Wir fahren nach Köln – zum Deutschlandfunk
Der Deutschlandfunk spielt am 4. Oktober so ein seltsames Spiel, bei dem man nach Koordinaten und ein paar Rätseln Dosen finden muss. In Berlin liegen die Dosen, in Köln sitzen die Dosenfischer – hinterm Mikrofon nämlich, beziehungsweise davor, wie man möchte.
Über die freundliche Empfehlung von Tom (ohne Larson) sind wir zu diesem Termin gekommen und jetzt sind wir mächtig gespannt darauf, was die Radioprofis in Köln so aus dem Thema machen.
In jedem Fall machen sie was mit Preisen draus – je einen iPod Nano kann gewinnen, wer zuerst anruft und die richtige Lösung für die jeweilige “Etappe” (für Geocacher – “Stage”) nennt. Wär ja witzig, wenn wir da am Telefon lauter bekannte Namen hören würden…
Ein Live-Video gibts auch dazu und ausgerechnet unsere liebe Bekanntschaft vom vergangenen Zu-Fuß-Event-Wochenende, “die unfromme Helene”, hat dafür gesorgt, dass es für die Deutschlandfunkhörer auch etwas zu suchen gibt. Am Mittwoch im Podcast erzählen wir noch ein bisschen was dazu, dann am Freitag schnappen wir uns unsere Familien und düsen an den Rhein. Soll ja ein schönes Städtchen sein, dieses Köln. Sogar einen Dom sollen die da haben! Wie hier in Schwerin!

Freude!!!
Fikki legt schon mal den roten Teppich für euch aus!!!
Schade, da haben wir gerade eine Geocache-Tour mit Freunden in der nähe von Karlsruhe geplant. Sonst hätten wir da gerne mitgemacht. Aber vieleicht schaffen wir es, zwischen den Caches im Autoradio mitzuhören.
Ich wünsche Euch viel Erfolg für den Tag.
…und sucht schonmal ein paar familientaugliche Dosen für uns heraus?
Haloa!
Hört, hört!
Die Dosenfischer haben den Rhein und das Umland für sich entdeckt – eine Frage der Zeit, bis sie auch im Ober-/Bergischen Land landen.
@ Tom & Fikki: Gut gemacht.
Viel Spaß und eine gute Sendung wünscht
Travelling Jack
Wünsche Euch viel Spaß!
Gruss
Christoph/EW742
Wie klein die Welt doch ist…
Lest mal das hier durch, dann wißt ihr,
wer den Outdoor-Teil absolviert
http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=13&t=22572
@mic@.
hab ich doch schon in der woche gelesen…
Ja das finde ich ja KLASSE!
Aber was ich nicht so toll finde ist, dass ich kaum noch dazu komme bei euch mitzulesen…die Portraits, ihr wisst schon…und neben an schnarchelt die Lilly schon seelig…
Ich glaube ich begreife erst nach euerem Mittwochpodcast wann und wo ich das aus Köln hören oder sehen kann?
Himmel noch mal…ich hab noch nicht mal unsere heutigen Funde geloggt
Gute Nacht
oh, asche auf mein haupt für den kläglichen mailhinweis! Hätt ich mir ja denken können, dass ihr eh schon alles über die aktion wisst und selbstverständlich zu den akteuren gehört. Leider werde ich am 4. auch kaum zeit haben, aber reinhören ist ja nun quasi pflicht. Die d-radio webseite sagt, um 14:00 uhr geht’s los, dem programm entnehme ich, dass alle rätsel bis spätestens 17:00 gelöst sein sollten, oder? Wo ihr ja nun an der quelle, ähm dem mikrofon sitzt müsstet ihr das ja eigentlich genau wissen. LG
Ich bitte Dich – wir sind für jeden Hinweis dankbar. Dass es in diesem Fall Eulen nach Athen tragen war, ist doch nicht schlimm. Bitte unbedingt weiter Tipps und Themen verschicken!
Wäre aber nicht nötig gewesen vom Deutschlandfunk, wo sich doch am 4. Oktober mein allererster Cachefund zum 6. mal jährt
ach, na klar, werd ich auch weiterhin auf alles hinweisenswerte hinweisen
Das ist ja mal ein datum: docW’s erstfundjubiläum und für mich ist die deutschlandfunkaktion ein geburtstagsgeschenk
Wir hatten vor gut 2 Jahren mit dem DLF mal was über GC aufgenommen. Das lief alles sehr seriös und professionell ab. Mit dieser Initiative setzt der Sender noch eins drauf, klasse: So lobe ich mir die Berichterstattung über unser Hobby!
es sei euch ja gegönnt, aber ehrlich gesagt hoffe ich sehr das die ganze Berichterstattung BALD aufhört, da laufen immer mehr “Cacher” durch die Gegend die gar nicht so genau wissen was sie eigentlich tun und sich auch nicht mehr die Mühe machen mal zu fragen wie man was macht oder behandelt…
Ach D-Buddi, das hört aber nicht mehr auf. Was den Medien einmal bekannt ist, verschwindet nicht einfach wieder aus der Maschine… Ich verstehe ja jeden, der sich die gewissen Einigkeit in der Behandlung des Hobbys zurück wünscht – gibt ja wirklich immer mehr Verrückte mit GPS – aber das ist… zu spät… nix mehr zu machen.
Insofern ist es auch keine Lösung, sich vor der Berichterstattung zu verstecken. Man kann nur versuchen, in jedem Gespräch die Grundwerte, die in der Sache stecken, zu vermitteln.
[...] düst der moenk mal eben rüber zum Deutschlandradio-Mitarbeiter Philip und lässt sich die Geschichte vom Sonnabend und dem Deutschlandfunk einfach mal erzählen. Das ist die [...]
Ihr habt beide Recht irgendwie. Einerseits denk ich mir auch immer, wenn es etwas ruhiger wäre und weniger “Medienpräsenz”, dann wär das auch gut so. Aber wir sind ja keine Geheimgesellschaft und vermeiden lassen wird es sich sowieso nicht, und dann ist mir lieber wir können das steuern, indem wir selber gemeinsam mit vernünftigen Medien zusammenarbeiten und das Boulevard meiden – iinsofern wönsch isch Eusch vijel Erfolsch dammit!
[...] Samstag nachmittag in Berlin an einem noch auszuknobelnden Ort. Zur Unterstützung der Moderatoren des Deutschlandfunks in Köln sitzen die Dosenfischer dort mit am Mikrofon. Eine gute Gelegenheit, kurz mit dem Cachemoped zu [...]
Genau das ist der richtige Ansatz. Erfahrene Cacher zeigen und informieren über das Cachen. Denn nur eine korrekte Aufklärung verhindert, dass immer mehr Cacher auf Bild-Niveau* auf die Dosen losmarschieren. Denn es ist einfach notwendig über die vielen Feinheiten und Facetten des Geocachings zu reden. Und das nicht nur am Stammtisch.
*gemeint ist: extrem leichte Kost, nach Schema F, direkt an den Nutzer gerichtet und mit großen, bunten Lettern auf niedere Instinkte abgestimmt
Na Ihr müsst ja schlechte Erfahrungen gemacht haben?
Cacher die nicht wissen was sie tun ??
Aufklärung über Feinheiten und Facetten des Geocachings ??
Ich hab zwar erst 4 Dosen versteckt, aber Probleme mit Geocachern hatte ich da noch nie! Es wurde nichts zerstört oder aus Unachtsamkeit beschädigt. Und auch als Neuling beim Geocachen (ich bezeichne mich mal so, da ich erst seit 12/2007 suchend durch die Gegend laufe) ist es selbstverständlich für mich sorgfälltig mit dem, was mir geboten wird, umzugehn. Und dies kann ich beruhigt auch von allen Cachern behaupten, die mir bisher über den Weg gelaufen sind.
Das die Medien auf dieses Thema kommen, liegt sicher auch an der Werbung der GPS-Geräte-Hersteller, die an einer starken Medienpräsens dieses Themas ein großes Interesse haben.
Auch DIE Messe der Geodäten (Intergeo) kümmert seit ein paar Jahren um dieses Thema.
Also bleibt mal schön locker!! Keiner nimmt Euch und mir die Freizeitbeschäftigung weg!
Ich freu mich jedenfalls auf die Sendung, hoffentlich habe ich dann auch Zeit am Radio zu sitzen.
Was spricht denn gegen eine gute Aufklärung. Es müssen ja nicht unbedingt die Cacher aufgeklärt werden, sondern auch “Zivilisten” denen man im laufe der Cacher-Kariere immer mal wieder begegnet (Jäger, Polizei, alte, gelangweilte Blockwarte…)
Auch wer neu damit anfängt, könnte ein wenig Aufklärung benötigen, denn als Neuling geht man nicht unbedingt direkt zu Stammtischen und Events, sondern man legt einfach mal los. Zur Not auch ohne solche “Selbstverständlichkeiten” zu berücksichtigen. Hier in der Provinz ist das nicht das Problem, da kennt man sich und
geht dann halt Abends in der Dunkelheit einfach mal mit der Keule…redet mal drüber. In der großen Stadt allerdings ist man so ziemlich anonym und man kann ganz schnell mehrere 100 Caches auf der Uhr haben, bevor man mal Kontakt mit anderen Cachern bekommt.Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt könnte außerdem sein, daß durch den höheren Bekanntheitsgrad die Behörden von vornherein wissen, wie sie auch reagieren können, wenn auf der Bombe “Geocache” steht, oder wenn sich jemand “verdächtig verhält”: http://blog.kescherbande.de/?p=240
Es verspricht auf jeden Fall ein spannender, interessanter Nachmittag zu werden.
Fikki freut sich schon drauf!
Und Fikki ist auch der Meinung, daß wir es sind, welche den “neuen” verantwortungsbewusstes cachen lehren sollten…
Fein fein, dann kann man euch ja mal im Radio hören
Viel Spass bei der Reise an den Rhein… möge das Wetter bis dahin ein wenig besser werden.
Apropos Dosen in Köln:
Sehr gut gefallen hat uns die Narrenkappe von Tom (mit Larson), über den Käfig voller Narren wurde ja schon im Podcast berichtet.
Und dann gibts da ja noch diese große Kirche auf dem Bahnhofsvorplatz
GC1BAYV ,
GCZ8H7,
GC5B4A
Ach ja: Sonntag ist Marathon, da sind wir auch in der Domstadt… …Nein, nicht zum Laufen, nur zum Anfeuern…
@Maacher: Die Behörden brauchen nichts von unserem Hobby zu wissen. Sie kommen eigentlich immer nur dann ins Spiel, wenn mal wieder jemand meinte, einen Cache mit Konfliktpotential (gesperrtes Gelände, Dose vor einer Polizeiwache oder sonstwo an absolut vermuggelten Plätzen) verstecken zu müssen. Es ist also eher Aufklärung unter uns Geocachern vonnöten, dass solche Verstecke auf Dauer keinen positiven Effekt auf das Hobby haben.
nicht falsch verstehen, aber wenn ich dem Thread hier so folge beschleicht mich immer mehr die Angst das früher oder später noch auf die Idee einer Vereinsgründung der Geocacher kommt… Da wird dann vorm Cachen das Vereinslied gesungen und es gibt eine vorgeschriebene Suchuniform!?
Man kann weder Neuen noch Alten wirklich was beibringen, das gibt das Hobby gar nicht her weil die Leute einfach viel zu unterschiedlich cachen… Einer mag keine Mikros, einer keine Klettercaches, einer liebt den Thrill an der Polizeistation und findet das eigentlich ganz ok, usw. usw. Was sollte da die Grundlage sein um irgendjemandem was beizubringen? Wer ist arrogant genug sich einzubilden er sei berufen anderen was beizubringen?
In unserem lieben Land gibt es viel zu viele die meinen sie wüssten was für andere gut ist und das dann auch mit allen Mitteln durchsetzen wollen…
Einer der als Panzercacher unterwegs ist wird das auch weiterhin tun, spätestens wenn er frustriert ist, da werden kaum gute Worte helfen.
Die Berichte kann man sicherlich nicht verhindern, aber vielleicht sollte man auch erst mal bei sich selbst anfangen und nicht JEDEN zu seinem Cacherglück zwingen wollen, d.h. vorher überlegen ob ich das Hobby nun wirklich jedem nahebringen soll oder ob es bei dem einen oder anderen Kollegen vielleicht gar nicht soooo schlecht ist wenn er nix von dem Hobby weiß?!
Was mich auch immer wieder erstaunt das man immer zu irgendwelchen Stammtischen gehen soll, wenn das wirklich Vorraussetzung wäre würde ich vermutlich bis heute nicht cachen. Wie man sich im Wald benimmt hängt von einem selber ab, wer nötig hat sich das bei Stammtischen erklären zu lassen wäre mir ehrlich gesagt eher suspekt. Irgendwie gibt es eh so einen Trend Geocachen verallgemeinernd als geselliges Hobby darzustellen und auch das ist wieder an der Realität vorbei! Sicher, manche gehen zu Mehreren los, viele andere aber auch wieder nicht. Es grault mich langsam vor neuen Caches weil oftmals der Owner tagelang wie ein Satellit um den Cache kreist um dann jedem Cacher ein Gespräch aufzudrängen (das ist jetzt überspitzt gemeint). Mein Cachen geniesse ich aber eher als meditatives Wandern, da bin ich froh wenn ich weit und breit keinen Menschen sehe und Events meide ich (mit 4 Ausnahmen in 4 Jahren) da mir dort viel zu viele Menschen sind, wofür man von manchen auch schon wieder schräg angesehen wird.
WICHTIG: Damit will ich überhaupt keine Angreifen der “anders” cachen geht, sondern einfach mal zu Bedenken geben das es unendlich viele verschieden Arten gibt das Hobby zu geniessen und man daher mit “Aufklärung”, “Beibringen” u.ä. SEHR vorsichtig umgehen sollte. Da sollte vielleicht mal wieder an den NDR-Buzzer erinnert werden.
so, Frust ist raus, Gruß Jörg
P.S.: ich hab ehrlich gesagt bis jetzt nicht genau gelesen was nun am 4. wieder für ein Bericht gemacht wird, wünsche euch aber dennoch viel Spaß dort!!!
Du bist ein alter Schwarzseher und ein Gnatterkopp, liebster D-Buddi. Darum gehts doch gar nicht.
Nochmal an den Ursprung: Du hattest gehofft, die Medien lassen das Thema wieder aus den Fingern. Ich behaupte, dass das nicht passieren wird. Deshalb muss man so mit den Medien umgehen, dass es dem Geocaching nicht schadet. Dabei wiederum gehts nicht darum, Regeln festzulegen und Vereinstrachten auszugeben, sondern meines Erachtens vor allem auf eine Komponente hinzuweisen, nämlich die Abhängigkeit von Sucher und Verstecker. Sucher sollten aus eigenem Interesse umsichtig mit jedem Cache und seinem Umfeld umgehen, sonst gibts nämlich irgendwann keine aufwändigen Caches mehr. So mal ganz verkürzt gesagt…
Weißte, das ist mehr so wie Paragraph 1 der StVo… und nicht wie die übrigen Vorschriften…
Sag ich mal…
@D-Buddi: die Stammtischverweise sind ein typisches Zeichen für Vereinsmeierei. Mein erstes Event war das DosenfischenII und da bin ich auch nur hin, weil ich die Dosenfischer schon persönlich kannte, was daruf beruht, dass ich diesen Blog hier schon ein halbes Jahr las, bevor ich überhaupt anfing aktiv zu cachen und dann bei einem der ersten gleich einen Nachtcache mit den Beiden angehen durfte. Freiwillig wäre ich sonst nie dahin. Diese völlige Losgelöstheit von Vereinsstrukturen und Organisationen erleichtert es vielen in dieses Hobby einzusteigen. Auch wenn es nicht viel zu lernen gibt, hat ein Anfänger unendlich viele Fragen. um ihm diese zukommen zu lassen ohne gleich wieder auf Stammtische verweisen zu wollen, kann man halt dafür sorgen, dass die Presse, die dieses Thema für sich entdeckt hat, ja auch dazu bringen, wenigstens die gröbsten Fehler aus ihren Berichten herauszulassen und ein paar der wirklichen Gepflogenheiten unter Cachern zu verbreiten. Denn nichts ist schlimmer, als ein falsches Bild in der Öffentlichkeit.
ich stelle doch gar nicht in Frage das man aus den Medien nicht mehr rauskommt, ich warne nur vor zuviel Belehrungsansätzen, wobei das auch nicht auf jemand bestimmtes hier bezogen war sonder auf den “Gesamterguss” der mir teils den Eindruck vermittelte das…….
Als ich angefangen habe gabs nix so richtiges was mir geholfen hat, jedenfalls nicht ohne viel Suchen und Eigeninitiative, das führte immerhin dazu das man sich wirklich mit dem Hobby beschäftigt hat, oder anders gesagt, man hat es nur begonnen wenn man WIRKLICH interessiert war. Heute lese ich im grünen Forum Anfragen a la “Jetzt hab ich ein GPS-Handy, wie gebe ich denn Koordinaten ein”, irgendwie ahne ich das die Chance hier einen neuen Cacher begrüssen zu dürfen der das Hobby lieber nicht betreiben sollte recht hoch ist
Im Ernst, ich will gar nix zurückdrehen oder Weltverbessern und mir ist auch klar das sich das Hobby anpassen, also auch verändern wird, aber drüber weinen wird man doch mal dürfen
Seid doch froh das ich nicht noch “Früher war das…” hab einfliessen lassen.
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