Mit dem PDA auf Dosensuche

27. Mai 200814 KommentareEiner von 576 Beiträgen von sandmann

Ok. Man kann ja nicht ewig schmollen. Man muss wieder rausgehen, um drüberwegzukommen. Nur weil ich verlassen wurde, und sei es nur auf Zeit, muss ja nicht gleich die ganze Dosenwelt brach liegen. Gerade jetzt, da aba, D-Buddi, Irrwicht08 und EnJa1 fleißig waren und mir den einen oder anderen Cache quasi vor die Hausür gepackt haben.

Also, raus aus der Lethargie: PDA und GPS-Maus mit Strom betanken, die aktuelle Version von Cachewolf draufbügeln, GSAK-Export und los gehts. Siehe da – Cachewolf hat eine neue, größere Navigationsoberfläche bekommen, wirklich besser ist sie wegen der nach wie vor klitzekleinen Zahlen nicht. Und nach den Pfeilen zu navigieren hab ich mir nahezu abgewöhnt, die reagieren nach meinem Empfinden unglaublich träge. Überhaupt: Jetzt weiß ich wieder, warum dieser kleine Batzen Hightech, so leistungsstark er auch ist, dem 60er nicht annähernd das Wasser reichen kann. Der Zeitraum zwischen einer Aktion im wirklichen Leben und deren Abbildung auf dem Rechenzwerg ist einfach zu lang. Man rennt ja ständig um den Pudding und kann sich nie sicher sein, ob die Richtung wirklich stimmt… Ob das an Cachewolf liegt oder, wie ich eher vermute, an der Kommunikation zwischen dem kleinen GPSr und dem PDA? Ist ja auch Wurscht, das Ergebnis ist jedenfalls unbefriedigend.

Andererseits… Den Cache hab ich gefunden.

14 Kommentare »

  • happyhp sagt:

    Ich cache schon seit 4 Jahren ausschließlich mit dem PDA, allerdings mit integriertem GPS. Die von Dir geschilderten Effekte kann ich so nicht bestätigen, dies kann aber auch an der benutzten GPS-Maus liegen.

    Nach der langen Zeit habe ich die für mich optimale Softwareausstattung gefunden, so daß ich den PDA einem reinen GPSr immer vorziehen würde. Man hat z.B. die Cachebeschreibungen, ergänzt um Spoilerbilder immer dabei. Die Anreise zum Cache übernimmt eine Software zur Straßennavigation, während für die Cachesuche ein spezielles Offroad-Navigatinsprogramm (Ozi-Explorer) mit Kartendarstellung benutzt wird. Und auch eher ungewöhliche Navigationsaufgaben, wie Kreuzpeilung usw. sind mit dieser GPS_Software leicht möglich.

    Der PDA ist lediglich in Sachen mechanischer Robustheit unterlegen und verlangt vom User Sorgfalt und ein wenig Feinmotorik.

    PS: Euer Podcast gefällt mir außerordentlich gut und hat mich dazu animiert in nächster Zeit auch mal das Schweriner Umland zu besuchen.

  • hpk.sn sagt:

    Den Cachewolf zum Navigieren einzusetzen ist so ähnlich, wie mit ner Säge einen Nagel einzuschlagen. Die Datenbank ist immer besser geworden, aber ein Java-Datenbank-Programm kann den Anforderungen einer Echtzeitnavigation garnicht gerecht werden.
    Dass es mit PDA und Maus geht, zeigen die vielen Auto-Navi-Progs. Versuch es mal mit BeeLineGPS, das ist, was Empfängerauswertung betrifft, um Längen besser. Wir sind über ein Jahr mit PDA rumgezogen und irgendwie ging es auch.
    NATÜRLICH nicht so wie mit einem 60er! Deinem übrigens die besten Genesungswünsche ;-) ! Lass die Ohren nicht hängen, Du hast es sicher bald wieder!
    hpk.sn

  • D-Buddi sagt:

    naja, der PDA ist vielleicht auch ein KLEIN wenig in der Laufzeit unterlegen, aber man kann ja nicht alles haben 8-)

    Wie willst du mit einem PDA z.B. sowas wie EIBIA-Challange hinbekommen, mit Auto-Ersatzbatterie? Oder Ostoroschno, bis zu 8 Stunden mit Lich betreiben?? Da dürfte es selbst mit Ersatzbatterie knapp werden.

    Also ehrlich, ich hab den PDA beim ersten Cache mit heftigem Terrain schnellstens entsorgt und durch ein outdoorfähiges GPS ersetzt. Gerade bei Caches mit hoher Terrainwertung hätte bei mir schon der eine oder andere PDA Schäden gehabt und das hat wenig mit Feinmotorik zu tun!

  • D-Buddi sagt:

    wow, Irrwicht08 ist dann wohl der der mit einer Enduro durchs Grambower Moor fährt und das auch noch stolz bei Outbreak 15 loggt? Ganz ehrlich, da hat doch einer was nicht begriffen?!

    das ist übrigens auch genau der Grund warum ich so ein gewisses Problem mit Outbreak u.ä. habe, da wird dann recht wild gelegt. Outbreak 15 ist da ein klassisches negativ-Beispiel wo mit Eisendraht ein Cache mitten ins Naturschutzgebiet getan wird…

  • mxn sagt:

    Also ich habe bis vor kurzem ebenfalls ausschließlich mit Smartphone (Nokia E61 + Nokia SIRF III Maus LD-3W + AF-Track + SmartGPX) meine Dosen gesucht. Als erstes muss natürlich “Static Navigation” ausgeschaltet werden, denn die Präzision des SIRFIII Chips ist für die Straßennavigation nicht so wichtig. Für ein komfortables Tomtom wäre ein ungeduldig zitternder Pfeil eher störend. Wir Cacher wollen gerade dies! Also mit SirfDemo dieses “Feature” einfach abschalten und los.

    Natürlich ersetzt ein Handy nie ein robustes Garmin mit Topokarte und CN. Da die Preise aber mittlerweile gefallen sind, habe ich mir jetzt, nach rund 300 Smartphone-Funden ein etrex Legend HCx zugelegt. Das Handy ist aber mit SmartGPX trotzdem immer noch dabei.

  • happyhp sagt:

    @D-Buddi: Laufzeitprobleme mit der Spannungsversorgung löse ich dadurch, daß ich genügend Ersatzakkus dabei habe und darüberhinaus das Gerät nicht permananent eingeschaltet habe. So kann ich auch längere Aufenthalte in der “Wildnis” gut überstehen. Bei “heftigem” Terrain verschwindet der PDA halt im Rucksack.

  • Banana Joe sagt:

    zum Cache…

    Um die Koordinaten des Caches herauszufinden, müsst Ihr die folgenden Aufgaben lösen:
    Addiert X mit Y, teilt die Summe durch 6, multipliziert das Ergebnis dann mit 7 und Ihr habt AB.
    Addiert nun die Positionen sämtlicher Buchstaben des Schiffsnamens im Alphabet, multipliziert die Summe mit 3 und addiert die Anzahl der Buchstaben des zweiten Schiffsnamenwortes dazu, das ergibt CDE.
    Bestimmt die jetzt Positionen der im Schiffsnamen vorkommenden Vokale im Alphabet und addiert diese. Damit erhaltet Ihr FG.
    Addiert nun X mit Y, multipliziert die Summe mit Z und Ihr erhaltet HIK.

    Und dabei habe ich den Teil weggelassen in dem man x, y und z bestimmen muss.
    Gehts noch?

  • 4lagig-deluxe sagt:

    Mal ‘was ganz anderes. Darf ich anregen, externe Links auch in einem externen Tab/Fenster zu öffnen?

  • sandmann (Autor) sagt:

    @4lagig-deluxe
    Ich bin nicht ganz sicher… gibt es nicht für beides viel Für und Wider? Ich hab den Finger beim Klicken fast immer auf der Strg-Taste, dann macht Firefox automatisch einen neuen Tab auf…

    Könnt Ihr mich bitte aufklären, warum eine bestimmte Methode (Klick öffnet neue Seite/Tab und Klick lädt Seite im bestehenden Fenster) zu bevorzugen ist? Ich bin da ganz unsicher…

  • sandmann (Autor) sagt:

    @Banana Joe

    Das liest sich blöde, aber eigentlich isses nicht schlimm. Selbst ich Rechenfeind bin dank GCEdit von Michael Zielinski ganz gut zurecht gekommen.

  • Mystphi sagt:

    Ähm, wahrscheinlich bin ich hier völlig fehl am Platz, aber ich benutze nach wie vor zum Cachen das gelbe eTrex für damals 99 Euro Neupreis. Darf man das eigentlich heute noch im Zeitalter von SIRF III, GSAK, Cachewolf, PDA, Colorado und was weiß ich nicht? Für die Cachebeschreibung nehm ich den Pocket Web für 10 Euro/Monat und geh damit direkt auf GC.com, hab alle aktuellen Infos, Hints und Spoilerbilder und kann dann sogar gleich vor Ort loggen. Google Maps geht damit auch, also hat man zur Not sogar ne Karte. Ach ja, die für GPRS notwendige Zeit hab ich beim Cachen meist, bin ja kein Statistiker ;-) .

    Bezüglich externer Links: Ich mag es auch lieber, wenn sich ein zusätzliches Fenster /Tab öffnet. Aber die Welt geht nicht unter, wenn es anders ist.

    Viele Grüße
    Gerald

  • dl3nea sagt:

    Ich überlege, ob ich mir nicht ein aktuelles Outdoorgerät anschaffen soll. Aber ich möchte eigentlich Cachewolf nicht mehr missen. Auf das Runterladen von Cachedaten und topographischen Karten direkt aus dem Internet und die Funktionen des Solvers möchte ich aber nicht mehr verzichten. Irgendwelche Latzenzeiten bei der Peilung machen bei meinem Gerät keine Probleme.
    Das Kartenmaterial, das ich bei den einschlägigen Geräten bisher gesehen habe, konnte mich noch nicht überzeugen so ein Teil anzuschaffen.
    Die Akkulaufzeit ist natürlich schon ein Argument, zumal bei meinem zwei Jahre alten PDA der Akku langsam aber sicher immer kurzatmiger wird. Bei der Robustheit kann der PDA natürlich nicht mithalten – hier wäre mir ein richtiges Outdoorgerät schon lieber – aber wie bereits geschrieben: Von papierlosem Cachen und gute Karten + Solverfunktionen möchte ich mich nicht trennen.

    Viele Grüße,
    Bernd

  • D-Buddi sagt:

    also ich Cache auch papierlos, dazu reicht ein Handy das HTML anzeigen kann und GSAK…

  • D-Buddi sagt:

    ich hätte da ein gutes Anwendungsgebiet für dein 60er:

    http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=7&t=25045

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