wo dann auch die GPX-Daten und sonstigen Cache-Infos mitgesichert werden. Ich bin eher ein Gelegenheitscacher, daher sollte ein GPX-Dump mit 500 Caches eine Weile für mich ausreichen sollte GC wirklich mal ausfallen.
Hallo,
auch ich fahre mehrgleisig in diesem Punkt.
Zunächst einmal sind alle meine Caches sowohl bei GC.com als auch bei OC.de gelistet.
Daneben liegen bei mir noch alle ausgearbeiteten Cachedaten zum einen lokal als OpenOffice-Dokumente vor, dann noch einmal auf einigen Mailaccounts und zusätzlich ist sowohl bei Tradis als auch bei Mysteries stets einmal die Version mit Lösung und einmal die ohne Lösung gespeichert. Zuletzt habe ich noch einen physikalisch aufstellbaren Ordner mit ausgedruckten Beschreibungen und Lösungen.
Und die Kartendaten sind bei mir genauso wie Beschreibungen archiviert, nämlich dreifach: lokal, Datensicherung und in Form eines Papierbackup.
Viele Grüße
biboleck30
Ach herrje, wieder mal nichts verstanden. Es geht ja um die eigenen Caches, nicht die gesuchten.
Oh oh, das ist eine gute Erinnerung. Wir haben nur ein paar Beschreibungen von Multis und der Earth Caches als HTML-File. Die Waypoints haben wir nicht als Backup
Sollte man vielleicht mal dran denken.
in GSAK, TXT-Datei und Autoroute für die Übersicht…
Ich oute mich mal als hoffnungslos veraltet: Bei mir auf dem Schreibtisch liegt ein kleines Notizbuch (das Notizbuch), in dem ich alle relevanten Infos eingetagen habe.
Ein Ordner im Rechner mit allem Material zum Cache inklusive GPX. Sicherung desselben beim normalen Backup. Und wenn mal alles weg ist und gc.com abgeschaltet ist, dann wird das unter den Cachern wohl ungefähr sowas anrichten wie der Faunenschnitt am Ende des Perms – eine Menge werden aussterben
Ich verwalte alle Caches mit GSAK.
Bei eigenen und auch gefundenen Caches trage ich alle zwischenstationen mit Notiz ein. In die User-Notes kommen dann noch zusätzliche Hinweise.
Die Datenbank wird dann regelmäßig auf div. Platten und Orte verteilt.
Handschriftliche Notizen, die bei der Planung und beim Verlegen entstanden gibts notfalls auch noch.
Und das wichtigste. Der Kopf. Bei meinen 21 Caches hab ich die Stationen (noch) im Kopf
Ich hab dafür ein eigenes Profil im Cachewolf. Da sind die Waypoints und die Listings meiner versteckten Caches gespeichert und für den einen gibt es Angaben an einer anderen Stelle, die ich aber hier nicht so offen verraten kann…
Ich bin vielleicht deppert, natürlich haben wir alle unsere Caches auch in GSAK, alleine wegen der Statistik war/ist das nötig. Also alles im grünen Bereich, unsere Caches (und die gefundenen) bleiben für die Nachwelt erhalten, sollte gc.com tatsächlich mal abschalten.
Ich habe bisher insgesamt nur drei Caches gelegt; zwei Tradis und einen Start-ZS-Final Multi. Da alle Stationen bei GC.com eingetragen sind, kriege ich die auch als Child Waypoints in meinem GPX File, und damit landet alles wichtige vollautomatisch in GSAK.
Wenn GSAK beim beenden das Backup macht, landet das auf meinem RAID. Sollte als Redundanz also reichen.
Wer zahlt mir jetzt die Rechnung für den Notarzt? So eine Überschrift ist doch verantwortungslos!
Ich mach das auch mit GSAK, da sind die, die ich selber gelegt bzw. mitgelegt habe in ner eigenen DB, ich hoffe mal das reicht, hab mich damit noch nicht näher beschäftigt.
Ich hab eine Map Source Datei wo alle Koordinaten drin stehen. Für die Multis existiert jeweils eine Open Office Datei mit den Station Infos. Nur das Listing habe ich nicht gespeichert.
GSAK, wie der Stefan aus Stat-Gründen, und ebenfalls in OC.de, allerdings “damals” vorwiegend, weil GC.com wg. schlechter Wartungsmöglichkeit noch nicht gleich “ja” gesagt hatte…
Puh, gute Headline!!!
Ich rufe alldieweil meine Funde ab als GPX. Kenne Cacher die “verwalten” ihr Funde chronologisch sortiert als Ausdrucke samt aller Stages etc.
Andererseits setze ich auf Datensicherungskonzepte seitens des Hosters von Groundspeak und den Erfolg des Geschäftmodells!
in GSAK, Mapsource, Word-Dokukmenten und Textfiles !
mehrfach auf versch. Platten gesichert.
Also ich regel das alles folgendermaßen:
In einer Excel-Tabelle, die ich per Hand ausfülle, stehen die Daten aller gefundenen Caches, allerdings ohne Koordinaten oder Zwischenstationen. Die Tabelle macht mir nur eine schön ausführliche Found-Statistik.
Die Koordinaten von sämtlichen gesuchten, gefundenen oder versteckten Caches/Stationen habe ich in Google Earth. Zur Zeit entdecke ich jedoch Cachewolf und evtl. wird Google Earth dann abgelöst, doch mir gefällt die Ansicht bei Google Earth viel besser!
Für jeden meiner eigenen Caches habe ich außerdem einen Ordner mit Listing, Fotos und Zusatzinformationen.
Gruß
Leif
Abgesehen von den Caches, die auch auf oc laufen, habe ich eine Excel-Datei mit den Koordinaten, den Fragen, Lösungen und Antworten. Da ist pro verstecktem Cache ein Tabellenblatt. Die Datei wird immer mal wieder gesichert.
Zusätzlich habe ich noch pro Cache eine html-Seite bei mir im Ordner auf dem Rechner gespeichert. Hauptsächlich auch deshalb, weil ich die – meist zweisprachigen – Beschreibungen vorher notiere und dann einfach nur noch bei gc hineinkopiere. Fotos sind auch in dem Ordner.
Ist zwar noch recht altmodisch bei mir (keine Benutzung von GSAK), aber es funktioniert und wäre nicht sooo schlimm bezüglich meiner eigenen Caches. Was allerdings mein Tagebuch angeht …. Grrr …. ich werde die html-Datei gleich mal komplett mit den hunderten Einträgen speichern ….
Hmm, also ich habe einen separaten Ordner, in dem wiederum für alle meine veröffentlichten Caches weitere Unterordner angelegt sind, in dem alle relevanten Informationen als GPX, Worddatei, Excel-Sheet, JPGs/TIFFs/BITMAPs oder TXT-Datei gespeichert sind. Zusätzlich habe ich natürlich alles in GSAK eingepflegt. Da ich ein fotografisches Gedächtnis habe, könnte ich aber auch meine Caches aus dem Gedächtnis rekonstruieren.
Wenn GC.com abgeschaltet werden würde, würde ich definitiv nicht zu OC wechseln. Ich denke, dann würde sich etwas anderes entwickeln.
Grüße,
Annett
Ich mache bei Änderungen in den Listings PDF Backups direkt aus gc.com (nicht per print pdf), außerdem habe ich meinen Multi als word und meinen Mystery in corel (.cdr) abgesichert (jeweils mit Lösungen) – einfach,weil ich da das Bild verändern kann. in Gsak liegen die Beide, wegpunke in mapsource und auf dem GPSr. sonst noch was? ne, ich glaub das wars. reicht ja auch
Ich liste meine Caches parallel auf OC, da habe ich dann gleich alles gesichert sozusagen.
Ausserdem schreibe ich bei Multis das Listing einmal mit Lösung auf und speichere dieses auf dem PC ab. So kann ich bei Nachfragen auch gleich nochmal kontrollieren.
Hab alles in GSAK, früher OC.de als Backupplattform benutzt, aber dazu taugt das wenig, denn man muss die dort eingestellten Caches ja leider auch pflegen.
Was mich schon immer stört, warum es kein wirkliches Tool gibt um eigene Caches zu verwalten und dann auch automatisiert hochzuladen, hatt sowas schon öfter im Geoclub angefragt, aber scheint nicht viel Bedraf dafür zu geben.
Ich glaube nicht, das gc.com von jetzt auf gleich seine server abschaltet und den laden dicht macht. eher wird so etwas angekündigt und dann hat man immer noch genügend zeit, seine daten runterzuladen.
ein versehentlicher verlust der daten seitens gc sollten die mit einem backup wieder herstellen können, mein vertrauen geht hier schon soweit.
interessanter fände ich hier die frage, wie jeder seine ach so tollen word-dateien sichert. (frage mich immer wieder, wofür man word braucht…)
@michael.
genau das glaube ich nicht, dass hier in so einem fall irgendetwas angekuendigt wird. warum auch
@aba
groundspeak ist ein unternehmen mit allen drum und dran. die erbrachte leistung wird bezahlt.
ich glaube daher nicht, das dieses unternehmen beschliesst, sich aufzulösen und in den serverkeller geht und auf “aus” drückt… zumindest nicht innerhalb eines tages.
@michael.
ich hab in dem zusammenhang schon viel erlebt:
* unternehmen gibt geschaeft von heute auf morgen auf und verkauft nur noch lizenzen
* unternehmen bekommt klage (z.b. urheberrecht) an den hals und muss von heute auf morgen abschalten
* unternehmen ist insolvent und wird abgeschaltet
* unternehmen hat technische probleme und bekommt die monatelang nicht in den griff, muss deshalb zwangsabschalten
ich kenne die wirtschaftliche lage von groundspeak ueberhaupt nicht. einige aktionen (z.b. das entfernen von caches mit logbedingung – was ja zu wesentlich weniger datenvolumen fuehrt) lassen fuer mich auch den moeglichen schluss zu, dass man schon auch auf die kosten gucken muss. deshalb ist es fuer mich grundsaetzlich moeglich, dass das szenario eintreten koennte. ohne ankuendigung.
Ja so schnell kann es gehen. Aba hats kaputt gemacht!!!!!!1111111111einseinseins
Ist bereits passiert: Adresse nicht gefunden.
[...] und dabei war die Frage damals nur theoretischer [...]
Vor der online Cachedescription kommt bei mir immer erst die Planung in einer WORD Datei. Aufgebaut wie die online Cachebeschreibung inkl. Fotos, Karte mit WPs, den Mysterie Lösungen und den Ergebnissen etc sind darin alle Infos enthalten. Somit hab ich alles auf einem Blick und brauche nur Word oder OpenOffice.
Und meine Founds lade ich mir regelmäßig als GPX von Groundspeak runter.
Gruss
Martin
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