Gastbeitrag Nr. 1 – In Frankreich ist vieles anders…
Vorweg: Dies ist der erste aus einer Reihe von Gastbeiträgen, die ich gestern bei verschiedenen freundlichen Menschen, die übers Geocaching schreiben, angefragt habe. Vielen Dank für die vielen freundlichen Antworten per Mail – sogar die Absagen hab ich gern gelesen. Ich gebe zu, das war ein Schnellschuss, ein etwas ungeplanter Überfall auf Menschen, die eh schon genug zu tun haben. Denn unsere Idee hinter der Aktion ist ja nur schnöde Statistik: im 500. Beitrag soll der 50. Podcast veröffentlicht werden. Ist Unfug, finden ich aber trotzdem klasse. Umso dankbarer bin ich für die Rückmeldungen und Artikel wie den folgenden, geschrieben von mity! von den Cache-Test-Dummies
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In Frankreich ist vieles anders…
Ich sitze auf gepackten Taschen. Es geht nach Korsika. Versteht sich, dass ich mir auch die lokalen Caches rausgesucht habe. Das ist eine überraschend überschaubare Menge.
Als ich kürzlich mit vanguard darüber sprach, meinte der gleich: “Ja, klar, die Franzosen haben doch ihre ‘Cistes’.” “Ihre was?” “Ihre ‘Cistes’. Das ist ‘ne eigene Plattform.” So, so. Die Franzosen wieder. Nicht nur, dass die schon ihr Minitel hatten, als Bildschirmtext hierzulande nur im Abspann von Spielfilmen vorkam (und es immer noch hatten, als alle Welt schon im Internet war…), nein, jetzt haben die auch noch eine eigene Plattform für die Tupperdosen-Suche.
Also habe ich mir das mal angeschaut. Und tatsächlich lacht mich auf der Startseite der Cistes gleich eine hübsch gefüllte Dose an. Hier bin ich richtig. Und zum Glück kann ich auch auf eine englische Version umschalten, so dass ich auch ein bißchen was verstehe.
Also schauen wir doch mal nach Korsika. Aha, da gibt es 280 Cistes (gegenüber 40 Geocaches). Aber… Hmmm. Wie funktioniert das Ganze denn nun?
Na klar, ich muss mich natürlich erst mal registrieren. Aber da ja offenbar eh schon alle Welt mit meinen Konto- und Kreditkartendaten handelt, tut mir die eine Angabe einer eMail-Adresse nun auch nicht mehr weh…
So. Und nun sehe ich, dass die Cistes scheinbar so ähnlich wie Letterboxen funktionieren. Also ohne GPS (schaaade). Dafür mit einer Beschreibung. Die heißt kurioserweise Rätsel (“l’énigme”). Warum, wird mir auch schnell klar. Denn ich begreife gar nichts.
Ich weiß ja nicht, ob es nun an meinen nur sehr rudimentären Kenntnissen der französischen Sprache liegt (das Rätsel gibt es natürlich meist nicht in Englisch) oder ob ich einfach Pech bei meinem ziellosen Herumgeklicke habe, aber die Beschreibungen sind eher von der spartanischen Sorte.
Der erste Ciste, den ich mir anschaue, heißt “Maritimer Erdbeerbaum” und liest sich so: “Der Schatz ist südlich von GHISONACCIA und nördlich von PORTO VECCHIO.” Äh… Ich habe das ganze acht mal gelesen, sechs mal übersetzt und die Rätselseite von vorne und hinten studiert. Mehr stand da nicht. (Sollte ich noch erwähnen, dass es von Ghisonaccia nach Porto Veccio 55km sind?)
Tja, und irgendwie habe ich auch nicht rausbekommen, wie man sich auf der in recht hausbackenem Layout gehaltenen Internetseite sinnvoll Cistes heraussucht. Sowas wie ‘ne Karte (oder eben Koordinaten) gibt es nicht. Ich kann mir nur eine Liste aller Cistes des jeweiligen Départements anzeigen lassen. Und dann habe ich aber keine Ahnung, wo die nun liegen. Und alle 280 korsischen Cistes-Beschreibungen durchzuarbeiten, in der Hoffnung, mal auf einen bekannten Ortsnamen zu stoßen, gibt mein Zeitplan nicht mehr her.
Naja, vielleicht stolpere ich ja mal zufällig in so eine Dose rein (Beifang kennt man als Dosenfischer ja). Dann weiß ich wenigstens, was ich da vor mir habe. Ansonsten möchte ich fast sagen: Die spinnen, die Gallier! ![]()
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Die Seite der Cache-Test-Dummies aus Berlin war für mich eine der ersten Anlaufstellen in Sachen Geocachingsblogs. Das war etwa vor einem Jahr und lag daran, dass die Jungs so viele schöne Artikel, aber auch so viel schönes Beiwerk, online haben, dass Google die Leute bereits in Besuchergruppen mit Regenschirmführer zu diesem Blog schickt. Polxs, mity!, Thomas, Team_3 und *roy* schreiben nicht oft, aber relativ regelmäßig und wenn, dann haben die Sachen Hand und Fuß und sollten deshalb von niemandem verpasst werden.


O.k. jetzt weiss ich, dass ich mit meiner Ratlosigkeit auf der cistes-Seite nicht völlig allein bin.
Da ist ja die Kartenfunktion bei opencaching.de besser
[...] In Frankreich ist vieles anders… von mity! [...]
[...] mity! hier nun schon “fremdgeschrieben” hat, will ich mich jetzt anschließen. Aber im Gegensatz zu ihm will ich es mal bei weniger Text [...]
[...] – vielen Dank dafür! Der eine ist auf der Seite der Dosenfischer erschienen und heißt: “In Frankreich ist vieles anders“. Natürlich geht’s ums Dosenfischen – sprich: Geocaching. Und der zweite heißt: [...]
[...] ich bereits recht ausführlich bei den Dosenfischern berichtete, sind bei den Franzosen offenbar statt der Geocaches die „Cistes“ recht [...]
[...] Prolog bei den Dosenfischern [...]
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KoenigDickBauch: Es gibt auch einen deutschen Anbieter für...
TKKR: Schön dass ich mal wieder Zeit habe Euch zu hören...
Christoph: QREncoder ist die Lösung für den Mac mit der...
DocW: @aba: Tut es. Wenn der Titel abgespielt wird, dann...
aba: @docW. scrollt dein autoradio nicht bei langen titeln?...
DocW: Hi, hab da eine Anregung: Denkt euch mal eine neue...
rautAxe: Endlich komme ich dazu die Podcasts nach zuhören
...
black_hole: Dieser Podcast war wieder so gut, dass ich ihn...
Klaus: Potacken? Ich persönlich sage das nicht, aber hier in...
BestHafr: Heute wurde bei uns in der Gegend der Cache...
radioscout: Vielen Dank für den Solo-Podcast. Gute Besserung...
GeoArkon: Mal wieder eine Solonummer. Nicht so “lyri...
HaJoSoCha: Ah ja. GMC. Mein amerikanischer Nachbar (Mitte...
Wartezimmer: Hat mir gut gefallen. Da wird mir wieder...
Dr. Venkman: Toller Bericht… …und natürlich sind...
Chris Race: Läuft schon?
TKKR: Dann hoffe ich mal, dass ihr gerade im Moment im ZdK...
iserluKs: Gute Besserung aus dem Sauerland!
Frank: Das ist dann mal ein ganz anderer Einblick ins Reich...
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