Wir nennen es Dosenfischen

Keine faulen Ausreden

Das ist wohl jedem Cacher schonmal passiert: Vollkommen unverhofft steht plötzlich ein Muggel da und fragt: Was suchen Sie denn da?
Dann ist guter Rat teuer. Ich habe, vor allem in den letzten Tagen, von abenteuerlichen Geschichten und Ausreden gehört. Schön ist ein Beispiel von Alex Schweigert.

Was habt Ihr geantwortet, als Ihr “ertappt” wurdet? Wie redet Ihr Euch dann raus?

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10 Kommentare

  1. Manchmal macht es Sinn, einfach die Wahrheit zu sagen – dann wird man maximal als Spinner abgestempelt, stellt aber keine Bedrohung dar…

    Das hilft besonders, wenn man unter Bänken suchen will, auf denen Muggel sitzen… Als wird so etwas letztens hatten, wollten die beiden älteren Damen uns gleich suchen helfen (die Hinweise waren quasi unzerstörbar angebracht – insofern keine Gefahr, daß die GeoMuggel sie später entfernen…)

  2. waere ja auch doof gewesen, unter der von den aelteren damen besetzten bank rumzukriechen… ;-)
    wir hatten mal was aehnliches, da sind die anwohner (war grundsaetzlich sehr muggelig dort) zu uns gekommen und fragten, ob wir eine dose suchen wuerden. nur, um uns dann hinzufuehren. die hatten schon erfahrungen mit “solchen”.

  3. …ich kann nur die Wahrheit. In so einer Situation werde ich nämlich rot und stottere. Einfach weil ich selbst das Gefühl habe: Das glauben die mir nie.

  4. Michael hat Recht,

    es ist mir auch schon passiert dass ich nach langem Warten aufmerksam gewordene Menschen einfach angesprochen habe. Einmal war es “nur” ein Aufkleber mit neuen Koordinaten an einem Hafen die ich gesucht habe.

    Ein Familienvater war ganz begeistert als ich ihm GeoCaching erklärt und den Hinweis sogar gezeigt hatte. (Der Hinweis ist da immernoch)

    Ich glaube ich habe das so 3 bis 4 mal gemacht als es einfach nicht anders ging: Einfach offensiv auf die Leute – die schon blöd gekuckt hatten – angesprochen und über mein Hobby gesprochen, mit der Bitte nichts zu verpetzen und den Cache dort liegen zu lassen.

    Alle diese Caches existieren heute noch und sind noch an Ort und Stelle.

  5. Ich denke, es ist immer von der Situation abgängig, ob man den Muggels die Wahrheit oder eine Geschichte erzählt. Zumindest kann es hilfreich sein, wenn man eine Geschichte parat hat.
    Die Polizei sollte eigentlich in der Zwischenzeit Geocaching kennen. Dennoch wurden schon so manche Großeinsätze ausgelöst und der Kampfmittelräumdienst mit dem „Loggen“ beauftragt.
    Dass man mit dem GPS sehr gut telefonieren kann, ist zumindest in der Zwischenzeit bei manchen Muggels gut bekannt. Cacher können sich eben kein „neues“ und „kleineres“ Handy leisten.
    Eine Digicam kann oftmals auch ein sehr gutes Hilfsmittel sein: wollte doch nur ein paar Bilder machen….
    Manchmal hilft aber nur eine „gute“ bzw. „dumme“ Geschichte, z.B. der Klassiker: meine Freundin / mein Kind hat beim Spielen etwas verloren und nun suchen wir es.
    Selbst der Wachdienst im Ludwigsluster Schlosspark mag Märchen ;-) In diesem Fall war es aber eine alkoholisierte Bekannte, die beim „Spielen“ mit ihrem Freund vor ein paar Wochen ihren Ring verloren hatte. Wir hatten nun den Auftrag, diesen Ring zu suchen.
    Antwort vom Wachdienst: na dann noch viel Glück beim Suchen. Danke! – und weg war.

  6. Also neulich dachte ich auch “wenn mich JETZT einer sieht, die rufen sofort die grünen Männchen!” Da stand ich gerade in einem Gebüsch in einem sehr belebten Park wo es unzählige Rentner, Kinder und vorallem Jogger gibt. Zumal in diesem Park vor vielen Jahren auch mal eine Joggerin umgebracht wurde … wer traut da schon “dem Geocacher in der Hecke”

  7. @ArDo
    Das in Ludwigslust war ganz großes Kino. Ich fand es besonders schön, dass der Wachmann meinte, wir mögen statt in Baumhöhlen lieber am Boden suchen, denn Dinge fielen nunmal nach unten. Recht hatter… ;-)

  8. Aber der Trick mit dem Fotoapparat ist immernoch das Beste finde ich. Einfach doof irgendein Detail Fotografieren. Oder jedenfalls so tun als ob ;-)

  9. … ich musste den fotografen mal (hallo ardo) am lankower see spielen. die suche der beiden mitreisenden herren dauerte etwa 30 minuten. ich habe soviele bloede fotos hinterher geloescht… ;-) ))

  10. Ich bin fast immer mit meinem Fotorucksack unterwegs.
    Hat mir schon öfters die Muggel weggehalten.
    weiterer Vorteil: ich kann auch mal schnell die Dose darin verschwinden lassen und darin ungestört loggen. Und wenn man als FotoCacher dann doch mal beim Suchen angesprochen wird, sucht man einen interessanten “Bug” hinterm Stromkasten ;-) :-D

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  1. Cool Cache Container - Geocaching Nordfriesland » Ausreden bei Muggelinvasion - [...] Weitere interessante Anmerkungen zum Thema “Mugellalarm” gibt es übrigens bei http://www.dosenfischer.de/2007/09/26/keine-faulen-ausreden/ [...]

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